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News 18.10.2016: Die beste Reisezeit für Nepal Reisen ist da.

Nepal - Kanchenjunga-Trekking mit Diamir 26 Tage inkl. Flug 2017

Der mit 8598m dritthöchste Berg unserer Erde, der gewaltige Kanchenjunga, steht genau auf der Grenze zwischen Nepal und Sikkim.

Reise Nr. 29466

 

Nepal - Kanchenjunga-Trekking

26 Tage Trekkingrundreise

 

Der mit 8586 m dritthöchste Berg der Erde, der gewaltige Kanchenjunga, steht genau auf der Grenze zwischen Nepal und Indien (Sikkim). Zu seinen Füßen, im östlichsten Zipfel Nepals, verläuft zwischen Reisterrassen und Rhododendronwäldern eine der schönsten und einsamsten Trekkingtouren Nepals. Früher waren es hauptsächlich die großen Expeditionen, die in die entlegenen Täler aufbrachen, um zum Basislager vorzudringen. Heute ist diese Tour durch atemberaubend schöne Landschaften auch für den erfahrenen und ausdauernden Trekker ein einmaliges Erlebnis. Das Basislager des „Kantsch“ ist ein wahres Eldorado für Fotobegeisterte – das Panorama der eisgepanzerten Nordwand sucht seinesgleichen! Die abgeschiedene Lage mit ihrer noch unverfälschten nepalesischen Gebirgskultur macht den Reiz dieser anspruchsvollen Zelttrekkingtour aus, die besonders empfehlenswert ist, wenn man die bekannteren Trekkinggebiete im nepalesischen Himalaya schon kennengelernt hat.

 

Höhepunkte

- 19-tägiges anspruchsvolles Zelttrekking zum abgelegenen Kanchenjunga-Basislager (5050 m)
- Abwechslungsreiche und üppige Flora und Fauna
- Spektakuläre Blicke auf den Kanchenjunga (8586 m), Jannu (7710 m) sowie Kabru (7338 m) u.v.m.
- 4000er-Pässe Sinion La, Mirgin La und Sinelapcha La
- Zwei Panoramaflüge entlang des Himalaya

 

 

Anforderungen: Kategorie 5
Extrem schwere Touren mit nahezu durchgängig überdurchschnittlichen Anforderungen und körperlichen Entbehrungen, bei denen Sie über eine hervorragende konditionelle Verfassung verfügen müssen. Sie sollten diese anstrengende Grenzerfahrung bewusst suchen und mental in der Lage sein, sie zu meistern.

Interesse und Toleranz gegenüber fremden Kulturen und Religionen, die Bereitschaft zum Komfortverzicht (einfache Unterkünfte!) sowie Teamgeist und Freude am Wandern, Trittsicherheit und ausreichend Kondition für tägliche Wanderungen mit Gehzeiten von 4-8 Stunden, bei Passüberschreitungen auch mal 8-10 Stunden. Man sollte sich sicher und selbständig in unterschiedlichem Terrain wie Grashänge, Moränenschutt, Blockwerk oder Schneefelder und auf flachen mit Geröll bedeckten Gletschern sowie schmalen Pfaden fortbewegen können. Kletterpassagen sind bei dieser Tour nicht zu überwinden, an einzelnen, kurzen Stellen kann es maximal passieren, dass Sie die Hände zu Hilfe nehmen müssen. Für die Passquerungen sind Trekkingstöcke wichtig, besonders wenn Schnee liegt. Bitte stellen Sie sich auf lange Fahrten in einfachen Fahrzeugen vor und nach dem Trekking ein.

 

Tourenverlauf

 

1.Tag Anreise

Flug nach Kathmandu.

2.Tag Kathmandu (A)

Ankunft in der Hauptstadt Kathmandu und Transfer ins Hotel im Zentrum der quirligen Großstadt. Am Abend treffen Sie sich zu einem traditionellen Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3.Tag Flug nach Bhadrapur und Fahrt nach Suketar (2400 m) (F/M/A) 

Am Morgen fliegen Sie von Kathmandu in ca. 60 min nach Bhadrapur nahe der Grenze zu Indien. Anschließend fahren Sie durch die subtropischen Himalaya-Vorberge auf Serpentinenstraßen nach Suketar (2400 m). Übernachtung in einer Lodge. (Fahrzeit ca. 9h).

