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Peru - Trekking pur - Im Reich der Inkas mit AT Reisen 24 Tage inkl. Flug 2018

Diese Peru-Reise ist ein Tipp für alle Trekkingliebhaber, die die traumhaftschöne Naturlandschaft der peruani-schen Anden genießen und die kulturellen Höhepunkte und Geheimtipps von Südperu erleben möchten.

Reise Nr. 39637

 

Peru - Trekking pur - Im Reich der Inkas

Trekking zu den Schauplätzen der Inkazeit

 

Diese Peru-Reise ist ein Tipp für alle Trekkingliebhaber, die die traumhaftschöne Naturlandschaft der peruani-schen Anden genießen und die kulturellen Höhepunkte und Geheimtipps von Südperu erleben möchten.
Nach Ihrer Ankunft in Lima fliegen Sie in die alte Inkahauptstadt Cusco. Alte spanische Kolonialbauten, Inkaruinen und die engen Gässchen werden Sie gewiss begeistern. Lassen Sie sich verzaubern und in eine Zeit der Eroberung Amerikas durch Pizzaro zurückversetzen. Nach einer 2-tägigen Besichtigung alter Tempelanlagen in Cusco und im heiligen Tal erreichen Sie den Ausgangspunkt Ihrer ersten Trekkingtour, die Cordillera Vilcabamba. Bereits am zweiten Tag Ihrer Trekkingtour erreichen Sie die beeindruckende Tempelanlage Choquequirao, die auch „Schwester von Machu Picchu“ genannt wird. Von Schneegipfeln und Urwaldvegetation umrahmt, erkunden Sie die lange unentdeckt gebliebene Anlage. Ihr Weg führt Sie weiter bis nach Machu Picchu, der letzten Zufluchtsstätte der Inkas. Bei einem Rundgang über die Anlage genießen Sie das einzigartige Flair, welches dieses Siebte Weltwunder der Neuzeit ausstrahlt. Nach einem Ruhetag in Cusco und mittlerweile gut akklimatisiert geht es dann zum Trekking rund um den heiligen Berg Ausangate in der Cordillera Vilcanota. Sechs Tage werden Sie in Höhen zwischen 3.500 m und 5.200 m unterwegs sein. Klare Bergluft, tolle Bergseen, heiße Quellen und die erhabene Schönheit der Cordillera Vilcanota werden Sie verzaubern. Eine abwechslungsreiche Busfahrt führt Sie schließlich von Cusco nach Puno, wo Sie der letzte Höhepunkt dieser Peru-Reise erwartet: Der Titicacasee. Auf einer stolzen Höhe von 3.812 m gelegen, ist er der höchstgelegenste navigierbare See der Welt. Per Boot fahren Sie über das weite, tiefblaue Wasser zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros und setzen zur Insel Taquile über, wo die strickenden Männer ein gutes Fotomotiv bieten.

 

Höhepunkte

- Inkahauptstadt Cusco & Heiliges Tal der Inkas
- Geheimtipp Vilcabamba-Treknach Machu Picchu
- Inkaruinen von Choquequirao
- Trekking um den heiligen Berg Ausangate (6.384 m)
- Titicacasee mit Bootstour auf die Insel Taquile und Schilfinseln der Uros
- Gewaltiger Colca Canyon
- Weiße Stadt Arequipa

 

 

Charakter der Tour:
Das  abwechslungsreiche Trekking dieser Tour weist zwar keine technischen Schwierigkeiten auf, erfordert aber sehr gute Kondition, da einige  über 4.000 m und auch zwei 5.000 m hohe Pässe überquert werden. Die Akklimatisierung wird gut aufgebaut, dennoch darf die Gefahr einer Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Ein gesundes Herz-Kreislaufsystem zwingend notwendig. Bitte konsultieren Sie vor der Reise Ihren Arzt.

