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Bolivien / Chile / Argentinien: In die Welt der Anden 28 Tage 2010

Nordwestargentinien, der extreme Norden Chiles und das Hochland Boliviens überraschen durch ihre Vielfalt an landschaftlichen Leckerbissen in etlichen noch weitgehend unbekannten Gebieten. In die Welt der Anden reisen wir in...

inkl. Flug ab EUR 5000.00

Reisenummer 11447

Sie finden diese Reise und weitere unter folgenden Kategorien:

Südamerika » Argentinien » Wandern
Südamerika » Chile » Naturreisen
Südamerika » Chile » Gruppenreisen

 

IN DIE WELT DER ANDEN

 

Nordwestargentinien, der extreme Norden Chiles und das Hochland Boliviens überraschen durch ihre Vielfalt an landschaftlichen Leckerbissen in etlichen noch weitgehend unbekannten Gebieten. IN DIE WELT DER ANDEN  reisen wir in Höhenlagen vom Meeresspiegel bis hoch hinauf auf 4.700 Meter, erklettern dabei Bergflanken und Wüstenhänge, lernen Küstenwüste und Salzkordillere der Atacama, West- und Ostkordillere, die imposante Königskordillere vor La Paz, das Hochland der Puna und eine Vielfalt von Längs- und Quertälern entlang des gewaltigen Andengebirges kennen. Kakteen- und Wüstenliebhaber kommen ebenso auf ihre Kosten wie Kulturinteressierte, da diese Reiseroute weite endlose Landschaften verknüpft mit alten Kulturstätten sowie kleinen Dörfern und quirligen Städten.

Nirgendwo sonst breitet der südamerikanische Kontinent seine mineralischen Schätze so offen aus, lässt die extreme Trockenheit Formen und Farben entstehen, die uns oft an Mondlandschaften erinnern. Wohlgeformte Vulkankegel, bizarre Felsformationen, sanfte Wüstenhänge, tiefe Schluchten und Erosionsgebilde, mit ewigem Eis bedeckte Bergriesen - die Farbenreise fasziniert durch die Schattierungen und Töne der gesamten Farbpalette, die unsere Erde zu bieten hat. Licht - Schatten - Farben - ein Eldorado für Fotografen besonders im Morgen- und Nachmittagslicht. Das sehr trockene Klima macht die Campingnächte unkompliziert, und so ist diese Tour an alle Zelt-Unerfahrene eine Einladung diese Reiseart für sich neu zu entdecken.

 

Die wichtigsten Höhepunkte und Aktivitäten

- Einzigartige Andenüberquerungen auf abenteuerlichen Serpentinenstraßen
- Ausblicke auf den höchsten Berg Amerikas, den 6.969 Meter hochen Aconcagua

- Exkursionen durchs argentinische, chilenische und boliviansiche Valle de la Luna, drei ganz unterschiedliche Mondtäler mit faszinierenden Fels- und Sandsteinformationen

- Jeep- und Wandererkundungen im Talampaya-Nationalpark, Schluchtenenge "Los Cajones" und "Verlorene Stadt"

- Grandiose Kakteenlandschaft der Calchaqui-Täler

- Quilmes - die imposante vorinkaische Ruinenanlage

- Tag in Salta - La Linda, der schönen Kolonialstadt Argentiniens

- Salar Grande - riesiger Salzsee auf 3.500 Metern Höhe, Besuch einer Salzkooperative

- Tierbeobachtungen: Flamingos, Kondore, Lamas, Alpacas, Vicunas, Vizcachas u.s.w.

- El Tatio - das höchstgelegene Geysirfeld der Erde auf 4.150 Meter Höhe, Baden in Thermalbecken vor Vulkankegeln

- Durchquerung der Atacamawüste mit Salzpfannen, uralten Steinzeichnungen, bis zu 1.000 Meter tiefen Schluchten und verlassenen Geisterstädten

- Nationalpark Lauca mit seiner überwältigenden Tierwelt und einem der höchstgelegenen Seen der Welt, dem Lago Chungara

- Nationalpark Sajama in Bolivien mit dem höchsten Berg des Andenstaates

- Andenhauptstadt La Paz mit einmaliger Lage und Besuch des Hexenmarktes

 

 

Detailbeschreibung:

 

1. Tag: ABFLUG

Von Deutschland aus fliegen Sie mit einer Linienmaschine nach direkt nach Santiago de Chile.

