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Nepal - Lodgetrekking zum Mera Peak (6461 m) mit Diamir 21 Tage inkl. Flug 2018

Gipfelsturm im Himalaya - der Traum eines jeden Bergsteigers!Bei dieser Expeditionsreise, die eine landschaftlich großartige Trekkingtour mit einem der besten Aussichtsgipfel des nepalesischen Himalaya verbindet, geht dieser Traum auf besonders eindrucksvolle Art und Weise in Erfüllung!

Reise Nr. 11548

 

Nepal - Lodgetrekking zum Mera Peak (6461 m)

22 Tage Trekkingexpedition

 

Grandiose Berge hautnah erleben und selbst zum Gipfelstürmer werden – auf dieser Trekkingexpedition im weniger bekannten Makalu-Barun-Nationalpark erwandern Sie die Rhododendronwälder und Gebirgsalmen des Hinku-Tales, durchqueren kleine Dörfer mit lebendigen Traditionen und erfahren die sprichwörtliche Gastfreundschaft der Tamang sowie Sherpa.

Abenteuer Mera Peak

Durch die Überquerung mehrerer Pässe sind Sie schließlich hervorragend akklimatisiert für das große Ziel dieser Tour: den 6461 m hohen Mera Peak, einen der höchsten Trekkinggipfel Nepals. Die Besteigung ist technisch unschwierig und führt Sie über sanfte, schneebedeckte Flanken auf den Mera Central Peak, die mittlere Erhebung des Gletscherdomes. Als Lohn winkt der sensationelle Ausblick auf die stolzen 8000er-Gipfel Cho Oyu, Lhotse, Makalu, Kanchenjunga und den höchsten Berg der Erde, den Mount Everest!

Der Himalaya von oben

Mit einem Panoramaflug von Lukla nach Kathmandu verabschieden Sie sich vom Trekking und genießen fantastische Bergsichten auf die Eisreisen des Himalaya.

Kulturelles Erbe von Kathmandu (UNESCO)

Zurück im geschäftigen Kathmandu findet die Reise ihren Ausklang. Entspannen Sie im Szeneviertel Thamel und begeben Sie sich in den quirligen Trubel der Altstadt auf Entdeckungstour. Es erwarten Sie die wichtigsten religiösen Sehenswürdigkeiten der buddhistischen und hinduistischen Kultur.

 

 

Höhepunkte

- 15-tägiges Lodgetrekking im Naturparadies des Makalu-Barun-Nationalparks
- Unterwegs im urspünglichen Hinku-Tal vor faszinierender Bergkulisse
- Lebendiger Buddhismus der Tamang und Sherpa
- Spektakulärer Panoramaflug entlang des Himalaya

 

Anforderungen Kategorie 5:
Sehr schwere Touren mit nahezu durchgängig überdurchschnittlichen Anforderungen, klimatischen Extremen und/oder körperlichen Entbehrungen, bei denen Sie über eine hervorragende konditionelle Verfassung verfügen müssen. Trekkingetappen von mehr als 10 Stunden sind zu bewältigen. Sie sollten diese anstrengende Grenzerfahrung bewusst suchen und mental in der Lage sein, sie zu meistern. Ausdauertraining mehrmals pro Woche gehört zur Vorbereitung.

Interesse und Toleranz gegenüber fremden Kulturen und Religionen, die Bereitschaft zum Komfortverzicht (einfache Unterkünfte!) sowie Teamgeist und Freude am Wandern, Trittsicherheit und ausreichend Kondition für tägliche Wanderungen mit Gehzeiten von 5-8 Stunden, bei Passüberschreitungen auch mal 8-12 Stunden. Man sollte sich sicher und selbständig in unterschiedlichem Terrain wie Grashänge, Moränenschutt, Blockwerk oder Schnee- und Eisfelder bis zu 50° Steilheit, auf flachen mit Geröll bedeckten Gletschern sowie schmalen Pfaden fortbewegen können. Gute und anwendungsbereite Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Steigeisen sowie in alpiner Seil- und Sicherungstechnik werden vorausgesetzt (persönlicher Tourenbericht erforderlich).
Gut isolierte, steigeisen- und wasserfeste (Schalen-)Bergstiefel sind für die Gipfeletappe erforderlich.


 
 

 

Tourenverlauf

 

1.Tag Anreise

Flug nach Kathmandu.