Die Gehzeiten liegen bei etwa 6 bis 8 Stunden pro Tag, wobei Höhendifferenzen im Auf- und Abstieg bis zu 1.500 m bewältigt werden. Während des Trekkings   übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten. Tragetiere (Mulis) transportieren Ihr  Gepäck  für  die  Nacht  (Schlafsack, Isomatte, sonstige Ausrüstung - bis max. 10  kg). Sie tragen lediglich Ihren Tagesrucksack. Ihr Hauptgepäck bleibt während der gesamten Trekkingtouren im Hotel zurück und wird dort sicher aufbewahrt. Jeder  Teilnehmer sollte teamfähig und tolerant gegenüber der Gruppe sein. Alle Transfers erfolgen in landestypischen Fahrzeugen.

 

 

Tourenverlauf

 

1.Tag Anreise nach Peru

Heute beginnt Ihre großes Abenteuer. Von Frankfurt aus fliegen Sie über Lima direkt nach Cusco (3.400 m), in die ehemalige Inkahauptstadt.

2.Tag Inkahauptstadt Cusco — [F]

Am frühen Morgen kommen Sie nun im ehemaligen Machtzentrum der Inkas an. Der Vormittag ist frei und dient zum Ausruhen und Anpassen an die Höhe. Am Nachmittag unternehmen Sie zu Fuß einen Stadtrundgang in Cusco und lernen den „Nabel der Welt“, so die Übersetzung des Namens aus der alten Inka-Sprache Quechua, kennen. Scheinbar harmonisch präsentiert sich hier die Architektur der perfektionistischen Inkas und der spanischen Kolonialzeit. Sie schlendern unter anderem über den bunten Obst- und Gemüsemarkt, besuchen den ehemaligen Qoricancha Tempel, auf dem die Spanier die Kirche Santa Domingo errichteten, den berühmten 12-eckigen Stein der Inka sowie den Plaza de Armas, auf dem Sie das Flair dieser charmanten Stadt spüren können. Übernachtung im Hotel Plaza San Francisco o.ä.

3.Tag Das Heilige Tal der Inkas [F]

Die schönsten Inkaterrassen Perus und viele bedeutende Inkastätten liegen im Urubambatal, aufgrund seines fruchtbaren Bodens auch „Heiliges Tal der Inka“ genannt. Am Morgen fahren Sie nach Pisac, wo Sie den farbenfrohen Indiomarkt und die sehenswerte Kirche besuchen. Danach besichtigen Sie die hoch über dem Tal thronende Festung von Ollantaytambo. An einen Felsen geschmiegt mit unzähligen Terrassen, einer ausgeklügelten Bewässerungsanlage und einer Sonnenuhr konnten die Inkas mit dieser Anlage das Tal überwachen. Einfach beeindruckend, wie die Inkas die riesigen Felsblöcke auf diese Höhen manövrieren konnten! Übernachtung im Hotel Plaza San Francisco o.ä.

4.Tag Transfer nach Cachora und Trekking bis nach Chiquisqa — [F/BL/A]

Nun beginnt Ihre Trekkingtour durch die Cordillera Vilcabamba. Nach dem Frühstück brechen Sie auf und werden mit dem Auto nach Cachora (2.900 m) fahren. Bei klarer Sicht kann man den Berg Salkantay auf dem Weg bestaunen. Für die Fahrt benötigen Sie ca. 4-5 h. In Cachora endet nun die Straße und es geht zu Fuß weiter. Über Capuliyoc laufen Sie im Anschluss bis zu Ihrem Zeltplatz bei Chiquisqa (1.880 m), wo Sie den Abend entspannt ausklingen lassen. Übernachtung im Zelt. Fahrzeit: 4-5 Stunden Gehzeit: 4-5h; Abstieg: 1.000 m

5.Tag Chiquisqa/Playa Rosalina – Marampata/Choquequirao [F/BL/A]