2. Tag: ANKUNFT

Ankunft in Santiago de Chile am Vormittag - Empfang. Wir machen uns auf zu einer Stadtrundfahrt entlang des Rio Mapocho vorbei an Parkanlagen, dem Kunstmuseum, historischen Bahnhöfen zum Hipodromo - Santiagos Pferderennbahn aus der Zeit der Jahrhundertwende. Am Nachmittag besuchen wir das Künstlerviertel Pueblo Artesanal Los Domínicos, in dem Kunsthandwerk aus ganz Chile angeboten wird. Hotelübernachtung

3. Tag: STADTTAG SANTIAGO

Ausgiebig besichtigen wir die Sechs-Millionen-Stadt Santiago de Chile. Im Altstadtbereich der Metropole besuchen wir die Iglesia San Francisco, den Präsidentenpalast Palacio dela Moneda, die belebte Plaza de Armas sowie den geschichtsträchtigen Hügel Santa Lucia. Am Nachmittag Rückfahrt zum Hotel. Nochmalige Hotelübernachtung

4. Tag: SANTIAGO - ESTANCIA

In nordöstlicher Richtung verlassen wir Chiles Hauptstadt und erklimmen zum ersten Mal das Andengebirge. Steile Haarnadelkurven erklettern den 3214 Meter hochen Paso deBermejo, wobei sich grandiose Ausblicke auf mächtige Felsmassive und schneebedeckte Gipfel auftun. Oben überqueren wir die Grenze nach Argentinien (Grenzformalitäten) und werden bei Klarsicht sogleich mit dem Anblick Südamerikas höchsten Bergs, des 6962 Meter hohen Aconcagua, begrüßt. Zu Fuß nähern wir uns dem Berg ein Stück weit (Gehzeit ca. 1-1,5 Stunden). Erkundungen an der Puente del Inca, die durch mineralische Ablagerungen des darunter sprudelnden Thermalwassers bunt gefärbt wurde. Wir durchfahren ein eindrucksvolles Gebirgstal Richtung Uspallata und weiter durch schöne einsame Gegenden bis auf eine einfache, sehr urige Estancia, wor wir auf deren Gelände die erste Zeltnacht verbringen. Zeltübernachtung

5. Tag: WANDERUNG UM DIE ESTANCIA

Nach der gestrigen langen Fahrstrecke gehen wir den heutigen Tag gemütlich an. Eine mehrstündige Wanderung(ca. 4-5 Stunden) lässt uns die imposante "Welt der Anden" in all ihrer Schönheit erleben, wobei wir uns dabei mitten im südlichsten Ausbreitungsgebiet des ehemals mächtigen Inkavolkes bewegen. Uns bleibt genug Zeit zum Fotografieren, Schauen und Genießen sowie zur Erkundung der wirklich ursprünglichen authentischen argentinischen Estancia. Optional kann ein Reitausflug unternommen werden. Nochmalige Zeltübernachtung

6. Tag: MENDOZA

Weiterfahrt durch grandiose Weite entlang der Andenkordillere zum 3000 Meter hoch gelegenen Cruz del Paramillo mit dem vorerst letzten Blick auf die Schneegipfel der Berggiganten. Von da an geht es abwärts in die Kakteenlandschaft der Sierra de Paramillos mit phantastischen Ausblicken ins Tal. Nach Erreichen der Provinzhauptstadt Mendoza besuchen wir den schönen Stadtpark mit dem imposanten San-Martín-Denkmal. Hotelübernachtung

7. Tag: WEINBODEGA

Die Provinz Mendoza ist berühmt für ihre hervorragenden argentinischen Weine und die exklusiven Weingüter. Bereits auf der Fahrt Richtung Südwesten kommen wir durch weite Weinanbaugebiete vor der spektakulären Kulisse der schneegekrönten Anden. Das Weingut selbst liegt wunderschön von Weinreben umgeben am Fuße der Berge. Bei einer ausgiebigen Führung durch die Bodega lernen wir nicht nur den Weinanbau kennen, sondern wir werden ebenso beeindruckt sein von diesem besonderen Ort mit seinem künstlerischen Ambiente. Nachmittags bleibt noch genügend Zeit für Streifzüge durch die schattigen Alleen und Fußgängerzonen der modernen Stadt Mendoza. Nochmalige Hotelübernachtung

