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News 22.05.17: Unsere Kanutour in Schweden für Singles, Paare und Familien :)

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Reisewarnung Mexico

26.08.2015, Alexander Mohr

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 19. August waren mein Bruder Markus Mohr und ich, mit unserem Bergfuehrer
Roberto Flores Rodriguez (Orizaba Mountain Guides) am Vulkan Malinche in Mexiko unterwegs,
beim Abstieg auf einer Hoehe von etwa 4000m wurden wir und unser Bergfuehrer von 4 mit Gewehren und Messer
bewaffneten Maennern ausgeraubt. Uns wurde unsere gesamte Bergausruestung gestohlen, wir koennen
froh sein mit dem Leben davon gekommen zu sein, die Diebe waren sehr agressiv und schossen zum Schluss
auch noch.
Roberto Flores Rodriguez, mein Bruder und ich haben bei der Regierung von Tlaxcala Anzeige erstattet.
Die 4 Angreifer hatten vermutlich Komplizen im Centro Vacacional de Malitzin, wir waren die einzigen Bergsteiger,
die an diesem Tag auf der Malinche unterwegs waren.

Im Juli diesen Jahres war das Gleiche schon einmal passiert, siehe Link:

https://elimpacialdetlaxcala.wordpress.com/2015/08/05/denuncian-asaltos-a-campistas-en-la-montana-la-malinche/

Man muss die Menschen davor warnen, auf diesen Berg zu steigen, die Regierung von Tlaxcala ist scheinbar nicht
faehig hier etwas zu unternehmen.

Freunliche Gruesse


Alexander Mohr

Bewertung Kanureise Schweden Juli 2015

15.07.2015, Yvonne

Hallo liebes Abenteuerteam,

seit knapp über eine Woche bin ich wieder in meinen heimischen Gefilden und zerre immer noch von der Zeit, die ich auf der Kanutour in Schweden hatte. Es war für mich wie das Paradies auf Erden. Ich hatte unsagbar viel Spaß, tolle Gespräche, schöne Abende am Wasser oder Lagerfeuer und kanufahren ist gar nicht so anstrengend wie gedacht, wen man einen tollen Steuermann hat;-) Ich kann es jedem nur weiterempfehlen, der endlich mal wieder runterkommen möchte von seinem tristen Alltag und der mal Lust hat was ganz anderes zu erleben, als der Reisekatalog hergibt.

Nächstes Jahr?

Ich bin dabei!!!

Yvonne Hofflines

Kritik & Bewertung Venezuela Voxtours Reise 2015 mit Eddie, Carlos, Jose und Silvia

19.06.2015, Gudi aus Münster

Meine Venezuela Reise 2015 mit Eddie, Carlos, Jose und Silvia


Mai 2015
Endlich ist es soweit. Der Rucksack ist gepackt, die Sonnencreme ist eingekauft.

Auf geht es nach
"VIVA VENEZUELA"!

Der Flug ist chillig, meine Mit-Reiselustigen sind es auch!
Angekommen in Caracas, wurden wir herzlich von Eddie und Jose (der deutschen Sprache mächtig) am Flughafen in Empfang genommen.
Diese Herzlichkeit, Ehrlichkeit, Offenheit und absolute Freude wird uns die ganzen Tage begleiten. Egal was passiert...
und passiert ist eine Menge!

Wir haben soviel erlebt und soviel gesehen - das füllt bei mir schon ein komplettes Reise-Tagebuch.

Ich persönlich bin absolut an meine Grenzen gestoßen. Aber was für ein tolles Gefühl, wenn man dann einen riesig hohen Wasserfall bezwungen hat, paragliden war über den Gipfeln der Anden, reiten war (obwohl es definitiv keine Parade-Disziplin von mir ist).....
DAS Gefühl nimmt einem keiner mehr. Dieser Nervenkitzel ist der Knaller und erst der Stolz, wenn man den Neoprenanzug auszieht und mit der Gruppe abklatscht, wenn man sicher gelandet ist und vor Freude den Guide drückt und wenn man aus dem Sattel steigt und dem Pferd feierlich einen Klapps gibt?
Das Gefühl nimmt einem keiner mehr. Es ist einfach unbeschreiblich...

Venezuela ist wunderschön. Es bietet einem eine Vielzahl an Natur und Tierwelt und die Menschen sind herzlich und freundlich.
Es gibt zum einen die Anden, das Flachland und natürlich die wunderschönen und unbeschreiblichen Karibik-Strände. An Artenvielfalt habe ich vorher kein anderes Land kennen gelernt,.das Venezuela das Wasser reichen könnte. Wir haben die Königin der Tierwelt gesehen - eine Anarkonda. Das war das beeindruckendste überhaupt. Des weiteren haben wir Wasserschweine, Kaimane, Aras, unzählige verschiedene Vögel, Schildkröten, Delphine...... gesehen.

Ich komme wieder!
VERSPROCHEN!

Viva Venezuela - Viva Allemania!

Besos Gudi

Kritik und Bewertung Venezuela Voxtours Reise mit Edgar

04.06.2015, Sandra

Hallo Stefan,

Reisebericht ist eingestellt, bei ciao steckt er noch im Rahmen der Anmeldungsromantik... bei dooyoo bereits veröffentlicht:

***

Ich habe im März 2015 Venezuela bei einer exklusiven Rundreise mit dem Abenteuerteam in einer Minigruppe kennengelernt.
Spontanes Fernweh hatte mich gepackt und im Spannungsfeld zwischen der Angst vor einer fremdbestimmten Gruppenreise, fehlenden Spanischkenntnissen und den negativen Berichten zur Sicherheitslage in Venezuela hätte ich es nicht besser treffen können, ein großes Dankeschön an Edgar und das gesamte Team von Abenteuerteam.com!

Obwohl wir nur zu zweit waren bestand das uns betreuende Team fast durchgängig aus mindestens drei Personen, die uns chauffiert, informiert, versorgt, entertained und gehosted haben. Temporär ergänzt durch die jeweiligen Spezialisten der einzelnen Sport-, Sightseeing-. Abenteuer- und Naturevents, so das wir teilweise von bis zu sechs Personen gleichzeitig umsorgt waren. Dieser Fullservice hat zu dem -für Venezuela sicher nicht ganz selbstverständlichen- reibungslosen Reiseverlauf geführt.