Frühmorgens verlassen Sie Ihren Zeltplatz, überqueren den Fluss Apurimac und nehmen den langen, steilen Aufstieg über Santa Rosa (1.900 m) nach Choquequirao (3.000 m) in Angriff. Dort angekommen, zelten Sie in Marampata (2.890 m). Dort befinden Sie sich bereits sehr nah an den Ruinen von Choquequirao. Der Sonnenuntergang ist spektakulär, und vielleicht sehen Sie sogar Kondore, die sich vom Wind aus den Schluchten des Ríos Apurimac tragen lassen. Übernachtung im Zelt. Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1.100 m

6.Tag Choquequirao — [F/BL/A]

Heute erkunden Sie die Ruinenstadt Choquequirao. Allein ihre außerordentliche Lage wird Sie beeindrucken! Berühmte Forschungsreisende wie Hiram Bingham, der Entdecker Machu Picchus, und Max Uhle erreichten unter ungeheuren Strapazen diese Anlage und berichteten über die feinen Konstruktionsmerkmale, die darauf hinwiesen, dass es sich um eine besondere Tempelanlage handeln musste. Die Gründung der Stadt wird aufgrund bestimmter architektonischer Besonderheiten auf die Zeit des Inka Pachacutec (1460-1485) datiert. Sie war militärisch von größter Bedeutung, denn von hier konnte der Zugang in die Cordillera Vilcabamba kontrolliert werden. Dort gab es weitere Inka-Siedlungen und vor allem Minen, aus denen unter anderem ein Großteil des Inka-Goldes gefördert wurde. Neben militärischen Einrichtungen lassen sich aber auch Verwaltungsgebäude und religiöse Viertel nachweisen. Bewundernswert sind zweigeschossige Gebäude, die vermutlich als Speicherhäuser und als Versammlungshallen dienten sowie ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem, das an ein Aquädukt angeschlossen war. Diese Anlage beweist einmal mehr, wie meisterhaft die Inkas den Umgang mit dem Wasser der Cordillera beherrschten. Choquequirao wird von terrassierten Hängen umgeben, auf denen zum Teil Feldfrüchte angebaut wurden. Andere waren offensichtlich nur als Schutz vor gefährlicher Erosion während der Regenzeit errichtet worden. Natürlich ranken sich schon seit der Zeit der spanischen Conquista Legenden um Choquequirao. Der rebellische Manco Inka soll sich vor den Verfolgungen der Spanier dorthin zurückgezogen haben. Auch einen unvorstellbaren Goldschatz soll er hier versteckt haben. Der Mythos vom noch nicht entdeckten Gold der Inka hat hier seinen Ursprung. Heute bietet Choquequirao die Gelegenheit, eine äußerst gut erhaltene und noch wenig besuchte Inkastadt zu besichtigen. Wie in keiner anderen Ruinenstadt können Sie einen Eindruck vom Leben während der großen Zeit der Inka erhalten. Am Nachmittag haben Sie noch Zeit, auf eigene Faust einen Rundgang zu unternehmen und Choquequirao auf sich wirken zu lassen. Übernachtung im Zelt. Aufstieg: 0 m; Abstieg: 0 m

7.Tag Choquequirao – Maizal [F/BL/A]

Auf einem alten Inkapfad steigen Sie zu einem Pass auf. Anschließend erfolgt ein steiler Abstieg durch die Inkaterrassen auf der Rückseite von Choquequirao hinunter zum Río Yuracmayo. Aus dem Flussbett führt der Weg in eine feuchtere und grünere Gegend. Hier beziehen Sie Ihren Zeltplatz auf 3.600 m. Dabei zelten Sie auf einem wunderschönen Fleckchen Erde mit einem fantastischen Blick auf die Anden und das Apurimac-Tal. Übernachtung im Zelt. Gehzeit: 8 Stunden; Aufstieg: 1.700 m; Abstieg: 1.300 m

8.Tag Maizal – Yanama [F/BL/A]