Bei schlechtem Wetter bzw. schlechten Straßenverhältnissen (z. B. nach dem Monsun) verlängert sich die Fahrzeit, so dass eine Zwischenübernachtung in einer Lodge in Phidim notwendig ist. 

4.Tag Trekking bis Phurumbu (1800 m) (F/M/A)

Nach dem Kennenlernen der Träger- und Küchenmannschaft beginnen Sie Ihre Trekkingtour mit einer kurzen Etappe bis nach Phurumbu (1800 m). Ca. 1 Stunde nach Suketar kommen Sie an einem kleinen Kloster vorbei, welches gern besichtigt werden kann. Bei der Wanderung durch die noch ursprünglichen Limbu-Dörfer gibt es auf dieser Tour immer wieder interessante Begegnungen mit den sehr freundlichen Einheimischen. Besonders im Frühling können Sie heute und in den nächsten Tagen die schöne und üppige Vegetation genießen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 100 m↑, 700 m↓).

Falls gestern eine Zwischenübernachtung in Phidim nötig war, fahren Sie heute nach Suketar und wandern am Nachmittag nach Phurumbu. 

Abstieg von den Pässen

5.Tag Phurumbu (1800 m) - Chiruwa (1270 m) (F/M/A)

Obwohl es heute insgesamt weiter bergab geht, bringen der Weg und die Landschaft ein ständiges Auf und Ab sowie die Querung von einigen Hängebrücken mit sich. Nach reichlich 3 Stunden können Sie sich während der Mittagspause in Lingkhim (1700 m) erholen und ggf. Kindern beim Schulunterricht zusehen. Weitere knapp 4 Stunden später erreichen Sie den Fluss Tamor und Ihren Zeltplatz in Chiruwa (1270 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7h, 200 m↑, 730 m↓).

6.Tag Chiruwa (1270 m) - Sukathum (1570 m) (F/M/A)

Auf einem mit Steinen gesäumten, auf- und absteigenden Pfad wandern Sie flussaufwärts und queren dabei erneut mehrere Hängebrücken. In Taplethok passieren Sie den Checkpoint für den Kanchenjunga NP und laufen dann auf der westlichen Seite des Flusses Tamor bis zum Rastplatz nach Phembu (1490 m). Bei Sukathum (1570 m) überqueren Sie den Tamor und erreichen kurze Zeit später Ihren Zeltplatz am Ghunsa Khola. Der Fluss bietet bei warmen Temperaturen eine gute Waschmöglichkeit für Körper und Kleidung. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 550 m↑, 250 m↓).

7.Tag Sukathum (1570 m) - Amjilosa (2400 m) (F/M/A)

Am Vormittag verläuft Ihre Trekkingroute weiterhin in der Nähe des Flusses, was wieder Querungen von Hänge- und Holzbrücken mit sich bringt. Nach der Mittagsrast in Lamotar (ca. 1900 m) wechseln Sie auf die andere Flussseite und steigen dann für ca. 30 Minuten zunächst recht steil und danach etwas sanfter nach oben. Von Ihrem Tagesziel Amjilosa (2400 m) aus bieten sich die ersten Blicke auf die später bevorstehenden Pässe zwischen Ghunsa und Cheram. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 930 m↑, 100 m↓).

8.Tag Amjilosa (2400 m) - Gyabla (2730 m) (F/M/A)

Eine Mischung aus Nadel- und Laubbäumen sowie Bambusgewächsen beherrschen inzwischen das Landschaftsbild, aber die Bäume auf den links und rechts aufsteigenden Hängen werden langsam weniger. Herunterhängende Äste, bemooste Baumstämme, eine Vielfalt an Farnen und im Frühjahr rote oder rosafarbene Rhododendronblüten machen den Reiz des ursprünglichen Trekkingabschnittes der nächsten zwei Tage aus. Der Weg wird schmaler und ist bei Hangrutsch-Querungen teilweise etwas ausgesetzt. Nach dem gewohnten Auf und Ab erreichen Sie nach einem sehr steilen Anstieg schließlich das Dorf Gyabla (2730 m) sowie Ihren Zeltplatz mit Aussicht. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 480 m↑, 150 m↓).