Venezuela hat mich in seiner Vielfalt der Landschaft, Tier- und Pflanzenwelt überwältigt. Das allabendliche Versprechen am nächsten Tag "noch einen draufzusetzen" konnte bis zum Schluss gehalten werden. Verschiedene Vegetationszonen mit entsprechendem Bewuchs und tierischen Bewohnern wurden bei dieser Reise räumlich und zeitlich optimal komprimiert. Den Tier- und Naturbeobachtungen kann man sich in Venezuela aufgrund der ständigen Präsenz und Vielfalt gar nicht entziehen, allerdings muss man nicht lange warten, sondern ist immer gleich mittendrin. Auch für ungeübte Beobachter -wie mich- war es durch das gemeinsame erleben im Team möglich, den Blick zu schärfen und z.B. Unterscheidungsmerkmale einzelner Vogelarten zu erlernen.
Bei allen Naturbeobachtungen wurde darauf geachtet, diese nicht zu stören und selbst die Anakonda, die für das touristische Auge im Gebüsch unsichtbar, aus selbigem hervorgeholt und präsentiert wurde, ist anschließend in fast hypnotischer Massage beruhigt und ins Gebüsch entlassen worden. Bei Vogelbeobachtungen der anderen Art werden z.B. Adler, die Piranhas im Sturzflug neben dem Boot catchen, angefeuert und von begeistertem Applaus begleitet. So befanden wir uns die ganze Reise über -ob im Auto, Boot oder beim Ausklingen des Tages- in hora loca Stimmung; musikalisch hat Edgar dies nicht nur über ausgesuchte Playlists sondern auch live mit Stimme & Cuatro begleitet.

Das eingespielte Team, ausgezeichnet mit Begeisterung für die Schönheit Venezuelas und dem Wunsch dies bei ihrer Arbeit auch zu vermitteln, wird ergänzt durch individuelle Fähigkeiten. So sorgten z.B. Tauchlehrerin Nancy und Fahrer, Naturexperte und Fotograf Horho neben ihrem Fachwissen mit ihrer ruhigen vertrauensvollen Art für optimale Voraussetzungen für ein sicheres Gefühl bei Autofahrten und Tauchgängen. Gut informierte Reiseführer zu den verschiedenen Gebieten und Naturlandschaften boten auf Wunsch auch Hintergrundwissen z.B. architektonischer oder gesellschaftspolitischer Art.

Aufgrund der Minigruppe konnte das Programm auch spontan vor Ort individualisiert werden. Das Abenteuer- und Sportprogramm war dahingehend sehr gut aufgebaut, dass durch sukzessive Steigerungen der Anforderungen die eigenen Grenzen immer wieder erweitert und neu ausgebaut werden konnten. Ob Canyoning mit Abseilen an immer höheren Wasserfällen, Climbing, Caving, Canoping, Downhillbiking, Kanoing, Rafting, Paragliding, Diving, Horse riding bis hin zum Bridge Pendling (Factor Pendlilo, dafür gibt's hier noch gar keine Bezeichnung) war alles möglich -nichts musste- und irgendwie haben wir alles geschafft.

Ein weiterer Vorteil dieser Tour für allein Reisende ist der geringe EZ-Zuschlag sowie die Option bei einer Single-Reise den Freundeskreis zu erweitern, ohne gleich Verkupplungsaktivitäten beim Veranstalter auszulösen. Die Wahl dieser Reiseart mit den Aktivitäten, Abenteuern und der Nähe zu Natur und Bevölkerung erhöht die Schnittmenge an gemeinsamen Interessen unter den Mitreisenden und somit die Option auf Gleichgesinnte zu treffen.

Die Unterkünfte waren immer anständig, teilweise hervorragend und aus der Hängematte wollte ich hinterher gar nicht mehr raus. Die Verpflegung war einheimisch, vielfältig, immer reichhaltig und an einem Tag habe ich mal kein Fleisch gegessen (umgekehrt proportional zu meiner heimatlichen Ernährung).
Hiervon hatte ich wohl vor Reiseantritt berichtet, so dass ich die Bemühungen des Abenteuerteams -den Speiseplan an meine Essgewohnheiten anzupassen- ausschlagen musste; dies ist meiner Neugier an Unbekanntem und Einheimischem (Essen, Ritualen, der Art zu Leben...) geschuldet. Auch hier möchte ich die Rundumversorgung und Flexibilität durch Abenteuerteam hervorheben!

Die eingeschränkten Versorgungsbedingungen der venezolanischen Bevölkerung hatte ich mir so nicht vorstellen können. Gepaart mit der Romantisierung des Sozialismus, mit der ich in den Urlaub gestartet bin, waren die Eindrücke für mich sehr ernüchternd. Die wenigen Aufenthalte in den Städten gaben einen kleinen Einblick: Warteschlangen für Milch oder Toilettenartikel, leere Autohäuser, Stillstand auf Baustellen...
Kriminalität oder Gefahr ist mir -wohl nicht zuletzt durch Vorauswahl von Route, Gegend, Hotel und Restaurant durch das Abenteuerteam- nicht begegnet. Alle Begegnungen mit Venezolanern waren sehr herzlich, aufgeschlossen interessiert und ausgesprochen gastfreundlich. So habe ich in Caracas am Flughafen (Caracas selbst wurde aus Sicherheitsgründen im Reiseprogramm ausgespart) auf der Suche nach Zigaretten eine ganze Schachtel geschenkt bekommen - die Rauchergemeinde ist halt international solidarisch ;o)

Mein Resümee:
Venezuela hat mir viel gegeben und wenn ich im lonely planet blättere gibt's noch viel zu entdecken... mal schau´n was Abenteuerteam noch anbietet.