Heute steigen Sie zur Minca Victoria auf 3.800 m auf, eine ehemalige Mine aus der Kolonialzeit. Es ist kaum vorstellbar, wie schwer die Bergarbeiter in diesen Minenstollen schuften mussten. Von dem nachfolgenden Pass auf 4.000 m blicken Sie hinunter auf das Indianerdorf Yanama (3.500 m). Die umliegenden Berge der Cordillera Vilcabamba bieten ein grandioses Panorama. Auf einem gepflasterten Inkaweg steigen Sie nun in ein fruchtbares Tal ab, das von den Bauern des Dorfes Yanama bewirtschaftet wird. Sie begegnen Einheimischen, die ihre Kühe hüten und ihre Felder bestellen. Auch Händlern mit vollbepackten Pferden, die vom nächstgrößeren Ort Huancacalle ihre Waren und Lebensmittel herantransportieren, kreuzen Ihren Weg. Yanama ist nur zu Fuß erreichbar, die moderne Zivilisation hat hier noch keinen Einzug gehalten. Kern des Dorfes ist die Schule. Die Schüler kommen nicht nur von hier sondern auch aus den verstreut liegenden Gehöften der Umgebung. Sicher freuen sie sich über mitgebrachte Stifte und Papier. Wer möchte, kann bei den Lehrern auch Medikamente hinterlassen. Etwas außerhalb des Dorfes, auf ca. 3.650 m, suchen Sie sich einen schönen Zeltplatz. Übernachtung im Zelt. Gehzeit: 8 Stunden; Aufstieg: 350 m; Abstieg: 550 m

9.Tag Yanama – Tortora – Lucmabamba – Santa Teresa [F/BL/A]

Ein Fahrzeug bringt Sie zum 4.570 m hohen Quiswar-Pass, dem höchsten Pass Ihrer Reise. Bis zu 3 m hohe, blau leuchtende Lupinen-Sträucher (Tarwi) säumen Ihren Weg, deren eiweißhaltige Bohnen bereits zur Inkazeit als Nahrungsmittel dienten. Oben angekommen, können Sie sich dem faszinierenden Rundblick auf zahlreiche Gipfel der Cordillera Vilcabamba hingeben: Im Süden sehen Sie den Nevado Salkantay und den Nevado Humantay und im Norden den Nevado Pumasillo, Nevado Quiswar und den Nevado Panta. Dieser Aussichtspunkt vermittelt Ihnen zumindest annähernd die enormen Ausmaße dieses Gebirgszuges. Vor kurzem waren Sie noch in einer Landschaft mit schneebedeckten Gipfeln und nun wird es von Minute zu Minute grüner. Sie fahren an Kaffee- und Obstplantagen vorbei, bis Sie Ihr Camp in Santa Teresa (1.900 m) erreichen. Vor dem Abendessen besteht die Möglichkeit zum Baden und Relaxen in dem wunderschönen Thermalbad Cocalmayo. Übernachtung im Zelt

10.Tag Santa Teresa – Aguas Calientes [F/BL]

Am Vormittag erfolgt der Transfer mit dem Bus zum Bahnhof nach La Hidroeléctrica. Hier beginnt Ihre letzte Etappe der Trekkingtour. Zu Fuß geht es durch herrlich tropische Vegetation entlang der Bahnschienen (klingt plump, ist aber wunderschön) um den Mt. Machu Picchu herum nach Aguas Calientes. Dabei bieten sich einzigartige Blicke auf die Inkastätte von Machu Picchu, die den meisten Machu Picchu-Besuchern verborgen bleiben. Übernachtung im Hotel Eco Inn Machu Picchu o.ä. Gehzeit ca. 2-3 Stunden

11.Tag Inkamythos Machu Picchu – Cusco — [F]