2.Tag Ankunft (A)

Ankunft in der Hauptstadt Kathmandu und Transfer ins Hotel im Zentrum der quirligen Großstadt. Am Abend treffen Sie sich zu einem traditionellen Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3.Tag Kathmandu – Phaplu (2470 m) (F/M/A)

Früh am Morgen fahren Sie mit dem Bus auf landschaftlich abwechslungsreicher Strecke von Kathmandu nach Phaplu. Willkommen im Vorland der mächtigen Bergwelt des Himalaya. Übernachtung in einer Lodge. (Fahrzeit ca. 8-10h).

4.Tag Paphlu – Taksindu (2880 m) (F/M/A)

Am Vormittag brechen Sie auf und beginnen Ihr Trekking. Auf einem nur mäßig ansteigenden Weg erreichen Sie Chiwang mit seinem kleinen buddhistischen Kloster. Terrassenfelder und kleine Apfelhaine säumen den weiteren Weg durch zahlreiche Siedlungen. Der Taksindu La (3070 m) ist der Tageshöhepunkt vor Erreichen des gleichnamigen Ortes. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 5-6h, 590 m↑, 1490 m↓).

5.Tag Taksindu (2880 m) – Kharikhola (2000 m) (F/M/A)

Mit schönen Ausblicken auf die umliegenden Berge wandern Sie heute vor allem abwärts. Sie überschreiten den Dudh Koshi (Milchfluss) auf einer Hängebrücke und erreichen über das kleine Dorf Jubhing das Tagesziel Kharikhola, eine Ortschaft inmitten schöner Terrassenfelder. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 5-6h, 590 m↑, 1490 m↓).

6.Tag Kharikhola (2000 m) – Ningsow (2850 m) (F/M/A)

Mani-Mauern, Chörten, Gebetsfahnen und weitere Zeichen eines lebendigen Buddhismus säumen in regelmäßigen Abständen den Wegesrand. Über Pangkongma verläuft der Weg stetig ansteigend durch subtropischen Wald mit vielen Rhododendren, bis Sie die Passhöhe Pangkongma La (3170 m) erreichen. Bei klarem Wetter sehen Sie erstmals über dem Hinku-Tal den Mera Peak. Sie durchqueren zwei Täler und erreichen Ningsow auf einer Anhöhe. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 7h, 1300 m↑, 500 m↓).

7.Tag Ningsow (2850 m) – Chhatrakhola (3100 m)

Von Ningsow führt der Weg zunächst ca. 2h bergan zum Aussichtspunkt Ramailo Danda (3276 m). Von hier haben Sie einen beeindruckenden Blick zum Ziel Ihrer Reise – dem Mera Peak. Der Abstieg führt durch dschungelähnlichen Wald, oberhalb vom Fluss Hinku Khola entlang. Im Auf und Ab über kleine Pfade erreichen Sie Chhetra Khola. Übernachtung in einer einfachen Lodge. (Gehzeit ca. 6h, 1050 m↑, 780 m↓).

8.Tag Chhetra Khola (3100 m) – Kothe (3550 m) (F/M/A)

Weiter geht es auf leicht ansteigendem Weg im Hinku-Tal durch lichtere Pinien- und Tannenwälder. Tagesziel ist der kleine Ort Kothe. Übernachtung in einfacher Lodge. (Gehzeit ca. 5h, 940 m↑, 515 m↓).

9.Tag Kothe (3550 m) – Tangnag (4300 m) (F/M/A)

Am Oberlauf des Hinku-Flusses queren Sie heute mehrere Almen, bis Sie allmählich ansteigend den kleinen Ort Tangnag erreichen. In dem malerisch gelegenen Dorf, das von mehreren 6000er-Gipfeln umgeben ist, gibt es einige bewirtschaftete Berghütten und in der Umgebung zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen zur Höhenanpassung. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 5h, 825 m↑, 40 m↓).

10.Tag Akklimatisationstag in Tangnag (4300 m) (F/M/A)

Akklimatisationstag in Tangnag. Viel Ruhe und kleine individuelle Wanderungen – beispielsweise auf einen direkt hinter dem Ort aufragenden Höhenrücken mit fantastischer Aussicht – sind die beste Taktik, um sich gut an die Höhe zu gewöhnen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit 4,5h, 780 m↑↓).