***

PS:


Empfehlungen meinerseits - hatte ich mit Edgar auch besprochen - absolut wertfrei, nur Sandra´s Sicht:

1) Angebot einer Prepaid-Card (ohne Telefonie, Internetzugang reicht) - habe ich in Australien und Indien aufwendig selbst organisiert; wäre ein möglicher Special-Service - nice to have;
2) den Hinweis, um Missverständnissen vorzubeugen, keine Antworten auf Fragen zu geben, die nicht verstanden wurden (aufgrund der Spanisch-/Englischkenntnisse), muss ich revidieren; habe dies anscheinend selbst auch nicht einhalten können 80)
3) Frauenanteil bei den Guides erhöhen - klingt erst mal doof, macht sich aber gut, ohne das bestehende Team damit kritisieren zu wollen;
4) US-$ Bargeldmitnahme - hier stimmt der Hinweis, dass man vor Ort nur wenig benötigt, jedoch hatte ich Probleme aufgrund der Trinkgelder - hier hatte ich nicht mit Art und Umfang des Services sowie Anzahl der Beteiligten gerechnet, Info: Trinkgeld in US$ und Vielzahl der Mitwirkenden in Reise-Beschreibung einbauen;
5) Danke für den Toilettenpapiermangelhinweis - wir waren zwar immer ausgestattet, aber im Los Llanos Camp war ich der Held mit meinem Riesenpack-Taschentücher; betont werden sollte evtl. der Mangel an Medikamenten (hier kann man evtl. auch die Möglichkeit diese vor Ort zu lassen einbauen) und an Insektenschutz (meiner ist ausgelaufen); Shampoo- u. Duschgelhinweis von dir waren mir auch sehr hilfreich, hätte sonst erwartet diese vor Ort kaufen zu können;
6) Anpassung/Aktualisierung der Reisebeschreibung -hier der Karibikaufenthalt- ggf. auch einfach der Hinweis auf situative Änderung aufgrund Flug-/Hotelverfügbarkeit und Reisedauer; dies im Tenor: Flexibilität eurerseits zur Optimierung für das Wohl der Reisenden;
7) Preise/Kosten: kommuniziert Sonderpreise für Stammgäste o.ä., um zu vermeiden, dass innerhalb der Gruppe ein Gefühl von ungleicher Behandlung aufkommt;
8) vor Ort: im Hotel -wenn, wie bei mir, aufgrund fehlender Spanischkenntnisse notwendig- Englischkenntnisse an der Rezeption checken, ansonsten Basics wie Wasserzapfstelle, WIFI-Zugang, Frühstückszeit u. -raum o.ä.
9) schau mal ins Gästebuch, hier sind wohl Beitragsdaten vertauscht worden (2015 anstatt 2014)


...bei allen Tips und Vorschlägen räume ich ein, dass der spontane Urlaub mal wieder wenig eigene Vorbereitungszeit inkl. Informationsmangel mit sich gebracht hat, somit habe ich evtl. auch Hinweise üerlesen -Edgars Mail mit "Candy for the children" gerade noch rechtzeitig im Spam-Ordner entdeckt-
also bitte nicht falsch verstehen und lediglich als Anregung auffassen;
ich bin als Bauingenieur absolut fachfremd, aber immer getrieben vom Optimierungsgedanken für gute Projekte; also bitte nicht als "Meckern" verstehen, ich optimiere nur was ich toll finde und diese Reise gehört definitiv dazu!


Danke, dass du das Flight-bag für Edgar mitnehmen kannst. Nach meiner Erfahrung sind Päckchen (nach Nicaraguar) günstig, aber Edgar misstraut der Post. Werde das Päckchen bald aufgeben; du fliegst aber erst im Mai... oder?

Nochmal besten Dank und Grüsse aus Kassel nach Essen
Sandra

Feedback und Kritik Venezuela

27.03.2015, Nadine & Steve

Hallo Stefan,

wir haben das ABENTEUER tatsächlichen überlebt ;-)

Die Reise war der absolute Wahnsinn. Wir haben noch nie zuvor soviel von einem Land in so kurzer Zeit gesehen und haben Venezuela und seine Bevölkerung sehr freundlich und weltoffen erlebt.

Von Anfang an war alles sehr gut von Edgar durchgeplant. Wir wurden auf allen Aktivitäten von José begleitet, der neben Englisch auch super deutsch spricht.

Obwohl wir vor einigen Aktivitäten (Canoyning und Canoping) doch etwas Bammel hatten, haben wir uns zu jeder Zeit sicher und gut aufgehoben gefühlt. Fast alle Guides waren sehr um uns bemüht und haben uns schnell die Angst vor den neuen Herausforderungen genommen.

Das tolle an der Reise mit Edgar und José war, dass wir hauptsächlich in kleinen einheimischen "Restaurants" gegessen haben und immer wieder kleine Überraschungen wie Erdbeeren oder Melone auf uns warteten. So haben wir vor allem auch das Essen und die kleinen Posadas sehr genossen und hatten direkten Kontakt zu den Venezuelanern. Grandios! :-)

Nun etwas zum Land und den einzelnen Stationen:
Venezuela ist ein tolles Land mit so vielen verschiedenen Facetten, wie kaum ein anderes Land. Von den politischen Unruhen haben wir kaum etwas mitbekommen. Bei der Ankunft in Merida wurde demonstriert und das hatte ein Verkehrschaos zur Folge. Glücklicherweise alles recht friedlich. Deshalb fiel die Stadtführung Merida leider aus. Wir hatten jedoch zu keiner Zeit Angst oder haben uns unsicher gefühlt. Wir sind sogar (auf eigenen Wunsch, da wir nicht von CCS nach Puerto la Cruz fliegen, sondern mit dem Auto fahren wollten) durch Caracas gefahren und haben bis auf jede Menge Polizeipräsenz nichts mitbekommen. In den ländlichen Teilen, in denen wir uns hauptsächlich aufhielten, war von den Problemen des Landes kaum etwas zu spüren. Edgar und José haben uns super die Hintergründe und die aktuelle Lage erklärt. Schade, dass in der deutschen Presse nur alles schlechte berichtet wird.
Alle Aktivitäten waren super und die Mischung war auch klasse.
Die Gegend um Merida und die Fahrt über die Anden nach Catatumbo war landschaftlich einmalig. Unsere beiden Fahrer waren sehr engagiert und haben uns die langen Fahrzeiten mit viel guter Musik und Gesangseinlagen verschönert. ;-)
Das reiten und biken in San Jose war genial. Du hattest wohl mit Edgar einige Diskussionen über die Mountainbiketour. Ich bin aktiver Mountainbiker und habe die Tour dennoch sehr genossen. Es geht ja dabei nicht darum, als erster im Tal zu sein, sondern die Landschaft zu genießen. Das haben wir gemacht... wann radelt man schon mal in den Anden?;-) Nach der regulären Tour, haben uns die beiden Guides noch einen Abstecher ins Gelände angeboten. Dies sollten jedoch nur Leute machen, die Erfahrungen im Gelände mitbringen, da die Bikes nicht die besten sind und es teilweise über einen schmalen steilen Trail geht...also sicherlich nicht für jeden gefahrlos meisterbar.