Ein Bus bringt Sie über eine Serpentinenstraße in ca. 30 Minuten bis zum Eingang der sagenumwobenen Inkastadt Machu Picchu (2.430 m) hinauf. Die ebenfalls unter UNESCO-Weltkulturerbe stehende Ruinenstadt wurde erst 1911 durch den Amerikaner Hiram Binghams durch Zufall wiederentdeckt. Sie haben viel Zeit, die unzähligen Tempel, Paläste, Brunnen, Wohngebäude, rituelle Zeremonien-Plätze zu besichtigen. Von der Sonnenuhr aus haben Sie einen tollen Blick auf das fast 700 m tieferliegende eng eingeschnittene Tal des Río Urubamba. Schöne, von Lamas kurzgehaltene Grasflächen bieten Platz zum Entspannen und Träumen. Wer mag, besteigt den Aussichtsberg Huayna Picchu (ca. 45 min Aufstieg, 2.720 m) oder den Machu Picchu Mountain (mit noch besserer Aussicht und ca. 1,5 Stunden Aufstieg, 3.060 m). Am Nachmittag reisen Sie schließlich per Zug und Bus zurück nach Cusco. Übernachtung im Hotel San Francisco o.ä.

12. Tag Freizeit in Cusco — [F]

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung und kann für kleine Erkundungstouren genutzt werden. Übernachtung im Hotel San Francisco o.ä.

13.Tag Cusco – Beginn des Trekking rund um den Ausangate (6.384 m) in der Cordillera Vilcanota [F/M/A]

Früh am Morgen gegen 6 Uhr werden Sie in Ihrem Hotel abgeholt und kommen nach etwa 3 Stunden Fahrt in Tinki (3.800 m) an. Diese kleine Stadt liegt am Fuße der Cordillera Vilcanota und ist der Ausgangspunkt für Ihr anstehendes Trekking. Hier treffen Sie auf Ihr lokales Begleitteam und die Mulis werden für die kommenden Tage beladen. Nach einem Frühstück geht der Marsch in Richtung Upis los. Nach 3h durch die prägende Landschaft der Puna (trockene Hochebene mit wenig Vegetation) erreichen Sie Ihren Rastplatz für Ihr Mittag. Mit etwas Glück können Sie bereits hier erste tolle Blicke auf den heiligen Ausangate erhaschen. Nach weiteren 1,5 h Trekking erreichen Sie Ihr Nachtlager Upis (4.400 m) – nicht weit von den umliegenden Gletschern des Ausangate entfernt, welche ein schönes Fotomotiv bieten. Direkt an Ihrem Nachtlager befinden sich Thermalquellen, wo Sie mit herrlichem Blick auf den Ausangate den Tag ausklingen lassen, bevor Sie diesen am nächsten Tag umrunden werden. Übernachtung im Zelt.

14. Tag Upis – Arapa Pass – Ausangateqocha — [F/M/A]

Nach dem Frühstück geht es zunächst 2h bergauf, wo Sie dann Ihren ersten Pass, Arapa, auf etwa 4.850 m erreichen werden. Nun befinden Sie sich bereits an der Westseite des Ausangate. Anschließend geht es hinunter in Richtung der Lagunen von Pukacocha mit fantastischen Rundumblicken auf die umliegenden Gletscher und den Bergriesen Sorimana. Sie passieren die Lagune und werden sehr wahrscheinlich viele Lamas und mit etwas Glück auch Vizcachas oder Falken zu Gesicht bekommen. Danach geht es über einen langen leicht ansteigenden Weg (2 h) auch noch über einen zweiten Pass, den Ausangate-Pass (4.940 m). Von dort haben Sie eine herrliche Aussicht auf die Lagune Ausangate. Nach einer halben Stunde des Abstiegs erreichen Sie das heutige Nachtlager (4.650 m) und Sie verbringen die Nacht an der Lagune Ausangate im Zelt.

15. Tag Ausangateqocha – Camp Qampa — [F/M/A]

Am heutigen Tag nehmen Sie Ihren ersten 5.000er Pass (Abra de Palomani) in Angriff. Der Aufstieg zum 5.200 m hohen Pass wird normalerweise in 2-3 Stunden bewältigt. Vom Palomani ergibt sich wiederum eine herrliche Aussicht auf den Ausangate. Anschließend geht es wieder für ca. 2 h runter bis nach Pampacancha (4.050 m). Nun müssen Sie jedoch am Ende des Tages nochmals alle Kräfte bündeln und bis zu Ihrem Nachtlager Qampa (4.300 m) für ca. 3 h aufsteigen. Ihr heutiges Nachtlager liegt bereits am Fuße des Qampa-Passes, welchen Sie Morgen überqueren. Übernachtung im Zelt.