11.Tag Tangnag (4300 m) – Khare (4860 m) – Akklimatisationsaufstieg Richtung Mera La Pass (5400 m) (F/M/A)

Sie nähern sich zunächst wenig beschwerlich durch ein breites Tal und dann steil über einen Hang aufsteigend dem Mera Peak. Die Etappe ist eher kurz, dafür liegt das Tagesziel Khare immerhin schon auf 4900 Metern. Ihr Basislager ist erreicht. Von hier bietet sich eine Akklimatisationswanderung in Richtung des Mera La Pass an. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 3-4h, 650 m↑, 50 m↓).

12.Tag Khare (4875 m) – Mera La (5400 m) – Hochlager (5800 m) (F/M(LB)/A)

Von Khare geht es zunächst steil über Geröll und große Blöcke bis zur Gletscherzunge des Mera-Gletschers. Mit spektakulärem Blick entlang der Aufstiegsroute erklimmen Sie über den spaltenarmen Gletscher den 5400 m hohen Mera La-Pass. Dort wird nach Möglichkeit eine ausgiebige Mittagsrast zur besseren Höhenanpassung eingelegt und Sie können den Ausblick über die umliegenden Gipfel in Ruhe genießen. Vom Pass sind es nochmals ca. 2 Stunden bis ins Mera Peak-Hochlager. Am Nachmittag ist Zeit, um letzte Vorbereitungen für den Gipfelaufstieg am nächsten Tag zu treffen, bevor es zeitig in die Schlafsäcke geht. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 950 m↑, 30 m↓)

13.Tag Hochlager (5800 m) – Mera Peak (6461 m) – Hochlager (5800 m) – evtl. Abstieg nach Khare (4875 m) (F/M(LB)/A)

Am Gipfeltag starten Sie lange vor Sonnenaufgang. Mit den Steigeisen geht es zunächst lange über den mäßig ansteigenden Gletscher. Unterhalb des Gipfels ist eine schneebedeckte Steilstufe zu überwinden, in welche nach Bedarf vom Bergführerteam ein Fixseil gelegt wird, um ggf. eine große Spalte und den letzten Aufschwung sicher zu überwinden. Vom Gipfel hat man ein imposantes Panorama: Nicht weniger als fünf der berühmten 8000er – Cho Oyu, Everest, Lhotse, Makalu und Kanchenjunga – ragen neben unzähligen anderen Bergen ringsum in die Höhe. Nach ausgiebiger Gipfelrast kehren Sie ins Hochlager zurück, wo das Küchenteam schon eine Stärkung bereithält. Je nach Zeit und Fitness steigen Sie noch weiter bis Khare ab. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit insgesamt ca. 7-10h, 750 m↑, 1600 m↓).

14.Tag Reservetag (F/M/A)

Reservetag für die Gipfelbesteigung. Sollte gestern bereits alles geklappt haben, treten Sie heute schon den weiteren Rückmarsch an. Übernachtung im Zelt (bei Reservetag) oder in einer Lodge.

15.Tag Khare (4900 m) – Tangnag (4300 m) – Kothe (3550 m) (F/M/A)

Zurück geht es von Khare am kleinen Sherpadorf Tangnag vorbei bis Kothe. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 4-5h, 115 m↑ ,1400 m↓).

16.Tag Kothe (3550 m) – Chhetrabu (4220 m) (F/M/A)

Der bereits vom Hinweg bekannte Weg führt steil nach oben nach Chhetrabu. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 5-6h, 1150 m↑, 550 m↓).

17.Tag Chhetrabu (4220 m) – Zatrwala-Pass (4600 m) – Lukla (2830 m) (F/M/A)

Heute steht noch einmal eine kleine Herausforderung auf dem Programm: die Überquerung des Zatrwa La-Passes (4600 m). Steil geht es dann hinunter nach Lukla, dem Endpunkt Ihrer Trekkingtour. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 6-7h, 500 m↑, 1900 m↓)

18.Tag Lukla – Kathmandu (F)

Ein spektakulärer Panoramaflug bringt Sie zurück nach Kathmandu. Transfer zum Hotel. Der Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Falls der Flug wetterbedingt ausfallen sollte, bleiben Sie eine weitere Nacht in Lukla und fliegen am nächsten Tag. Übernachtung im Hotel.

19.Tag Kathmandu (F/A)

Tag zur freien Verfügung, optional können Sie auf einer Stadtrundfahrt die buddhistischen Stupas von Boudhanath und Swayambhunath erleben. Am Abend lassen Sie bei einem traditionellen, gemeinsamen Abschiedsessen die Reise ausklingen. Übernachtung im Hotel.