Wir hätten uns einen zusätzlichen Tag in Los Llanos gewünscht, da die Tierbeobachtungen für uns etwas zu kurz kamen. Wir haben aber erfolgreich Piranhas geangelt und Anacondas gesehen :-) Vielleicht hätte man anstatt dem Ausritt dort, eine weitere Flussfahrt anbieten können. Aber das ist ja sehr abhängig von den Interessen jedes Einzelnen. Auch im Raftingcamp hätten wir gern einen weiteren Tag verbracht. Da war es traumhaft. Dies wäre zum entspannen sicherlich geeigneter gewesen als Santa Fé.
Dieser letzte Teil der Reise, war der einzige, von dem wir wirklich bisschen enttäuscht waren. Der erste Tag an der Küste, an dem wir tauchen und schnorcheln waren, war ok, obwohl die Unterwasserwelt nicht so viel zu bieten hat. Der zweite Tag, an dem wir zu dem beschriebenen Traum-Karibikstrand fahren sollten, war eine große Enttäuschung. Playa Blanca war ein verschmutzter Strand mit 100erten von Leuten und Booten, die ihre Motorenabgase verteilt haben. Jeder Zweite hatte zudem laute Musik an und das Wasser roch nicht einladend. Das gleiche Bild bot sich uns einen Tag später bei der Kajaktour. Auch hier war der Strand bei la Piscina überfüllt, laut und schmutzig. Da kam bei uns leider kein Karibikfeeling auf. Vieleicht lag es auch daran, dass wir Samstags und Sonntags dort waren, da sind wohl die Einheimischen besonders "aktiv". Somit fiel der Abschluss dieser ansonsten so traumhaften Reise ziemlich ernüchternd aus.

Dennoch sind wir vom Abenteuerteam absolut begeistert und möchten uns ganz herzlich bei Edgar und Jose und natürlich bei dir, für deine Geduld im Vorfeld, bedanken.

Die Beratung war super und die Reise ein tolles Erlebnis.

Noch eine Anmerkung zur Verpflegung: bei den Lebensmittelpreisen in Venezuela sind 100 € Verpflegungspauschale pro Person und Woche ganz schön viel. :-/

Ganz liebe Grüße und sicherlich bis zur nächsten Reise ;-)

Nadine & Steve

Venezuela und Costa Rica

27.03.2015, Manni

Ich war mit dem Abenteuerteam in Venezuela (16 Tage Voxtours Reise) und in Costa Rica (20 Tage Abenteuerreise).

Bewertung Venezuela Voxtours Reise:
Dauer 17 Tage:
Preis 2450 EUR
inkl. Flug ab Frankfurt
inkl. Zugticket
inkl. Vollverpflegung

Einfache Unterkünfte, chaotische Zustände im Land und Strassenverkehr aber die beste Reise meines Lebens. Wir hatten Edgar als Reiseleiter und der war extrem engagiert und hat uns das ganze Land gezeigt, wir haben zahlreiche Tiere gesehen und auf nähtlichen Djungelsafaris entedeckt und wir haben sogar seine Familie und Freunde kennengelernt.
Unsere Gruppe war gemischt aus Teilnehmer/innen Deutschland, Schweiz und Österreicht. Wir waren 11 Teilnehmer im Alter von 23 bis Mitte 40 Jahre. Eine völlig gemische und unterschiedliche Gruppe, aber wir waren schon nach wenigen Tagen beste FReunde und haben uns Dank unserer Reiseleiters wunderbar verstanden.

Bewertung Costa Rica Abenteuerrreise
Dauer 20 Tage:
Preis 2999 EUR inkl. Flug ab München
inkl. täglich Frühstück und 4 Mittagessen
Costa Rica ist das absolut beeindruckende Land. Ein kleines Land hat so viel zu bieten und wir haben in den 20 Tagen eine Menge Ausflüge unternommen. Es ist mehr eine Standortreise, also man sitzt nicht so viel im Bus. Fast 50% der Reisezeit hat man das gleiche Zimmer in der Samara Bucht und man startet täglich zu den Ausaflügen: Rafting, Canyoning, Canopy, Reiten, Wandern, Kanu, Mountainbbike. Das hat mir besonders gut gefallen, nicht jeden Tag rumzureisen und abends ins eigene Zimmer zu kommen. Ich hab vor Ort ein Einztelzimmer für 100 EUR Nachzahlung bekommen und hatte also echt Luxus und auch das Zimmer war wirklich sauber und gut, also bedeutend besser als Venezuela. Die Aktivitäten sind etwas lockerer als in Venezuela und man hat hier eine richtig gelungende Mischung aus Erholung und Aktivität. Echt perfekte Reise und natürlich auch mit dem Charme vom Abenteuerteam das nicht alles immer pünktlich ist und auch mal alles etwas länger dauert, aber das ist halt Costa Rica und nicht Deutschland. Wenn da mal die Tour 2 Stunden später startet, dann relaxt man halt irgendwo und quatscht mit den Einheimischen. Also Mängel gabs hier auch aber als Gegenleistung immer schnelle Lösungen, spontane Partys und viel gute Laune. Ist eine tolle Reise gewesen!

Sicherheit und Kriminalität in Venezuela ?
Hier hatt ich etwas Bedenken vor der Reise. Vor Ort waren wir unterwegs mit Edgar und Bruno und seltsamerweise habe ich mich wie bei Freunden gefühlt. Ich habe mich sicherer und besser gefühlt als in Deutschland. Ich war schon oft mit dem Rucksack in Süd- und Mittelamerika und hatte immer etwas Angst um meine Sache und Rucksack und konnte nie richtig entspannen. Das war auf jeden Fall ein wichtiger Faktor. Das ganze Team vor Ort hat viel Erfahrung und kennt in jedem Dorf irgendwelche Leute, wir waren wirklich fast Mitglieder einer Grossfamilie. 100% Sicher!

Chaos und Kreativität:
Abenteuerteam und Süd/MIttelamnerika sind auf jeden Fall chaotisch. Aber das macht Spass mit denen, wir haben jeden Tag die Reise etwas umgestellt und unserer Wünsche wurden erfüllt. Unser Fahrer hat Umwege von 4 Fahrtstunden in Kauf genommen nur damit wir "diesen Strand" auch noch sehen. Wir haben spontan eine Beachparty gemacht und ein Museeum sausen lassen und wir haben lokale Events besucht.
Das Abenteuerteam ist wirklich höchst kreativ und mit viel Herzblut dabei. Und so ist die Reise und die Qualität eigentlich perfekt.