16. Tag Camp Qampa – Camp Pacchanta — [F/M/A]

Heute haben Sie eine Wanderung mit herrlichen Szenarien vor sich. Sie werden den 6.093 m hohen Gipfel Pico Tres (Jatunhuma) sehen und auch die Schneefelder des Callangates (6.110 m) und des Pucapunta (5.600 m). Sie überqueren den etwa 5.100 m hohen Qampa-Pass (2h). Auf dem weiteren Weg werden Sie nochmal viele verschiedenfarbige Lagunen wie die Laguna Pucacocha und Azulcocha passieren, bevor Sie nach 3-4 Stunden am heutigen Nachtlager in Pacchanta (4.100 m) ankommen. Dort können Sie die Anstrengung der letzten Tage in den Thermalquellen vergessen lassen. Ihnen wird ein traditionelles Essen zubereitet, wobei ein Lama geopfert und dann das Fleisch unter der Erde gekocht wird. Am Ende danken Sie bei einem Ritual dem Apu, den Göttern der Berge, für das erfolgreiche Trekking. Übernachtung im Zelt.

17. Tag Camp Pacchanta – Tinki – Fahrt nach Cusco — [F/M/A]

An Ihrem letzten Tag kommen Sie nach etwa 3 weiteren Stunden Fußmarsch wieder zurück in Tinki an. Anschließend bringt Sie der Bus innerhalb von 3 Stunden wieder zurück nach Cusco, wo Sie endlich wieder den Luxus der Zivilisation verspüren können. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung, um nochmal die einmalige angenehme Atmosphäre von Cusco genießen zu können. Übernachtung im Hotel Plaza San Francisco o.ä.

18. Tag Durch das Andenhochland zum Titicacasee — [F/M]

Früh am Morgen fahren Sie in einem komfortablen Touristenbus nach Puno, der Stadt am Titicacasee. Vorbei an über 5.000 m hohen, teilweise schneebedeckten Bergen wie dem Cunurana (5.420 m) und Chimboya (5.490 m), verschlafenen Dörfern wie Sicuani und Lamaherden werden immer wieder Stopps eingelegt, die Sie für schöne Fotoaufnahmen nutzen können. Unter anderem besichtigen Sie die wunderschöne alte Kirche von Andahuaylillas und die geheimnisvolle Inkastätte von Raqchi. Auf dem Abra La Raya Pass (4.330 m) haben Sie eine sagenhafte Aussicht auf den umliegenden Altiplano. Übernachtung im Hotel Casona Plaza o.ä.

19. Tag Bootstour auf dem tiefblauen Titicacasee — [F/M]

Zeitig setzen Sie mit dem Boot zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros auf dem berühmten Titicacasee (3.812 m) über. Die Uros sind ein kleines Volk, welches seine treibenden Floßinseln manuell aus Schilf anfertigt. Auch die Boote und Hütten, selbst eine Schule, wurden komplett aus diesem Rohstoff angefertigt. Auf diesen treibenden Inseln lernen Sie die Uros mit ihren Lebensweisen kennen und verstehen. Anschließend fahren Sie zur Insel Taquile, der größten Insel des Titicacasees. Taquile wird auch als „Insel der strickenden Männer“ bezeichnet, denn hier sind es die Herren, die Stricknadeln und Wolle zum eifrigen Mützenstricken einsetzen. Bei gutem Wetter können Sie sogar das bolivianische Festland sehen. Am späten Nachmittag kehren Sie nach Puno zurück. Übernachtung im Hotel Casona Plaza o.ä.