9.Tag Gyabla (2730 m) - Ghunsa (3430 m) (F/M/A)

Sie folgen weiter dem Flusslauf und queren dabei mehrere Erd- und Schuttgänge, bis Sie hinauf nach Phole (Phale, 3250 m) gelangen. Das reizvolle Sherpa-Dorf mit einem kleinen Kloster lädt zu einer Rast ein, wo man mit den freundlichen Bewohnern und Mönchen in Kontakt treten kann. Der anschließende Weg bringt Sie, den Fluss querend, nach Ghunsa (3430 m). Im tibetisch geprägten Dorf gibt es einige Shops und es besteht die Möglichkeit, gegen eine kleine Gebühr zu duschen, Batterien aufzuladen oder in der Heimat anzurufen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 800 m↑, 100 m↓).

10.Tag Ruhetag in Ghunsa (3430 m) (F/M/A) 

Akklimatisations- und Ruhetag in Ghunsa. Bei gutem Wetter lohnt sich der sehr steile Aufstieg zu einem mit Gebetsfahnen geschmückten Aussichtspunkt. Auf ca. 4000 m Höhe haben Sie einen hervorragenden Blick hinüber zum Gipfel des Jannu (7710 m) und zu den davor liegenden 6000ern. Wer heute nicht mit möchte, kann sich den Tag über auch im Dorf und in dessen Umgebung aufhalten. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3h, 500 m↑, 500 m↓).

Hinweis: Gepäck, welches man für die nächsten 5 Tage nicht benötigt, sollte man als Erleichterung für die Träger in Ghunsa deponieren.

11.Tag Ghunsa (3430 m) - Kambachen (4050 m) (F/M/A)

Anfangs noch durch märchenhafte Lärchenwälder geht es entlang des Flusses allmählich weiter aufwärts. Nach der Mittagspause bei Rambuk Kharka (ca. 3800 m) queren Sie den Fluss Ghunsa Khola und erreichen nach einem steilen Anstieg die Baumgrenze. Der letzte Abschnitt des Weges führt auf einem zum Teil leicht ausgesetzten Pfad über einen Hangrutsch. Vor dem Abstieg zur Kambachen-Alm (4050 m) und Ihrem Zeltplatz scheinen der Jannu (7710 m) und seine Gletscherzunge bei gutem Wetter zum Greifen nah. Ihr Lagerplatz für die nächsten 2 Nächte bietet Ihnen ein besonders schönes Bergpanorama! Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 820 m↑, 200 m↓).

18. Tag: Camp hinter dem Sele-La-Pass (4200 m) - Cheram (3870 m) (F/M/A) 1

12.Tag Ruhetag in Kambachen (4050 m) (F/M/A)

Akklimatisations- und Ruhetag in Kambachen. Ein Ausflug auf die Gletschermoräne in Richtung Jannu-Basislager (4550 m) ist optional möglich. Bis zum Basislager und den kurz dahinter liegenden Überresten eines Hindu-Schreins läuft man ca. 4 Stunden, aber das Bergpanorama und die Aussicht auf den Gletscher sind bereits nach ca. 2-3 Stunden beeindruckend und dem Ruhetag dienlicher. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit bis zum Basislager und zurück ca. 7h, 500 m↑, 500 m↓; Alternative ca. 4h).

13.Tag Kambachen (4050 m) - Lhonak-Lagerplatz (4760 m) (F/M/A)

Von Kambachen aus führt der Weg zunächst angenehm flach und später über Geröll und Moränen ansteigend nach Ramtang (4370 m), wo Sie bei den Überresten eines kleinen Klosters eine Mittagsrast einlegen. Auf dem weiteren Abschnitt können Sie mit etwas Wetterglück den „Kantsch“ das erste Mal sehen. Über den Lhonak-Gletscher erreichen Sie den gleichnamigen Lagerplatz in ca. 4760 m Höhe mit einem grandiosen Panorama in alle Richtungen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7h, 810 m↑, 100 m↓).