Unterkünfte von Abenteuerteam:
Einfach, sauber, gut gelegen, im Djungle, am Strand, familiär geführt aber keine Luxushotels. Einzelreisende teilen sich Zimmer mit 2, 3 oder 4 Betten. Paare hatten ein Doppelzimmer, teilweise mit Stockbett (Bett übereinander).
Hier hatten wir ein paar Leute in der Gruppe dabei die damit nicht so gut klarkamen. Aber unser Guide hat erklärt das Geld geht in die Ausflüge und Aktivitäten. Für die Unterkünfte gibt Abenteuerteam pro Person wohl nur knapp 25 USD pro Nacht aus. Man kann vor Ort aber teilweise in richtig gute Hotels nebenan gehen, in Venezuela gabs es dann eine Situation wo einer unserer Gruppe dann unbedingt ins Luxushotel am anderen Ende vom Strand wollte und naja, das hat dann 400 USD pro Zimmer gekostet. Da kam er dann doch kleinlaut wieder zurück und hat mit uns zusammen im 3er Zimmer genächtigt :-)
Fazit:
Also man bekommt beim Abenteuerteam viel Abwechslung, viele Aktivitäten und jede Menge Spass. Gute Reiseleiter. Chaotische Kreativität und jederzeit die eine oder andere Überraschung. Einfache Unterkünfte und beste Aussichten im Djungle und mit Booten auf dem Wasser. Man muss mitmachen und anpacken. Früh aufstehen an manchen Tagen. Die Wanderungen sind teilweise sehr anstrengend und abends ist man geschafft.
Für mich waren diese beiden Reisen "erste Sahne".

99 Punkte für Venezuela und 100 Punkte für Costa Rica!

Feedback zu der Nepalreise mit Durga und Abenteuerteam.com

27.03.2015, Kordula

Hallo Stefan,
erst einmal vielen Dank für Dein Verständnis für meine alte Mutter, das Du so lieb mit Ihr umgegangen bist … Danke :-)

Nepal ..ist schon sehr speziell, hab keinen Tag bereut, aber nächstes Jahr nicht gleich wieder!

Ich mache viel Sport, doch diese Stufen machen einen echt zu schaffen :-)
Es war sau anstrengend und kalt :-)

Durga war allerliebst, es hat alles super geklappt inklusive der deutschen Pünktlichkeit !!

Werde Euch gerne weiterempfehlen, eigentlich wie immer, bin ich total begeistert !

Hoffe Dir geht es weiterhin gut?

Bis bald mal wieder.

Kordula

P.S.
Bin immer noch nicht bei Facebook :-)

Venzuela mit Edgar

20.02.2015, Michael

Hallo Stefan,
nun bin ich den zweiten Tag zurück in Deutschland und finde endlich etwas Zeit meine Eindrücke aufzuschreiben.

Das Wichtigste vorab:
Es war ein genialer Trip. Dafür vielen Dank an Dich und das großartige Team um Edgar in Venezuela ! Ich hatte wirklich das Gefühl mit alten Freunden deren Heimatland zu besuchen. Genau so sollte eine Abenteuerreise für mich sein.

Die politische Lage war während unseres Aufenthalts durchaus kritisch. Die allgemeinen Vorurteile und Warnungen vor Venezuela hätten sich also grade jetzt mehr als bestätigen müssen. Dank seiner enormen Umsicht hat Edgar uns aber um alle Probleme und Auswirkungen der Aufstände herumgeführt und uns gleichzeitig sehr persönliche Einblicke in die politischen Entwicklungen gegeben. Das allein war schon bemerkenswert.

Venezuela hat sich uns dann als Reiseland von seiner besten Seite gezeigt. Die einzelnen Aktivitäten sind auf abenteuerteam.com oder facebook.com/venezuelareise ja auch optimal beschrieben. Dazu brauche ich also nicht viel sagen. Vielleicht ein paar persönliche Einschätzungen und Hinweise für die nächsten Abenteurer…

1.Gepäck
Man braucht wirklich nicht viel Gepäck.
Ich hatte meinen eigenen Schlafsack dabei, aber seit unserem Trip hat Edgar von Stefan brandneue Sommerschlafsäcke aus Deutschland bekommen. Gleiches gilt für Masken, Schnorchel und Flossen, die hat Stefan auch frisch eingekauft. Falls Flaschentauchen angesagt ist wird komplette Ausrüstung nach PADI Standard bereitgestellt. Selbst Sonnenschutz kann man am Flughafen recht günstig nachkaufen. Ein Handtuch ist allerdings sinnvoll. Wäsche kann man preiswert mal waschen lassen. 1-2 Bücher sind auch sinnvoll und eine Stirnlampe, denn abends ist es ab 18h finster.

Also reicht es absolut mit Handgepäck zu reisen. Das vereinfacht z.B. den Trip mit dem Boot auf den Maracaiobo-See wo Stauraum begrenzt ist. Wer absolut nicht auf einen großen Koffer verzichten kann braucht sich aber auch keine Gedanken machen: Ein kleiner Tagesrucksack tut‘s im Boot für 1-2 Nächte auch und in den Autos oder bei Flugabschnitten ist immer genug Platz für Gepäck. Ich hatte einen Rucksack als Handgepäck + einen fetten Koffer wegen Schlafsack und Tauchausrüstung (wie gesagt…total unnötig) und bin prima klargekommen.

2. Transport
Leute, spart euch das Autofahren und fliegt. Am Preis macht das keinen Unterschied, ihr spart aber Zeit und Nerven!
In Venezuela habe ich bei den von Edgar gebuchten Flügen nur nagelneue Embrayer 190 (vergleichbar Airbus) mit schicken Ledersitzen vorgefunden. Da hatte ich in Europa sogar bei Lufthansa schon ganz andere Erfahrungen gemacht. Technisch machen die einen prima Eindruck und die Flüge (bei uns 3x Inland) wurden incl. Gepäck professionell abgewickelt.
Die Autofahrten von Merida nach Catatumbo und in die Llanos waren zwar dank bequemer Miet-Pickups mit Klimaanlage erträglich, aber venezuelanische Straßen sind mit europäischen nicht zu vergleichen. Mehr als 3-4h sind echt heftig. Dann hat man genug Eindrücke vom Land gesammelt. Mir haben da die guten alten Tabletten gegen Reisekrankheit geholfen. Zuletzt an der Karibikküste hatte ich sogar überlegt für nen kleinen Trip von 45 min eine einzuwerfen, aber das wäre vielleicht doch übertrieben gewesen ;-)

3. Verpflegung
Man kann sich das Leben und die Reise also erheblich vereinfachen wenn man für 200€ das „all inclusive“ Upgrade dazu nimmt.

