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News 18.10.2016: Die beste Reisezeit für Nepal Reisen ist da.

Nepal - Inneres Dolpo - Nepals wilder Westen mit Diamir Reisen 23 Tage inkl. Flug 2017

Die Tour ins Makalu-Basislager ist kontrastreich wie kaum eine andere: Bananenstauden im heißen, subtropisch geprägten Aruntal, dichte Wälder und idyllische Hochalmen, karge Schnee- und Eislandschaften zu Füßen des 8463m hohen Makalu...

Reise Nr. 21137

 

Nepal - Inneres Dolpo -  Nepals wilder Westen

23 Tage Trekkingrundreise

 

Erleben Sie auf dieser spannenden Zeitreise in die Vergangenheit die abgeschiedene und von 6000 Meter hohen Bergketten eingerahmte Dolpo-Region. Wer auf touristische Infrastruktur weitestgehend verzichten kann und sich auf das Abenteuer Dolpo einlässt, erlebt Großartiges! Diese Reise führt Sie mitten hinein in das Herz der Region, die nordwestlich des Dhaulagiri liegt, bereits zum tibetisch-lamaistischen Kulturkreis gehört und deren Landschaften streckenweise an Tibet erinnern. Jenseits der Hauptkette des Himalaya gelegen und somit vom Monsun kaum berührt, fasziniert das einsame innere Dolpo auch in den Sommermonaten mit ursprünglicher Natur und Kultur. Der Phoksumdo-Nationalpark wird Sie mit seinem gleichnamigen See, unbestiegenen und teilweise schneebedeckten Bergen, tiefen Tälern sowie abgelegenen Klöstern begeistern! Entdecken Sie dieses Kleinod des nepalesischen Himalaya auf einer anspruchsvollen Zelttrekkingtour über drei 5000er Pässe, die freundliche Begegnungen mit den Dolpo Pa garantiert.

 

Höhepunkte

- 17-tägiges Zelttrekking im unberührten Dolpo
- 4 spektakuläre Panoramaflüge mit Kleinflugzeugen
- Drei 5000er-Pässe & Gipfelpanorama des Kanjiroba Himal
- Besuch bei den tibetischen Bewohnern Dolpo Pa
- Religiöses Zentrum und berühmtes Kloster Shey Gompa
- Zeltlager am türkisblauen Phoksumdo-See
- Auch in den Sommerferien gut zu bereisen

 

Anforderungen Kategorie 5
Extrem schwere Touren mit nahezu durchgängig überdurchschnittlichen Anforderungen und körperlichen Entbehrungen, bei denen Sie über eine hervorragende konditionelle Verfassung verfügen müssen. Sie sollten diese anstrengende Grenzerfahrung bewußt suchen und mental in der Lage sein, sie zu meistern.

Interesse und Toleranz gegenüber fremden Kulturen und Religionen, Bereitschaft zum Komfortverzicht (einfache Unterkünfte!) sowie Teamgeist und Freude am Wandern, Trittsicherheit und ausreichend Kondition für tägliche Wanderungen mit Gehzeiten von 3-7h, bei Passüberschreitungen auch mal 8-10h. Sie sollten sich sicher und selbstständig in unterschiedlichem Terrain wie Grashänge, Geröll, Moränenschutt, Blockwerk oder Schneefelder und auf flachen mit Geröll bedeckten Gletschern fortbewegen können. Kletterpassagen sind nicht zu überwinden, evtl. müssen Sie an einzelnen, kurzen Stellen die Hände zu Hilfe nehmen.

 

Tourenverlauf

 

1.Tag Anreise

Flug nach Kathmandu.

2.Tag Kathmandu (A)

Ankunft in der Hauptstadt Kathmandu und Transfer ins Hotel im Zentrum der quirligen Großstadt. Am Abend treffen Sie sich zu einem traditionellen Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3.Tag Flug nach Nepalgunj (F/A)

Je nach Flugplan fliegen Sie am Vor- oder Nachmittag von Kathmandu nach Nepalgunj im westlichen Terai - ein spektakulärer, ca. 75-minütiger Flug mit einem kleinen Propellerflugzeug entlang des Himalaya-Hauptkamms, sodass Sie bei gutem Wetter ein phantastisches Panorama genießen können. Übernachtung in einem einfachen Hotel.