20.Tag Freizeit und Abreise (F)

Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag für einen letzten Einkaufsbummel oder weitere Besichtigungen zur freien Verfügung. Anschließend oder spätestens am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

21.Tag Abreise

Rückflug nach Deutschland.

 

 

Leistungen:
- Linienflug ab/an Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) mit Etihad Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
- deutschsprachige Tourenleitung
- beim Gipfelaufstieg englischsprachiger Bergführer (je ein Bergführer für 3 Bergsteiger)
- Inlandsflug Lukla – Kathmandu in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.17)
- alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
- Träger während des Trekkings für max. 15 kg persönliches Gepäck
- Campingausrüstung für Hochlager (Zelte, Kochutensilien)
- Gipfelgebühren und Nationalparkeintritt
- Satellitentelefon
- 3 Ü: Zelt
- 3 Ü: Hotel im DZ
- 12 Ü: Lodge im DZ
- Alle Eintrittsgelder laut Programm
- Mahlzeiten: 18×F, 13×M, 2×M (LB), 17×A
- Trekkingsack

 

nicht in den Leistungen enthalten:
- Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
- Visum (ca. 36 €)
- EZ-Zuschlag (in einigen Lodges sind keine Einzelzimmer verfügbar) 200 EUR
- Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Flughafen- und Ausreisegebühren in den Reiseländern
- Unterwegsverpflegung (z. B. Schokolade und Energieriegel) für Trekking und Gipfeltage
- persönliche Bergsteigerausrüstung
- optionale Ausflüge und Aktivitäten
- Trinkgelder
- evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17
- Persönliches
-
Versicherungen
- Termine 2019 Änderungen vorbehalten

 

Teilnehmerzahl:
- min. 6 Personen
- max. 12 Personen

 

Die Tour ist so geplant, dass man sich langsam an die Höhe gewöhnen (=akklimatisieren) kann und auch ausreichend Ruhepausen zur Verfügung hat. Bei Menschen mit einer normalen Höhenverträglichkeit sollte es somit unter Beachtung allgemeiner Vorsichtsmaßnahmen (ausreichend Ruhe, nicht überanstrengen, viel trinken, leichte kohlenhydratreiche Kost) in aller Regel nicht zu Höhenproblemen kommen. Natürlich kann man dafür keine Garantie bekommen und in (sehr seltenen!) Ausnahmefällen kann bei Einzelpersonen auch eine generelle Höhenunverträglichkeit bestehen. Medizinisch gibt es jedoch bisher keine Möglichkeit, dies herauszufinden, außer es einfach auszuprobieren.

Ab einer Höhe von 2500 bis 3000 m ist der Luftdruck wesentlich geringer als auf Meeresspiegelhöhe. Der Körper kann sich auf solche Umweltbedingungen einstellen, braucht jedoch seine Zeit dafür. Generell sollte man es die ersten Tage ruhig angehen lassen, dem Körper Zeit geben, Anstrengungen vermeiden und reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen. Man sollte permanent etwas zu trinken (keinen Alkohol!!) in Reichweite haben. Allgemein kann man sagen, dass man über den Tag verteilt, zusätzlich zum normalen Flüssigkeitskonsum, etwa drei Liter extra zu sich nehmen sollte. Von leichten Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit in den ersten Tagen sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Beschwerden sollten nach einigen Tagen von allein verschwinden. Sollte dies nicht der Fall sein, informieren Sie bitte umgehend Ihren Reiseleiter. An der Höhenkrankheit (Höhenlungenödem, Höhenhirnödem) „erkrankt“ man nicht, wenn man frühzeitig die Symptome beachtet und entsprechend reagiert. Im Einzelnen sind das: permanente sehr starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Appetitverlust, hoher Puls, Atemprobleme. Die Höhenkrankheit kündigt sich mit o.g. Symptomen an und kann somit vermieden werden. Im Ernstfall besteht auch immer die Möglichkeit, die Tour abzubrechen und sofort in tiefere Lagen abzusteigen. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt beraten.

Diese Trekkingreise fordert Sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Geduld, psychische Ausdauer und eine gewisse Leidensfähigkeit gehören zum Trekkingalltag dazu. Beachten Sie bitte, dass Sie über zwei Wochen körperlichen Belastungen standhalten und im einfachen Zeltlager übernachten müssen. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass das Essen nicht so abwechslungsreich wie gewohnt ist, da die Route auch teilweise durch entlegene Gebiete führt und die meiste Verpflegung von der Küchenmannschaft vorher gekauft wird. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass bei einer solchen Tour Gesundheit, Durchhaltevermögen und eine entsprechende Motivation die wichtigsten Faktoren sind!