Edgar und seine Leute sorgen dafür dass einem an nichts fehlt. Joghurt für zwischendurch? Chips am Abend? Leckere Kekse oder Getränke bei Ausflügen? Nur selten haben wir mal was selber gekauft. Meistens kamen Edgar oder Carlos schon damit angerauscht. Es war immer mehr als reichhaltig und meist lecker. Warum nur meist? Weil das Geschmackssache ist. Die Qualität ist immer gut aber ich persönlich frühstücke z.B. lieber Obst als mit Fleisch und Büffelkäse gefüllte Maisfladen. Ein Wort an Edgar und es gab Obst, aber man isst halt dort wo die Einheimischen auch essen und bestellt zumindest zum Ausprobieren auch dasselbe. Ausländische Touristen sind uns unterwegs nur sehr selten begegnet und eingedeutschtes Essen braucht niemand zu erwarten. Besonders lecker: Huhn in jeder Form, Fisch und natürlich das Nationalgericht „Pabellon criollo“, das wir im Rafting Camp genossen hatten. Unbedingt probieren!

4. Unterbringung/Hygiene
Alles dabei, von Traumhotel oder Lodge bis allereinfachste Herberge.
Was man wissen muss: In Südamerika herrscht ein anderer Begriff von Sauberkeit. Spinnweben an der Decke wird man oft finden. Auch sind Möbel oft angeschrammelt oder im Zimmer steht ein Kühlschrank den wir daheim nur auf dem Sperrmüll finden würden. In einigen Unterkünften hat man auch kein echtes warmes Wasser. Na und? Nirgendwo habe ich etwas ekeliges gefunden und wie kalt ist kaltes Wasser wenn man in den Tropen ist?

Mahl ehrlich: Ich habe mir die ersten zwei Tage die Zähne nur mit Mineralwasser geputzt und prompt sofort am ersten Abend Durchfall gehabt. Vielleicht war‘s auch nur die Nervosität oder Luftveränderung. Jedenfalls habe ich die restlichen 13 Tage das Leitungswasser benutzt (nicht getrunken!) und alles war bestens. Und den einen Tag auf 2000m ohne warmes Wasser hab ich mich nur grob gewaschen. Das musste reichen. Dafür war die Unterkunft echt genial und das Essen hervorragend.

5. Geld/Papiere
Wir haben jeder 100 US$ vor Ort in Bolivar getauscht, das hat für 2 Wochen Trinkgelder und Andenken für die Daheimgebliebenen gereicht. Bolivar keinesfalls mitbringen. Dann braucht man noch je nach außerplanmäßigen Aktivitäten jeweils 50-80 USD für sowas wie Paragliding oder Flaschentauchen. Konkret hatte ich für 75 US$ am freien Tag zwei Tauchgänge gemacht und dann nochmal zwei statt Schnorcheln an einem anderen Tag (Unterwasserhöhle und Schiffswrack!!) für einen Aufpreis von 50 US$. Mehr hab ich nicht ausgegeben.
Kredit- oder EC-Karten kann man daheim lassen. Ist auch ein geringeres Sicherheitsrisiko, habe ich mir sagen lassen.
Insgesamt 200-300 US$ und paar Euro sollte also genug sein. Wer verlängern und/oder z.B. einen Tauchschein machen will (s.u.) nimmt halt was mehr mit.

6. Aktivitäten
Wer einen Tauchschein hat bringt ihn mit, PADI-Lizenzen können die sogar aus der Datenbank ziehen. Zur Info: Ein voller PADI Open Water Diver Kurs kostete vor Ort bei einer TOP Tauchschule 270€ (nehmen US$, € oder Paypal). Ich habe mir die Materialien (englisch) und den Unterricht angeschaut. Kein Unterschied zu Europa.

Reiten war super (3x halber Tag) und könnte von mir aus sogar noch öfters drankommen. Pferde und Sättel waren prima. Als Gelegenheitsreiter bin ich gut zurechtgekommen. Es ist immer ein „Gaucho“ dabei. Anfänger werden von Ihm schon mal ans Lasso genommen aber im Prinzip reitet man allein durch teils auch unwegsames Gelände. Die Tiere sind eher brav aber mit gewissem Nachdruck auch in den Galopp zu bekommen.

Das Downhill Mountainbike ist nicht hardcore Downhill sondern eher langweilig eine halbwegs befestigte Strasse bergab, nachdem es erstmal für mich anstrengend bergauf ging. Darauf hätte ich gerne zu Gunsten einiger Stunden Reiten verzichtet, auch wenn das MTB OK war und die Landschaft grandios. Start auf knapp 3000m in den Wolken und dann runter ins Tal...

Canyoning, Canopy, Klettern und Kajak hat jeweils einen halben Tag gedauert und war sowohl von der Ausrüstung als auch von den speziellen Guides her einwandfrei. Manchmal hat es mich echt erstaunt welchen logistischen und personellen Aufwand Edgar da mitten in der Wildnis für uns getrieben hat. Mein persönlicher Favorit unter den letzteren war Canyoning mitten im Dschungel mit Abseilen über Wasserfälle von bis zu knapp 20m. Aber das ist gewiss für jeden anders. Missen möchte ich nichts davon, auch wenn ich den Kletterfelsen (leider wenig romantisch an einer Strasse) nicht ganz geschafft habe. Bin trotzdem stolz wie Oskar trotz Höhenangst da oben gewesen zu sein.

Last but not least sind da noch die Safaris zu nennen. Ob zu Fuß, mit Boot, Pickup oder Pferd: Edgar und Carlos können einem unglaublich viel zu Tieren und Pflanzen erzählen. Edgar ist grade auch noch dabei Guides einzuarbeiten die außer Spanisch und gutem Englisch auch Deutsch sprechen (Gruß an Jose) und lernt selbst auch schon fleißig. Um alles zu verstehen sollte man aber im Zweifel auf Englisch zurückgreifen können.