14.Tag Lhonak-Lagerplatz (4760 m) - Kanchenjunga-Basislager (5050 m) (F/M/A)

Die heutige Etappe bringt Sie zum Höhepunkt dieser Tour, zum nördlichen Kanchenjunga-Basislager Pang Pema (5050 m). Der Weg entlang des Gletschers ist steinig und zehrt an den Kräften. Jedoch entschädigt der grandiose Blick auf das beeindruckende Massiv des Kanchenjunga, auch wenn der mit 8586 m dritthöchste Berg der Erde oft ab dem späten Vormittag in Wolken gehüllt ist. Die Übernachtung auf dieser Höhe kann zwar sehr kalt werden, bietet dafür aber die Gelegenheit für klare Sicht und Gipfelblicke am nächsten Morgen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h, 490 m↑, 200 m↓).

15.Tag Kanchenjunga-Basislager (5050 m) - Lhonak (4760 m) (F/M/A)

Nutzen Sie den Morgen für spektakuläre Fotos vom Basislager zu den Gipfeln des „Kantsch“! Er ist der einzige Achttausender, bei dem außer dem Hauptgipfel noch drei weitere Gipfel eine Höhe von mehr als 8000 m erreichen. Bei gutem Wetter sind neben dem Kanchenjunga-Gipfel aber nur der Westgipfel Yalung Kang (8505 m) und der Kangbachen (ca. 7902 m) sehr gut zu sehen. Um das Massiv frontal in seiner ganzen Schönheit zu sehen, empfehlen wir, dem Kanchenjunga-Gletscher ein Stück in höhere Lagen zu folgen. Sie haben den ganzen Vormittag Zeit, das Panorama sowie die herrliche Natur zu genießen – mit etwas Glück sehen Sie heute einige der seltenen Blauschafe. Am Nachmittag wandern Sie zurück zum bekannten Lagerplatz nach Lhonak (4760 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 200 m↑, 490 m↓).

16.Tag Lhonak (4760 m) - Ghunsa (3450 m) (F/M/A)

Auf bekanntem Weg, aber mit völlig neuen Blickwinkeln, geht es wieder das Tal hinab, vorbei an der Kambachen-Alm, wo Sie eine kurze Mittagsrast einlegen. Schließlich steigen Sie noch bis Ghunsa (3430 m) ab. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 8h, 300 m↑, 1610 m↓).

17.Tag  Ghunsa (3450 m) - Camp hinter dem Sele-La-Pass (4200 m) (F/M/A)

Hinter Ghunsa verläuft der Weg zunächst allmählich ansteigend durch einen Wald aus Rhododendren und Wacholder. Ca. 1 Stunde lang steigen Sie dann sehr steil zum Tamo-La-Pass (3940 m) hinauf. Einmal auf dieser Höhe angelangt, führt der Weg im leichten Auf und Ab über den zweiten Pass, den Sele La (4290 m) bis zum Zeltcamp auf ca. 4200 m. Hier oben kann man die Gipfelketten der Sarphu-Berge und ggf. auch der Syamdo-Kangri-Berge gut betrachten. Je nach Wetter können die Anstiege zu den Pässen mit Schnee bedeckt und teilweise rutschig sein. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 850 m↑, 100 m↓).