20. Tag Durch das Altiplano nach Chivay — [F]

Nach dem Frühstück besichtigen Sie die Grabtürme (Chullpas) von Sillustani, welche sich in der Nähe von Puno auf einer Halbinsel am Umayo-See befinden. Hier hat bereits die Präinka-Kultur der Colla Ihre wichtigsten Persönlichkeiten gemeinsam mit vielen bizarren Grabbeigaben beerdigt. Die Inkas übernahmen die Begräbniskultur und perfektionierten architektonisch die Begräbnistürme. Vorbei an einsamen Dörfern, kleinen Seen, an denen mit etwas Glück Flamingos anzutreffen sind, und über einen fast 5.000 m hohen Pass gelangen Sie dann in das kleine Bergstädtchen Chivay (3.650 m). Dieser Ort ist der Ausgangspunkt für den berühmten Colca Canyon. Der Colca Canyon liegt ca. 150 km nördlich von Arequipa und ist noch gewaltiger als der Grand Canyon in den USA. Der größte Abfall ist von 5.226 m bis 1.050 m. Mit dieser Tiefe von über 4 km wird er auch als zweittiefste Schlucht der Welt bezeichnet. Die Region um den Colca Canyon gilt auch als eine der wichtigsten Agrar- und Landwirtschaftsregionen von Peru. Nach Ihrer Ankunft in Chivay können Sie das nette Bergstädtchen erkunden oder optionalen (15 Sol) in den nahegelegenen heißen Thermalquellen relaxen. Übernachtung im Hotel Colca Inn o.ä. Gesamtfahrzeit ca. 5–7 Stunden.

21. Tag Colca Canyon mit den majestätischen Flügen der Andenkondore – Arequipa — [F/M]

Noch vor Sonnenaufgang fahren Sie zum „Cruz del Condor“, einem traumhaften Aussichtspunkt im Colca Canyon. Hier können Sie mit etwas Glück freilebende, mächtige Andenkondore bei ihren königlichen Flügen beobachten. Anschließend wandern sie ca. 1 Stunde entspannt an der Oberkante des Colca Canyons entlang und betrachten das vergleichsweise trockene Landschaftsbild mit seinen verschiedenen Kakteenarten. Nach dem Mittagessen im verschlafenen Dorf Cabanaconde machen Sie sich auf den Weg in die weiße Stadt Arequipa. Auf dieser Strecke passieren Sie den ca. 4.900 m hohen Patapampa-Pass. Von hier oben haben Sie einen guten Ausblick auf den formschönen Vulkan Misti (5.822 m), den Ampato (6.288 m) und auf den Chachani (6.076 m). Am Nachmittag kommen Sie Arequipa an und haben den Abend Zeit um die Stadt ein wenig auf eigene Faust zu erkunden. Übernachtung im Hotel Conquistador o.ä.

22. Tag Weiße Stadt Arequipa — [F]

Auf einer halbtägigen Stadtbesichtigung lernen Sie heute Arequipa kennen. Auf dem Programm stehen die Kathedrale, die Kirche La Compania, der Plaza de Armas sowie der bunte Markt. Wegen des milden Klimas wird die Stadt auch Stadt des ewigen Frühlings genannt. Über viele Jahrhunderte entwickelte sich Arequipa zu einer Stadt voller architektonischer und historischer Schätze. Der Name „weiße Stadt“ kommt vom hellen Sillar, einem hellen Vulkangestein, welcher sich bestens dazu eignet, die feinen Ornamente zu meißeln. Wer möchte, sollte am Nachmittag optional noch das sehr interessante Kloster Santa Catalina besuchen. Übernachtung im Hotel Conquistador o.ä.

23. Tag Rückflug nach Lima und Heimreise — [F]

Je nach Flugzeit werden Sie zum Flughafen von Arequipa gebracht. Von hier aus fliegen Sie zurück nach Lima, wo am Abend Ihr Rückflug nach Deutschland startet.