7. Wetter
Im Winter (Reise im Februar) ist in Venezuela Trockenzeit. Ansonsten nur paar grad kühler als im Sommer. Durch die vielen Klimazonen verschieben sich die konstanten Temperaturen aber deutlich. In den Bergen Braucht man die gleiche Jacke und warme Hose wie beim Abflug in Deutschland. Im Tiefland sind es dagegen sommerliche 25 bis 30 Grad. Leider war der Februar füs Tauchen ausgerechnet der ungünstigste Monat. Da ist das Meer zwar auch nicht kalt aber vergleichsweise trübe. In der Höhle war es jedoch kristallklar und im freien Wasser hatten wir immernoch meist 10-20m Sicht. Selten waren es aber auch schonmal nur 4-5. Zum Jagen mit der Harpune hatte es aber allemal gereicht. "Save the Reef, Eat Lionfish"

So, ich glaube das wäre mal das wichtigste. Kurz ist es leider nicht geblieben. Falls noch jemand Fragen haben sollte kann er mich gerne über Dich ansprechen. Nur bitte nicht die adresse gleich ins Netz stellen. Du leitet ja eh alles ungefiltert weiter ;-)

Beste Grüße
Michael

Die Kanutour in Schweden war wunderschön

26.11.2014, Familie Zehbe

Hallo Ilona, Stefan und Dimi,
wir wollten uns etwas verspätet noch ganz herzlich für den wunderschönen Sommer in Schweden bedanken. Die Kanureise war lange unser Traum und unsere mittlerweile volljährigen Kids mussten ja leider lange warten. Unsere Erwartungen wurden wirklich übertroffen, die Natur war wunderschön und wir haben gestern Abend die schönen Fotos von den Wasserschlachten und unseren gemütlichen Abenden am Lagerfeuer und angeschaut. Wir überlegen wirklich, ob wir nächsten Sommer nochmal mitkommen!
Ganz liebe Grüsse aus München!
Simone, Eva, Hans und "Der Feuermeister"

Unterwegs mit Edgar in Venezuela - Venezuela Voxtours Kritik

27.03.2014, Miguel

Hallo Stefan,

Es war ein genialer Trip. Dafür vielen Dank an Dich und das großartige Team um Edgar in Venezuela ! Ich hatte wirklich das Gefühl mit alten Freunden deren Heimatland zu besuchen. Genau so sollte eine Abenteuerreise für mich sein.

Die politische Lage war während unseres Aufenthalts durchaus kritisch. Die allgemeinen Vorurteile und Warnungen vor Venezuela hätten sich also grade jetzt mehr als bestätigen müssen. Dank seiner enormen Umsicht hat Edgar uns aber um alle Probleme und Auswirkungen der Aufstände herumgeführt und uns gleichzeitig sehr persönliche Einblicke in die politischen Entwicklungen gegeben. Das allein war schon bemerkenswert.

Venezuela hat sich uns dann als Reiseland von seiner besten Seite gezeigt. Die einzelnen Aktivitäten sind auf abenteuerteam.com oder facebook.com/venezuelareise ja auch optimal beschrieben. Dazu brauche ich also nicht viel sagen. Vielleicht ein paar persönliche Einschätzungen und Hinweise für die nächsten Abenteurer…

1.Gepäck
Man braucht wirklich nicht viel Gepäck.
Ich hatte meinen eigenen Schlafsack dabei, aber seit unserem Trip hat Edgar von Stefan brandneue Sommerschlafsäcke aus Deutschland bekommen. Gleiches gilt für Masken, Schnorchel und Flossen, die hat Stefan auch frisch eingekauft. Falls Flaschentauchen angesagt ist wird komplette Ausrüstung nach PADI Standard bereitgestellt. Selbst Sonnenschutz kann man am Flughafen recht günstig nachkaufen. Ein Handtuch ist allerdings sinnvoll. Wäsche kann man preiswert mal waschen lassen. 1-2 Bücher sind auch sinnvoll und eine Stirnlampe, denn abends ist es ab 18h finster.

Also reicht es absolut mit Handgepäck zu reisen. Das vereinfacht z.B. den Trip mit dem Boot auf den Maracaiobo-See wo Stauraum begrenzt ist. Wer absolut nicht auf einen großen Koffer verzichten kann braucht sich aber auch keine Gedanken machen: Ein kleiner Tagesrucksack tut‘s im Boot für 1-2 Nächte auch und in den Autos oder bei Flugabschnitten ist immer genug Platz für Gepäck. Ich hatte einen Rucksack als Handgepäck + einen fetten Koffer wegen Schlafsack und Tauchausrüstung (wie gesagt…total unnötig) und bin prima klargekommen.

2. Transport
Leute, spart euch das Autofahren und fliegt. Am Preis macht das keinen Unterschied, ihr spart aber Zeit und Nerven!
In Venezuela habe ich bei den von Edgar gebuchten Flügen nur nagelneue Embrayer 190 (vergleichbar Airbus) mit schicken Ledersitzen vorgefunden. Da hatte ich in Europa sogar bei Lufthansa schon ganz andere Erfahrungen gemacht. Technisch machen die einen prima Eindruck und die Flüge (bei uns 3x Inland) wurden incl. Gepäck professionell abgewickelt.
Die Autofahrten von Merida nach Catatumbo und in die Llanos waren zwar dank bequemer Miet-Pickups mit Klimaanlage erträglich, aber venezuelanische Straßen sind mit europäischen nicht zu vergleichen. Mehr als 3-4h sind echt heftig. Dann hat man genug Eindrücke vom Land gesammelt. Mir haben da die guten alten Tabletten gegen Reisekrankheit geholfen. Zuletzt an der Karibikküste hatte ich sogar überlegt für nen kleinen Trip von 45 min eine einzuwerfen, aber das wäre vielleicht doch übertrieben gewesen ;-)

3. Verpflegung
Man kann sich das Leben und die Reise also erheblich vereinfachen wenn man für 200€ das „all inclusive“ Upgrade dazu nimmt.

Edgar und seine Leute sorgen dafür dass einem an nichts fehlt. Joghurt für zwischendurch? Chips am Abend? Leckere Kekse oder Getränke bei Ausflügen? Nur selten haben wir mal was selber gekauft. Meistens kamen Edgar oder Carlos schon damit angerauscht. Es war immer mehr als reichhaltig und meist lecker. Warum nur meist? Weil das Geschmackssache ist. Die Qualität ist immer gut aber ich persönlich frühstücke z.B. lieber Obst als mit Fleisch und Büffelkäse gefüllte Maisfladen. Ein Wort an Edgar und es gab Obst, aber man isst halt dort wo die Einheimischen auch essen und bestellt zumindest zum Ausprobieren auch dasselbe. Ausländische Touristen sind uns unterwegs nur sehr selten begegnet und eingedeutschtes Essen braucht niemand zu erwarten. Besonders lecker: Huhn in jeder Form, Fisch und natürlich das Nationalgericht „Pabellon criollo“, das wir im Rafting Camp genossen hatten. Unbedingt probieren!