18.Tag Camp hinter dem Sele-La-Pass (4200 m) - Cheram (3870 m) (F/M/A)

Die heutige Überquerung von drei bzw. vier weiteren Pässen ist zwar anstrengend, besonders wenn Schnee liegt, jedoch werden Sie bei gutem Wetter mit weiten Panoramablicken belohnt. Der erste, ca. 4440 m hohe Sinion-La-Pass ist aufgrund von fehlenden Gebetsfahnen nicht deutlich erkennbar. In ständigem Auf und Ab und über weite Flächen mit Geröll und Schnee erreichen Sie den markanten Mirgin-La-Pass (4480 m). In Richtung Nordwesten können Sie in der Ferne u.a. den Makalu (8463 m) sehen und bei klarer Sicht sogar den Mount Everest (8848 m) erkennen. Schließlich gelangen Sie an zwei Seen vorbei zum Sinelapcha La (4640 m). Falls sich der Südgipfel des Kanchenjunga in den Wolken versteckt, ist das Panorama aus Kabru-Gipfeln, Rathong und Kokthang nicht weniger beeindruckend. Nach einer Rast steigen Sie sehr steil ab bis nach Cheram (ca. 3870 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 640 m↑, 970 m↓).

19.Tag Cheram (3870 m) - Lamite-Bhanjyang-Camp (ca. 3400 m) (F/M/A)

Dem Simbuwa-Khola-Fluss durch Rhododendronwälder folgend steigen Sie ab bis Tortong (ca. 3000 m) und können sich unterwegs an der nun wieder vielfältigen Flora und Fauna sowie den wärmeren Temperaturen erfreuen. Der weitere Weg verläuft zunächst leicht auf- und absteigend, ehe Sie auf einem sehr steilen Pfad bis auf ca. 3500 m und zum Pass von Lamite (Lasiya) Bhanjyang (ca. 3400 m) gelangen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7h, 550 m↑, 1020 m↓).

20.Tag Lamite-Bhanjyang-Camp (ca. 3400 m) - Yamphudin (2080 m) (F/M/A)

In den ersten beiden Stunden führt ein unebener und oft mit Blättern bedeckter Weg recht steil nach unten. Über Holz- bzw. Hängebrücken queren Sie zweimal den Fluss Amji Khola und erreichen auf einem schönen Weg den oberen Teil von Yamphudin (2080 m) - auch Sherpagaon (Sherpa-Dorf) genannt. Am Nachmittag können Sie sich ausruhen oder durch die üppigen Reis- und Gemüseterrassen spazieren und den Alltag der Dorfbewohner kennenlernen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 100 m↑, 1420 m↓).

21.Tag Yamphudin (2080 m) - Doban bei Sibudin (1340 m) (F/M/A)

Durch Reis-, Getreide- und Hirsefelder steigen Sie gemütlich ab zum Kabeli-Khola-Fluss. Zwei recht steile Pässe müssen Sie heute aber noch überwinden. Letzterer (Ekchana Bhanjyang, 2070 m) bietet einen idealen Platz für eine ausgiebige Mittagspause mit Kontaktmöglichkeit zu den Einheimischen und einem schönen Rundumblick. Danach geht es wieder bergab durch die an den grünen Hängen idyllisch gelegenen Dörfer bis nach Doban (bei Sibudin, 1340 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 750 m↑, 1490 m↓).

22.Tag Doban (1340 m) - Panchami (800 m) (F/M/A)

Auf Ihrer letzten kurzen Trekkingetappe nach Panchami (800 m) können Sie sich von dieser schönen und noch ursprünglichen Bergregion in Ostnepal verabschieden. Das Zeltlager bietet mit seiner attraktiven Lage am Kabeli-Khola-Fluss die Möglichkeit zum Baden, Waschen und Erholen. Am Abend feiern Sie Abschied mit der Träger- und Küchenmannschaft, ohne die Ihre Trekkingtour so nicht durchführbar gewesen wäre. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 540 m↓).

23.Tag Fahrt nach Birtamod (bei Bhadrapur) (F/M/A)

Zusammen mit der Mannschaft fahren Sie durch die subtropischen Himalaya-Vorberge, vorbei an den Teeplantagen von Ilam, zurück in die Tiefebene bis kurz vor Bhadrapur. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 9-10h).

24.Tag Flug Bhadrapur - Kathmandu (F/A)

Fahrt zum Flughafen nach Bhadrapur, Flug nach Kathmandu und Transfer ins Hotel. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Am Abend erwartet Sie ein gemeinsames Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel.