8. Tag: SAN JUAN - SAN AGUSTIN

Unsere Reiseroute führt von nun an nordwärts durch weites , trockenes Wüstenland, welches uns alsbald die unermessliche Größe Argentiniens bewusst macht. Die Vegetation ist geprägt von den typischen Algarrobo- und Quebrachobäumen sowie einer Vielzahl von Kandelaber- und Feigenkakteen. Nach 177 Kilometern erreichen wir San Juan, danach Weiterfahrt durch Wüsteneinsamkeit bis zur Heiligenstätte Difunta Correa. Dort können wir inmitten verlassener Steinwüste die seltsame Mischung aus südamerikanischem Volksglauben und überbrachtem Katholizismus bestaunen. Gegen Abend treffen wir in San Agustín - einem Oasenstädtchen im fruchtbaren Valle Fertil -ein, wo wir auf einem Campingplatz die Zelte aufschlagen. Zeltübernachtung

9. Tag: ISCHIGUALASTO

Frühzeitig brechen wir auf ins geheimnisvolle Valle de la Luna, Tal des Mondes. Anhand von Steinabdrücken und Knochen stellten Wissenschaftler fest, dass in dieser Wüste während der Zeit vor 225-180 Millionen Jahren eine Fülle von Pflanzen und Tieren existierten. 63 verschiedene Tiere - darunter etliche Saurier - sind bestimmt worden. Auch der am weitesten zurückdatierte, also sozusagen "der älteste Saurier der Welt" wurde in Ischigualasto gefunden. Ausgiebige Erkundung des Mondtals per Auto und zu Fuß. Anschließend Weiterfahrt an den Rand des Talampaya-Cañons, wo wir unser Zeltlager aufschlagen. Zeltübernachtung

10. Tag: TALAMPAYA-NATIONALPARK

Für das vom Staat geschützte Naturgebiet um den sagenhaften Talampaya-Cañon nehmen wir uns zwei volle Tage Zeit, wobei uns heute ein Fahrzeug- und Wanderausflug ein äußerst beeindruckendes Gebiet des Talampaya enthüllt. Die rot gefärbten, bis zu knapp 200 Meter senkrecht aufsteigenden Felswände beherbergen wahre Geheimnisse präkolumbianischer Kulturen, die vielerorts Petroglyphen ins Gestein ritzten. Ebenso faszinierend sind Flora und Fauna in dieser "roten Schlucht", so befindet sich z.B. eine große Ansammlung von Kondorbrutstätten innerhalb des Talampaya-Cañons. Morgens unternehmen wir eine eindrucksvolle Wanderung (ca. 2,5-3 Stunden) durch die bizarre Landschaft. Am Nachmittag bringen uns örtliche Fahrzeuge mit einheimischen Fahrern ins Herz der einzigartigen Schlucht. Nochmalige Zeltübernachtung

11. Tag: TALAMPAYA-NATIONALPARK

Nachdem wir unser Zeltlager abgebaut haben, erreichen wir nach kurzer Fahrt mit dem Bus den Ausgangspunkt für unsere heutige Aktivität. Wiederum bringen uns dort örtliche Fahrzeuge und deren Fahrer zu tollen Formationen einer anderen grandiosen Landschaft innerhalb des Nationalparks. Eine mehrstündige Wanderung(ca. 3-4 Stunden) lässt uns die farbenfrohe Gegend entdecken, und die wunderschönen Sandsteinformationen prägen sich tief in unser Gedächtnis ein. Am Nachmittag Fahrt nach La Rioja, wo wir ein Hotel beziehen. Hotelübernachtung

12. Tag: TAFI DEL VALLE

Fahrt von La Rioja durch fruchtbares Gebiet bis Catamarca. Hinter Catamarca schrauben wir uns über einen kleineren Pass des Vorandengebirges. Weite schöne Ausblicke tun sich auf, und mit etwas Glück erspähen wir Kolibris oder Schwärme grüner Papageien. Ein breites Tal nimmt uns auf, und nachmittags geht es in aufregender Serpentinenfahrt durch subtropischen, sattgrün wuchernden Bergurwald. Schließlich erreichen wir das sich auf 2000 Meter Höhe ausbreitende Tafí del Valle. Es gilt als heiliges Tal präkolumbianischer Kulturen, die einst diese Gegend bevölkerten. Im Ort Tafí del Valle quartieren wir uns in einem Hotel ein. Hotelübernachtung