4. Unterbringung/Hygiene
Alles dabei, von Traumhotel oder Lodge bis allereinfachste Herberge.
Was man wissen muss: In Südamerika herrscht ein anderer Begriff von Sauberkeit. Spinnweben an der Decke wird man oft finden. Auch sind Möbel oft angeschrammelt oder im Zimmer steht ein Kühlschrank den wir daheim nur auf dem Sperrmüll finden würden. In einigen Unterkünften hat man auch kein echtes warmes Wasser. Na und? Nirgendwo habe ich etwas ekeliges gefunden und wie kalt ist kaltes Wasser wenn man in den Tropen ist?

Mahl ehrlich: Ich habe mir die ersten zwei Tage die Zähne nur mit Mineralwasser geputzt und prompt sofort am ersten Abend Durchfall gehabt. Vielleicht war‘s auch nur die Nervosität oder Luftveränderung. Jedenfalls habe ich die restlichen 13 Tage das Leitungswasser benutzt (nicht getrunken!) und alles war bestens. Und den einen Tag auf 2000m ohne warmes Wasser hab ich mich nur grob gewaschen. Das musste reichen. Dafür war die Unterkunft echt genial und das Essen hervorragend.

5. Geld/Papiere
Wir haben jeder 100 US$ vor Ort in Bolivar getauscht, das hat für 2 Wochen Trinkgelder und Andenken für die Daheimgebliebenen gereicht. Bolivar keinesfalls mitbringen. Dann braucht man noch je nach außerplanmäßigen Aktivitäten jeweils 50-80 USD für sowas wie Paragliding oder Flaschentauchen. Konkret hatte ich für 75 US$ am freien Tag zwei Tauchgänge gemacht und dann nochmal zwei statt Schnorcheln an einem anderen Tag (Unterwasserhöhle und Schiffswrack!!) für einen Aufpreis von 50 US$. Mehr hab ich nicht ausgegeben.
Kredit- oder EC-Karten kann man daheim lassen. Ist auch ein geringeres Sicherheitsrisiko, habe ich mir sagen lassen.
Insgesamt 200-300 US$ und paar Euro sollte also genug sein. Wer verlängern und/oder z.B. einen Tauchschein machen will (s.u.) nimmt halt was mehr mit.

6. Aktivitäten
Wer einen Tauchschein hat bringt ihn mit, PADI-Lizenzen können die sogar aus der Datenbank ziehen. Zur Info: Ein voller PADI Open Water Diver Kurs kostete vor Ort bei einer TOP Tauchschule 270€ (nehmen US$, € oder Paypal). Ich habe mir die Materialien (englisch) und den Unterricht angeschaut. Kein Unterschied zu Europa.

Reiten war super (3x halber Tag) und könnte von mir aus sogar noch öfters drankommen. Pferde und Sättel waren prima. Als Gelegenheitsreiter bin ich gut zurechtgekommen. Es ist immer ein „Gaucho“ dabei. Anfänger werden von Ihm schon mal ans Lasso genommen aber im Prinzip reitet man allein durch teils auch unwegsames Gelände. Die Tiere sind eher brav aber mit gewissem Nachdruck auch in den Galopp zu bekommen.

Das Downhill Mountainbike ist nicht hardcore Downhill sondern eher langweilig eine halbwegs befestigte Strasse bergab, nachdem es erstmal für mich anstrengend bergauf ging. Darauf hätte ich gerne zu Gunsten einiger Stunden Reiten verzichtet, auch wenn das MTB OK war und die Landschaft grandios. Start auf knapp 3000m in den Wolken und dann runter ins Tal...

Canyoning, Canopy, Klettern und Kajak hat jeweils einen halben Tag gedauert und war sowohl von der Ausrüstung als auch von den speziellen Guides her einwandfrei. Manchmal hat es mich echt erstaunt welchen logistischen und personellen Aufwand Edgar da mitten in der Wildnis für uns getrieben hat. Mein persönlicher Favorit unter den letzteren war Canyoning mitten im Dschungel mit Abseilen über Wasserfälle von bis zu knapp 20m. Aber das ist gewiss für jeden anders. Missen möchte ich nichts davon, auch wenn ich den Kletterfelsen (leider wenig romantisch an einer Strasse) nicht ganz geschafft habe. Bin trotzdem stolz wie Oskar trotz Höhenangst da oben gewesen zu sein.

Last but not least sind da noch die Safaris zu nennen. Ob zu Fuß, mit Boot, Pickup oder Pferd: Edgar und Carlos können einem unglaublich viel zu Tieren und Pflanzen erzählen. Edgar ist grade auch noch dabei Guides einzuarbeiten die außer Spanisch und gutem Englisch auch Deutsch sprechen (Gruß an Jose) und lernt selbst auch schon fleißig. Um alles zu verstehen sollte man aber im Zweifel auf Englisch zurückgreifen können.

7. Wetter
Im Winter (Reise im Februar) ist in Venezuela Trockenzeit. Ansonsten nur paar grad kühler als im Sommer. Durch die vielen Klimazonen verschieben sich die konstanten Temperaturen aber deutlich. In den Bergen Braucht man die gleiche Jacke und warme Hose wie beim Abflug in Deutschland. Im Tiefland sind es dagegen sommerliche 25 bis 30 Grad. Leider war der Februar füs Tauchen ausgerechnet der ungünstigste Monat. Da ist das Meer zwar auch nicht kalt aber vergleichsweise trübe. In der Höhle war es jedoch kristallklar und im freien Wasser hatten wir immernoch meist 10-20m Sicht. Selten waren es aber auch schonmal nur 4-5. Zum Jagen mit der Harpune hatte es aber allemal gereicht. "Save the Reef, Eat Lionfish"

So, ich glaube das wäre mal das wichtigste. Kurz ist es leider nicht geblieben. Falls noch jemand Fragen haben sollte kann er mich gerne über Dich ansprechen. Nur bitte nicht die adresse gleich ins Netz stellen. Du leitet ja eh alles ungefiltert weiter ;-)

Beste Grüße
Miguel

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