25.Tag Freizeit & Abreise (F)

Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag zu Ihrer freien Verfügung. Anschließend oder spätestens am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

26. Tag Abreise

Rückflug nach Deutschland.

 

Änderungen von Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten

 

Leistungen:
- Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Qatar Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
- Inlandsflüge Kathmandu – Bhadrapur und zurück inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
- Deutschsprachige Tourenleitung (Veranstalter-Tourenleitung ab 10 Teilnehmern)
- alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
- Träger während des Trekkings für max. 15 kg persönliches Gepäck
- Campingausrüstung (Zelte, Mannschaftszelt, Kochutensilien)
- Alle Eintrittsgelder laut Programm
- Satellitentelefon
- 3 Ü: Hotel im DZ
- 19 Ü: Zelt
- 1 Ü: Lodge im DZ
- Mahlzeiten: 23×F, 21×M, 23×A
- Reiseliteratur

 

nicht in den Leistungen enthalten:
- EZ-/Einzelzeltzuschlag 240 EUR
- Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
- Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Visum (ca. 36 €)
- zusätzliche Unterwegsverpflegung (z.B. Energieriegel und Schokolade) während des Trekkings
- evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16
- Trinkgelder und Geschenke
- Persönliches
- Versicherungen
- Termine 2018 Änderungen vorbehalten

 

Teilnehmerzahl:
- min. 6 Personen
- max. 12 Personen

 

Die Touren sind so geplant, dass man sich langsam an die Höhe gewöhnen (=akklimatisieren) kann und auch ausreichend Ruhepausen zur Verfügung hat. Bei Menschen mit einer normalen Höhenverträglichkeit sollte es somit unter Beachtung allgemeiner Vorsichtsmaßnahmen (ausreichend Ruhe, nicht überanstrengen, viel trinken, leichte kohlenhydratreiche Kost) in aller Regel nicht zu Höhenproblemen kommen. Natürlich kann man dafür keine Garantie bekommen und in (sehr seltenen!) Ausnahmefällen kann bei Einzelpersonen auch eine generelle Höhenunverträglichkeit bestehen. Medizinisch gibt es jedoch bisher keine Möglichkeit, dies herauszufinden, außer es einfach auszuprobieren.

Ab einer Höhe von 2500 bis 3000 m ist der Luftdruck wesentlich geringer als auf Meeresspiegelhöhe. Der Körper kann sich auf solche Umweltbedingungen einstellen, braucht jedoch seine Zeit dafür. Generell sollte man es die ersten Tage ruhig angehen lassen, dem Körper Zeit geben, Anstrengungen vermeiden und reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen. Man sollte permanent etwas zu trinken (keinen Alkohol!!) in Reichweite haben. Allgemein kann man sagen, dass man über den Tag verteilt, zusätzlich zum normalen Flüssigkeitskonsum, etwa drei Liter extra zu sich nehmen sollte. Von leichten Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit in den ersten Tagen sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Beschwerden sollten nach einigen Tagen von allein verschwinden. Sollte dies nicht der Fall sein, informieren Sie bitte umgehend Ihren Reiseleiter. An der Höhenkrankheit (Höhenlungenödem, Höhenhirnödem) „erkrankt“ man nicht, wenn man frühzeitig die Symptome beachtet und entsprechend reagiert. Im Einzelnen sind das: permanente sehr starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Appetitverlust, hoher Puls, Atemprobleme. Die Höhenkrankheit kündigt sich mit o.g. Symptomen an und kann somit vermieden werden. Im Ernstfall besteht auch immer die Möglichkeit, die Tour abzubrechen und sofort in tiefere Lagen abzusteigen. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt beraten.

Diese Trekkingreise fordert Sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Geduld, psychische Ausdauer und eine gewisse Leidensfähigkeit gehören zum Trekkingalltag dazu. Beachten Sie bitte, dass Sie über zwei Wochen körperlichen Belastungen standhalten und im einfachen Zeltlager übernachten müssen. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass das Essen nicht so abwechslungsreich wie gewohnt ist, da die Route auch teilweise durch entlegene Gebiete führt und die meiste Verpflegung von der Küchenmannschaft vorher gekauft wird. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass bei einer solchen Tour Gesundheit, Durchhaltevermögen und eine entsprechende Motivation die wichtigsten Faktoren sind!