13. Tag: QUILMES - CAFAYATE

Weiterfahrt durch eindrucksvolle, mit mächtigen Kandelaberkakteen bestandene Berglandschaft nach Quilmes, wo wir inmitten einer von Riesenkakteen gespickten Bergwelt die Ruinen einer einstigen Indianersiedlung zu Fuß (Gehzeit etwa 1,5 Stunden) erkunden können. Interessant ist auch der Besuch des Kulturzentrums Casa de Piedra des argentinischen Kunsthandwerkers Hector Cruz, in dem hervorragende Wandbehänge, Töpferwaren und Skulpturen angeboten werden. Gegen Nachmittag erreichen wir Cafayate, das für die Argentinier wegen seines angenehmen Klimas und der guten Weine ein beliebter Urlaubsort geworden ist. Besichtigung einer großen Weinkellerei Cafayates. Im gemütlichen Cafayate verbringen wir die Nacht in einem Hotel. Hotelübernachtung

14. Tag: CALCHAQUI-TAL - SALTA

Die Weiterfahrt Richtung Salta durch das Calchaquí-Tal führt uns durch die atemberaubende Schlucht Quebrada de las Conchas, in der unterschiedlichste Farben und Formen uns nach jeder Wegbiegung von neuem begeistern werden. Wir unternehmen mehrere Stopps für kleine Fußmärsche und genießen das Farbenspiel der Felsformationen im Sonnenlicht. Fruchtbare Landschaft hinter uns lassend erreichen wir schließlich am Nachmittag Argentiniens Kolonialstadt Salta. Abends besteht die Möglichkeit eine argentinische Peña mit ihren typischen Gesangs- und Tanzdarbietungen zu besuchen. Hotelübernachtung

15. Tag: SALTA

Ein Tag in der sehr schönen Kolonialstadt Salta! Besuchenswert sind die reich verzierten Kirchen, gepflegte alte Gebäude, die Markthalle mit ihrem Obst- und Gemüsenagebot sowie viele Geschäfte mit gutem Kunsthandwerk. Vom Hügel San Bernando bietet sich ein weiter Ausblick über Salta und Umgebung. Nochmalige Hotelübernachtung

16. Tag: QUEBRADA DE HUMAHUACA

Nach dem Frühstück verlassen wir Salta in Richtung Norden. Wir gelangen nach und nach ins Gebiet der Coya-Indígenas, die sich vielerorts ihre Lebensweisen und Traditionen erhalten haben. Wir durchfahren die landschaftlich äußerst reizvolle Quebrada de Humahuaca, in der die von den Coyas bestellten Felder den farbenprächtigen Felswänden einen grünen Kontrast bieten. Im Dorf Humahuaca durchstreifen wir die engen Gassen zwischen den einfachen Adobehäusern, begegnen den Coyas auf dem hübschen Kirchplatz und ihrem kleinen Markt. Im Ort Purmamarca vor dem Siebenfarbenberg beziehen wir eine stilvolle Unterkunft. Hotelübernachtung  

17. Tag: TILCARA

Nach dem Frühstück fahren wir ein kurzes Stück ins nahe gelege Städtchen Tilcara, wo unsere heutige Aktivität beginnt. Wir unternehmen eine Tageswanderung(ca. 6-7 Stunden) in die Bergwelt der Humahuaca-Schlucht zu einer nicht freigelegten Wohn- und Festungsanlage einer alten Kultur. Ein Pfad führt uns meist bergauf, und alsbald tun sich äußerst schöne Ausblicke zurück in die bizarre Quebrada de Humahuaca auf. Vor uns breitet sich das Hochtal von Alfarcito aus, und unser Mittagsrastplatz liegt inmittern grandioser Bergwelt. Bromelien und riesige Kandelaberkakteen bestimmen das Landschaftsbild des heutigen Wandertages. Rückkehr nach Purmamarca. Nochmalige Hotelübernachtung