24. Tag Ankunft in Deutschland

Mit vielen tollen neuen Erlebnissen im Gepäck kommen Sie zurück in Deutschland an.

 

Leistungen:
- Flug von Frankfurt nach Lima und zurück in der Economy Class
- Inlandsflüge Lima – Cusco und Arequipa – Lima
- Übernachtung in guten Mittelklassehotels, während des Trekkings in 2-Mann-Zelten
- Verpflegung laut Programm
- Alle Transfers, Überlandfahrten und Besichtigungsfahrten lt. Programm
- Gebühren für den Vilcabamba und Vilcanota Trek
- Eintritt Machu Picchu + Besteigungsgebühr für den Machu Picchu Mountain
- Alle Eintritte und Ausflüge laut Programm
- Camping- und Kochausrüstung, Gruppenzelt mit Tischen und Stühlen beim Trekking
- Träger, Koch, Tragtiere sowie örtliche Führer
- Ab 6 Reiseteilnehmern deutschsprachiger einheimischer Guide während der gesamten Reise (bei 4-5 Reiseteilnehmern englischsprachiger einheimischer Trekking-Guide und deutschsprachiger einheimischer Kultur-Guide)
- Deutschsprechender Guide (bei Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen)

 

nicht in den Leistungen enthalten:
- Fehlende Mahlzeiten und Getränke (Preise haben teilweise europäischen Standard)
- Einzelzimmerzuschlag : 220,- Euro
- Besteigungsgebühr für Huayna Picchu (auf Anfrage, für ca. 25. Euro)
- Flughafengebühren im Reiseland
- Persönliche Ausgaben und Trinkgelder (Empfehlung: 80,- Euro)
- Individuelle Besichtigungen und Ausflüge
- evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.17
- Trinkgelder
- Persönliches
- Versicherungen
- Termine 2019 Änderungen vorbehalten

 

Teilnehmerzahl:
- min. 4 Personen
- max. 14 Personen

 

Wichtiger Hinweis:
Wir möchten ausdrücklich darauf hinweisen, dass es zu Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen kommen kann - bedingt  durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter, organisatorische   Schwierigkeiten etc. Sie sollten daher Abenteuergeist mitbringen, verbunden   mit der Bereitschaft, auf Komfort zu verzichten und ggf. Toleranz und Geduld  zu üben. Wir übernehmen keine Haftung für die Funktionsfähigkeit der  persönlichen Ausrüstung der Reiseteilnehmer. Dies gilt auch, soweit dieses Equipment durch die Reiseteilnehmer vor Ort erst geliehen oder gemietet wird.

Klima:
Das Klima ist im Allgemeinen kühler, als man es in Äquatornähe erwarten würde. Zwar ist es tagsüber durch die starke Sonneneinstrahlung recht warm,  nachts kühlt es jedoch im Hochland sehr stark ab und kann starke Minusgrade (-8 oder gar -15°C auf den Bergen erreichen). Auf den Pässen kann es auch zu Schneefällen kommen. Im Regenwald ist es hingegen heiß und sehr feucht.

Einreise:
Touristen können sich bis zu 183 Tage in Peru aufhalten. Die vorherige Beantragung eines Visums ist für einen touristischen Aufenthalt nicht  erforderlich. Dieses  wird kostenlos bei  Einreise in Form einer Einreisekarte („Tarjeta Andina de Migración“) erteilt. Einreisende Touristen müssen gelegentlich Weiterreise- oder Rückflugticket vorlegen, obwohl dies nicht den offiziellen Einreisevorschriften entspricht. (Quelle: Auswärtiges Amt)

 

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.

Termine

Peru - Trekking pur - Im Reich der Inkas

21.06.2018Donnerstag, 21. Juni 2018 - Samstag, 14. Juli 2018
24 Tage / 23 Nächte

4295 EUR

 

26.07.2018Donnerstag, 26. Juli 2018 - Samstag, 18. August 2018
24 Tage / 23 Nächte

4295 EUR