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind neben Erkältungskrankheiten in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (Koch es, schäl es oder vergiss es!) gelten. Also auch wenn es schwer fällt: Salate oder nicht zu schälendes Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Die klimatischen Verhältnisse in Nepal erlangen selbstverständlich bei einem Zelttrekking größere Bedeutung als beim Lodgetrekking. Generell ist zu den Temperaturen zu sagen, dass es bei einer Trekkingreise nach Nepal in der Regel zu sehr großen Temperaturunterschieden kommt. Tagsüber kann es in den Tallagen sehr warm werden. Temperaturen von über +30°C sind keine Seltenheit. Weiter oben sind hingegen besonders nachts und in den frühen Morgenstunden Minusgrade angesagt: Auf Temperaturen von -5 bis -10°C, in Extremfällen auf ca. 5000 m auch schon mal -15 bis -20°C sollte man mit entsprechender Ausrüstung vorbereitet sein. Mit steigender Höhe fällt die Temperatur allmählich, kalt kann es schon spätnachmittags werden, wenn die Sonne hinter den Bergen untergeht. An den Pässen und in den Hochlagern müssen Sie mit winterlichen Temperaturen rechnen. Zu allen Jahreszeiten kann es in Höhen über 4500 m zu Kälteeinbrüchen mit Schneefall kommen, auf den Pässen und Gipfeln können kalte Winde das Gehen erschweren.

Leichte, luftige Sommerbekleidung gehört daher ebenso ins Reisegepäck wie Mütze, Schal und Handschuhe sowie warme Thermounterwäsche und wetterfeste Oberbekleidung. Dass der obligatorisch benötigte Schlafsack ebenfalls für entsprechende Temperaturen ausgelegt sein sollte, muss hoffentlich nicht extra erwähnt werden. Einfache Isoliermatten werden gestellt, wer auf der Länge dieser Tour etwas bequemer liegen möchte, sollte sich zusätzlich noch eine eigene (aufblasbare) Matte mitbringen.

Schließlich ist von allen Teilnehmern untereinander und dem nepalesischen Begleitteam Toleranz, Hilfsbereitschaft und Kameradschaft gefordert. Trotz des bestmöglichen Freiraums für jeden Einzelnen auf unseren Gruppenreisen sind auf solch einer Tour immer Kompromisse notwendig. D.h. individuelle Ausnahmen von der Gruppe nach Absprache mit dem Reiseleiter sind möglich, es darf aber nicht jeder seinen eigenen Willen durchsetzen.

Bei ungünstiger Witterung und Verhältnissen, welche die Sicherheit der Tour gefährden oder bei schlechter Konstitution der Teilnehmer bleibt dem Reiseleiter eine Routenänderung vorbehalten! Persönliche Interessen müssen in solch einem Fall zurückgestellt werden. Dem Reiseleiter bleibt es außerdem vorbehalten, Teilnehmer die physisch und technisch keine Aussicht auf eine eventuelle Gipfelbesteigung haben, von der Besteigung auszuschließen.

Hinweis

Da alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. Wir übernehmen keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten.

Zusatzinformationen

Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl ist diese Tour auch als Lodgetrekking in Kleingruppe (2-4 Teilnehmer) und mit englischsprachiger Tourenleitung durchführbar.

Änderungen von Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.

Termine

Nepal - Kanchenjunga-Trekking

Nepalesisches Neujahr

06.04.2017Donnerstag, 6. April 2017 - Montag, 1. Mai 2017
26 Tage / 25 Nächte

3990 EUR

 

Tihar-Fest

19.10.2017Donnerstag, 19. Oktober 2017 - Montag, 13. November 2017
26 Tage / 25 Nächte

3990 EUR

 

Nepalesisches Neujahr

29.03.2018Donnerstag, 29. März 2018 - Montag, 23. April 2018
26 Tage / 25 Nächte

4090 EUR