18. Tag: SALAR GRANDE - ATACAMA

Die erneute Andenüberquerung nach Chile steht bevor! Auf schmaler Serpentinenpiste erklettern wir das Gebirge und erreichen so die auf 3500 Metern Höhe gelegene Bergwüste, die so genannte Puna. Hier oben breitet sich der riesige Salzsee Salar Grande aus - eine Unendlichkeit aus Weiß, die uns auf einen anderen Planeten zu verzaubern scheint. Wir besuchen eine Salzgewinnungskooperative, wo mit primitiven Mitteln das begehrte Gut gewonnen wird. Grandiose Hochandenlandschaft begleitet unseren Weg nach Chile, wo wir nach einem ereignisreichen Tag in dem berühmten Wüstendorf San Pedro de Atacama eintreffen. Hotelübernachtung

19. Tag: ATACAMA - MONDTAL

Erholungstag im ruhigen Oasenstädtchen San Pedro de Atacama. Wie sich die Entwicklungsgeschichte der Bewohner des Ortes zusammenfügt, erfahren wir im ausgezeichneten Archäologischen Museum, welches auf der Sammlung des Jesuitenpaters Gustavo Le Paige beruht. Der Ausflug unter warmem Abendsonnenlicht ins faszinierende Mondtal mit seinen Sanddünen, Gipskristallen und Salzformationen bietet gewiss den Tageshöhepunkt, das Erleben des Sonnenunterganges dort schließt unseren Tag ab. Nochmalige Hotelübernachtung

20. Tag: EL TATIO - SALAR DE ATACAMA

Ganz früh schon brechen wir mit einer örtlichen Agentur und deren Fahrzeug zur abenteuerlichen Exkursion zum höchstgelegenen Geysirfeld der Erde - El Tatio - auf. In 4150 Metern Höhe entlädt sich vor imposanter Bergkulisse der Boden mit aufsteigenden Dampfsäulen und sprudelnden Heißwasserquellen. Dieses atemberaubende Naturschauspiel wird schließlich von der Morgensonne wieder beendet, und unseren Aufenthalt schließt ein Thermalbad inmitten des Geysirfeldes ab. Vorbei an schneebedeckten Vulkanen geht es auf holpriger Piste zurück nach San Pedro de Atacama. Am Spätnachmittag besuchen wir den beeindruckenden Salar de Atacama, der sicherlich einen Höhepunkt in dieser Region Chiles darstellt. Auf dem Salzsee erleben wir den Sonnenuntergang. Nochmalige Hotelübernachtung

21. Tag: LASANA - Chuquicamata

Am Morgen verlassen wir das Oasenstädtchen San Pedro de Atacama in Richtung Calama. Auf dem Weg dorthin machen wir einen Abestecher nach Lasana, Chiles beeindruckende Festungsanlage aus der Atacamenakultur. Sie liegt eingebettet in einem Flusstal vor schöner Vulkankulisse. Nach dem Besuch des nahe liegenden kleinen Oasendörfchens Chiu Chiu mit seiner sehr schönen alten Indigokirche aus Adobe und Kakteenholz erreichen wir Chuquicamata. "Chuqui" beherbergt die weltgrößte offene Tagebaukupfermine. Innehralb einer organisierten Fürhung lernen wir das Minengelände mit seinem kilometerbreiten Loch kennen, aus dem gewaltige Lastenfahrzeuge die kupferhaltige Erde hoch schaffen. Übernachtung in Calama. Hotelübernachtung

22. Tag: SALAR DE PINTADOS

Unsere Fahrt auf der weltbekannten Panamerikana führt uns Richtung Norden mitten durch die Atacamawüste - eine der trockensten Wüsten der Erde! Unterwegs begegnen wir immer wieder Zeugen präkolumbianischer Kulturen, die an Berghängen bidhafte Gestaltungen - Geoglifos - hinterlassen haben. Schließlich erreichen wir den Salar de Pintados, eine riesige erdfarbene Salzpfanne. In dieser Gegend regnet es 100 bis 150 Jahre lang keinen Tropfen, man kann dort ein ganzes Menschenleben ohne Regen verbringen! Erstaunlich deshalb die vielen Tamarugal-Wüstenbäume, die lediglich vom Grundwasser existieren. Inmitten dieses seltsamen Wüstenwaldes schlagen wir ein letztes Mal unsere Zelte auf. Zeltübernachtung

Wenn Sie unseren 23-tägigen Reiseverlauf Santiago de Chile-Calama gebucht haben, erfolgt heute der Rückflug nach Deutschland.