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind neben Erkältungskrankheiten in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (Koch es, schäl es oder vergiss es!) gelten. Also auch wenn es schwer fällt: Salate oder nicht zu schälendes Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Die klimatischen Verhältnisse in Nepal erlangen selbstverständlich bei einem Zelttrekking größere Bedeutung als beim Lodgetrekking. Generell ist zu den Temperaturen zu sagen, dass es bei einer Trekkingreise nach Nepal in der Regel zu sehr großen Temperaturunterschieden kommt. Tagsüber kann es in den Tallagen sehr warm werden. Temperaturen von über +30°C sind keine Seltenheit. Weiter oben sind hingegen besonders nachts und in den frühen Morgenstunden Minusgrade angesagt: auf Temperaturen von -5 bis -10°C, in Extremfällen auf ca. 5000 m auch schon mal -15 bis -20°C sollte man mit entsprechender Ausrüstung vorbereitet sein. Mit steigender Höhe fällt die Temperatur allmählich, kalt kann es schon spätnachmittags werden, wenn die Sonne hinter den Bergen untergeht. An den Pässen und in den Hochlagern müssen Sie mit winterlichen Temperaturen rechnen. Zu allen Jahreszeiten kann es in Höhen über 4500 m zu Kälteeinbrüchen mit Schneefall kommen, auf den Pässen und Gipfeln können kalte Winde das Gehen erschweren.

Leichte, luftige Sommerbekleidung gehört daher ebenso ins Reisegepäck wie Mütze, Schal und Handschuhe sowie warme Thermounterwäsche und wetterfeste Oberbekleidung. Dass der obligatorisch benötigte Schlafsack ebenfalls für entsprechende Temperaturen ausgelegt sein sollte, muss hoffentlich nicht extra erwähnt werden. Einfache Isoliermatten werden gestellt, wer auf der Länge dieser Tour etwas bequemer liegen möchte, sollte sich zusätzlich noch eine eigene (aufblasbare) Matte mitbringen.

Schließlich ist von allen Teilnehmern untereinander und dem nepalesischen Begleitteam Toleranz, Hilfsbereitschaft und Kameradschaft gefordert. Trotz des bestmöglichen Freiraums für jeden einzelnen auf unseren Gruppenreisen sind auf solch einer Tour immer Kompromisse notwendig. D.h. individuelle Ausnahmen von der Gruppe nach Absprache mit dem Reiseleiter sind möglich, es darf aber nicht jeder seinen eigenen Willen durchsetzen.

Bei ungünstiger Witterung und Verhältnissen, welche die Sicherheit der Tour gefährden oder bei schlechter Konstitution der Teilnehmer bleibt dem Reiseleiter eine Routenänderung vorbehalten! Persönliche Interessen müssen in solch einem Fall zurückgestellt werden. Dem Reiseleiter bleibt es außerdem vorbehalten, Teilnehmer die physisch und technisch keine Aussicht auf eine eventuelle Gipfelbesteigung haben, von der Besteigung auszuschließen. 

Hinweis

Da alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. Wir übernehmen keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten.

Das Erreichen der Gipfel kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

 

Änderungen von Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten

Hinweise

Barrierefreiheit: Unsere Reisen sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und anderen Behinderungen im Allgemeinen nicht geeignet. Ob diese Reise dennoch Ihren individuellen Bedürfnissen entspricht, erfragen Sie bitte bei uns.

Termine

Nepal - Lodgetrekking zum Mera Peak

Dashain-Fest

13.10.2018Samstag, 13. Oktober 2018 - Freitag, 2. November 2018
21 Tage / 20 Nächte

3490 EUR

verfügbare Plätze: 3

Tihar-Fest

29.10.2018Montag, 29. Oktober 2018 - Sonntag, 18. November 2018
21 Tage / 20 Nächte

3440 EUR

 

Holi-Fest

18.03.2019Montag, 18. März 2019 - Sonntag, 7. April 2019
21 Tage / 20 Nächte

3440 EUR

 

Nepalesisches Neujahr

08.04.2019Montag, 8. April 2019 - Sonntag, 28. April 2019
21 Tage / 20 Nächte

3390 EUR