23. Tag: SALPETER-GEISTERSTÄDTE - ARICA

Wir gehen auf Spurensuche in zwei verlassenene Salpeterstädten: Oficina Salitrera Humberstone sowie Oficina Salitrera Santa Laura sind nur zwei von circa neunzig ehemaligen chilenischen Städten, die während ihrer Blüte im "Goldenen Zeitalter des Salpeters" insgesamt rund 10000 Einwohner zählten. Nach Zusammenbruch des Salpeterhandels wurden die Siedlungen verlassen, und IN DIE WELT DER ANDEN die verrostenden Maschinen, die Wohnhäuser und Plätze mit herumliegendem Arbeitsgerät sind zu Geisterstädten in derWüste geworden. Auf der Weiterfahrt Richtung Norden ist die Wüste mehrere Male von beeindruckenden Schluchten eingeschnitten, auf deren Grund sich grüne Flussoasen ausbreiten. Gegen Abend Ankunft in Arica - der nördlichsten Stadt Chiles. Hotelübernachtung

24. Tag: LLUTA TAL - PUTRE

Vormittags besuchen wir das Archäologische Museum sowie den geschichtsträchtigen Morrovon Arica und starten anschließend unsere Fahrt nach Putre. Beginnend auf Meereshöhe erklimmen wir ein letztes Mal die Anden in einer sagenhaften Fahrt , die uns vom grünen Valle de Lluta über riesige Sandhänge ständig nach oben in die Gebirgswelt des "Kreuzes Südamerikas" bringt. Nach der Wüste des Tals erstaunt die Vielfalt der Hochlandvegetation, und die zum Teil schneebedeckten Gipfel am Horizont lassen das morgige Panorama erahnen. Am Nachmittag eröffnet sich der Blick auf unser Tagesziel Putre. In 3500 Metern Höhe liegt der Ort landschaftlich großartig unterhalb des Nevados de Putre (5825 m). Hotelübernachtung

Wenn Sie unseren 25-tägigen Reiseverlauf Santiago de Chile-Arica gebucht haben, erfolgt heute der Rückflug nach Deutschland.

25. Tag: PUTRE - LA PAZ

Unsere heutige Fahrt in die bolivianische Metropole La Paz ist bestückt mit vielen Naturschönheiten der Anden. Zunächst passieren wir den einzigartigen Lauca-Nationalpark mit den berühmten Doppelvulkanen Parinacota-Pomperape, wobei der höchst gelegene Andensee Lago Chungará zu einem perfekten Andenpanorama beiträgt. Wir können Lamas, Alpakas, Vicuñas, Vizcachas und jede Menge Wasservögel beobachten. Nach der Grenze (Grenzformalitäten) setzt sich die Szenerie im Sajama-Nationalpark fort. Der höchste Berg Boliviens imponiert mit seinen 6550 Metern, welche in einem dicken Eispanzer gipfeln. In seiner Nähe finden sich ursprüngliche Dörfer, fotogene Kirchen sowie alte Begräbnistürme. Grandiose Urlandschaft begleitet unseren Weg in Richtung La Paz, wo wir schließlich am Abend in der Nähe des Mondtals ein Hotel beziehen. Hotelübernachtung

26. Tag: ANDENHAUPTSTADT LA PAZ

La Paz ist in vieler Hinsicht eine ungewöhnliche Stadt. Als höchste Metropole der Welt weist sie mit rund 1000 Metern den größten Höhenunterschied einer Siedlung auf, und sie besitzt den höchst gelegenen Zivilflughafen der Erde! Bolivien ist das Land Südamerikas mit der prozentual höchsten indígenen Bevölkerung, La Paz trotz allem Großstadtcharakter eine Stadt der Indígenas. Heute tauchen wir ein in das Getümmel und Gewusel dieser Stadt, die wohl als einzigartig bezeichnet werden kann, und wir lassen uns mitreißen vom Leben in den Straßen der "Stadt des Friedens". Dabei besuchen wir den Prado - die Lebensader von La Paz, die Plaza Murillo, die Kirche San Francisco und den sich täglich in den Gassen ausbreitenden, riesengroßen Indiomarkt. Hier wird alles Erdenkliche verkauft: Lebensmittel aller Art, Kokablätter, Wolle, Farben, Kunsthandwerk, Kräuter und Pülverchen, Opfergaben für Pachamama usw.! Zeit zur freien Verfügung. Nochmalige Hotelübernachtung

27. Tag: ABFLUG

Am Mittag Flug von La Paz in Richtung Deutschland.

28.Tag: ANKUNFT

Ankunft in Deutschland.

 

Achtung:
Ab sofort ist zur Einreise nach Bolivien eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben!
Bitte informieren Sie sich bei Ihrem Hausarzt und dem Tropeninstitut.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.crm.de/beratungsstellen/index.asp.

 

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:
- Langstreckenflug Frankfurt - Santiago de Chile/La Paz - Frankfurt mit einer Linienfluggesellschaft in Economy-Class

-
Kostenloses Rail- & Fly-Ticket 2. Klasse ab/bis deutscher Grenze oder Anschlussflüge ab/bis Deutschland, Österreich und Schweiz je nach Airline und Verfügbarkeit evtl. gegen Aufpreis

- 18 Hotelübernachtungen im Doppelzimmer

- 7 Zeltübernachtungen in Kuppelzelten (hohe Qualität - viel Platz)

- Volle, hochwertige Essensverpflegung (Restaurants und Campingküche)

- Sämtliche Eintrittsgelder und Nationalparkgebühren laut Programm

- Alle Transfers und Überlandfahrten

- Reiseversicherungspaket inkl. Reiserücktritts-, Abbruchkosten-, Unfall- und Krankenversicherung

- Flughafen- und Sicherheitsgebühren

- Reiseliteratur

- Qualifizierte, erfahrene Veranstalter-Reiseleitung (deutsches Reiseleiter-Ehepaar)

- Komplette, gepflegte Zeltausrüstung inkl. Isomatten (außer Schlafsack)

- Jährlich TÜV-geprüfter Reise-LKW

 

Nicht enthalten:
- Einzelzimmer-/zeltzuschlag 28 Tage-Tour: EUR 450,00
- Reisepreis 25 Tage-Tour: EUR 4750,00
- Einzelzimmer-/zeltzuschlag 25 Tage-Tour: EUR 370,00
- Reisepreis 23 Tage-Tour: EUR 4650,00
- Einzelzimmer-/zeltzuschlag 23 Tage-Tour: EUR 350,00
- Getränke und fehlende Verpflegung
- Vor Ort anfallende Ausreisesteuern

- Trinkgelder
-
Termine 2011 Änderungen vorbehalten

 

Teilnehmerzahl:
- Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen
- Maximale Teilnehmerzahl: 12 Personen

 


Termine

Bolivien/Chile/Argentinien: In die Welt der Anden 28 Tage

La Paz bis Santiago de Chile

20.09.2010 - 17.10.2010Montag, 20. September 2010 - Sonntag, 17. Oktober 2010
28 Tage / 27 Nächte

5000 EUR

La Paz bis Santiago de Chile

27.09.2010 - 24.10.2010Montag, 27. September 2010 - Sonntag, 24. Oktober 2010
28 Tage / 27 Nächte

5000 EUR

Santiago de Chile bis La Paz

04.03.2011 - 31.03.2011Freitag, 4. März 2011 - Donnerstag, 31. März 2011
28 Tage / 27 Nächte

5000 EUR

La Paz bis Santiago de Chile

18.03.2011 - 14.04.2011Freitag, 18. März 2011 - Donnerstag, 14. April 2011
28 Tage / 27 Nächte

5000 EUR

La Paz bis Santiago de Chile

26.09.2011 - 23.10.2011Montag, 26. September 2011 - Sonntag, 23. Oktober 2011
28 Tage / 27 Nächte

5000 EUR

Kontakt

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Sofern Ihre Buchung heute bis 23 Uhr bei uns eingeht erhalten Sie:

- eine kostenlose Reisekrankenversicherung mit 100% Erstattung und
- eine kostenlose Gepäckabsicherung bis 500 EUR Gepäckwert 50% SB und
- eine kostenlose Reiserücktrittabsicherung mit 50% SB und
- ein Sicherheitspaket bei Flugverbot (Vulkan Asche Flugverbot)


Sie können auch per Email oder Fax buchen:

Fax: O80O / 38 14 20 40


 


 



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Costa Rica, Venezuela, Tansania, Nepal und La Gomera


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