4.Tag Flug nach Juphal und Trekkingbeginn bis Dunai (2140 m) (F/M/A)

Heute fliegen Sie weiter nach Juphal (2475 m), am Fluss Thuli Bheri gelegen. Dort treffen Sie die Begleitmannschaft für Ihre Trekkingtour. Die Lasten werden auf Träger oder Tragtiere verteilt und dann geht es auf der ersten Wanderetappe zunächst abwärts in den Ort Dunai (2140 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3h, 140 m↑, 475 m↓).

5.Tag Dunai (2140 m) - Tarakot (2560 m) (F/M/A)

Ihre Wanderung führt durch eine tiefe Schlucht auf einem sehr schönen und sonnigen Weg immer am Fluss entlang. Am Ende des Tages erreichen Sie Ihren Lagerplatz, der auf 2560 m oberhalb der Ortschaft Tarakot auf einer Wiese liegt. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 620 m↑, 200 m↓).

6.Tag Tarakot (2560 m) - Laina Odar (3370 m) (F/M/A)

Drei Tage folgen Sie dem Tarap Khola flussaufwärts. Sie überqueren den Fluss bei Laisicap (2775 m). Es folgt ein steiler Aufstieg durch einen herrlichen Wald. Das Lager Laina Odar (3370 m) liegt direkt am Fluss. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 1160 m↑, 350 m↓).

7.Tag Laina Odar (3370 m) - Nawarpani (Pibuk) (3615 m) (F/M/A)

Direkt hinter dem Lagerplatz führt der Weg in Serpentinen steil hinauf bis zu den Gebetsfahnen am höchsten Punkt (3680 m). Das Tal des Tarap Khola wird enger und der Weg führt durch spektakuläre tiefe Schluchten. Der Lagerplatz Nawarpani (Pibuk) liegt unter einem Felsüberhang (3615 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7h, 680 m↑, 435 m↓).

8.Tag Nawarpani (Pibuk) (3615 m) - Dho Tarap (4050 m) (F/M/A)

Es geht weiter entlang des Tarap Khola durch eine traumhafte Schlucht. Bei der Stupa Ghyamgar (3790 m) gelangen Sie aus der engen Schlucht. Der Weg führt flussaufwärts mit herrlichen Ausblicken nach Dho Tarap (4050 m). Ihr Lagerplatz ist direkt am Rande des Dorfes. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h; 735 m↑, 300 m↓).

9.Tag Dho Tarap (4050 m) - Tokyu (4250 m) (F/M/A)

In Dho (4050 m) befinden Sie sich bereits im tibetisch geprägten Kulturkreis. Sie können eine Wanderung zu den umliegenden Klöstern Sipcchog und Ribo Bumpa (ca. 150 m Aufstieg, Gehzeit ca. 3-4h) unternehmen. Am Nachmittag geht es weiter auf einem schönen Weg durch die Weiler des Tales. Oberhalb von Tokyu ist der Lagerplatz auf 4250 m. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit je nach Lagerplatz am Vortag ca. 3h, 300 m↑, 100 m↓).

10.Tag Tokyu (4250 m) - Hochlager (ca. 4800 m) (F/M/A)

Zunächst wandern Sie aufwärts durch das recht weite Hochtal, bevor der Weg in ein Seitental abbiegt, das sich vom Jyanta-Bhanjyang-Pass (bei den Einwohnern auch Chang La genannt) herabzieht. Hier sind auch die sehr seltenen Blauschafe zu beobachten. Ihr Tagesziel ist das Hochlager (auf ca. 4800 m) unterhalb des Passes. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h, 750 m↑, 200 m↓).

11.Tag Hochlager (ca. 4800 m) - Rakyo (4230 m) (F/M/A)

Die Überquerung des Jyanta Bhanjyang La (5220 m) ist der Höhepunkt des heutigen Tages. Von der Passhöhe aus (Gehzeit: ca. 40 min) haben Sie einen großartigen Ausblick auf die umliegenden Gipfel der Dolpo-Region sowie auf die Berge Tibets. Der lange Abstieg zum Lagerplatz führt Sie durch kleine Seitentäler entlang des Sarung Khola, der einmal zu durchwaten ist. Das Lager befindet sich kurz nach dem Ort Rakyo (4230 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7h, 360 m↑, 930 m↓).

12.Tag Rakyo (4230 m) - Saldang (ca. 4100 m) (F/M/A)

Direkt nach Rakyo folgt ein kurzer steiler Anstieg und dann wandern Sie in einem recht fruchtbaren Tal durch die kleinen Weiler und Dörfer. Ihr Weg führt weiter flussabwärts nach Saldang (3770 m). Der Zeltplatz liegt im oberen Teil des Dorfes auf ca. 4100 m. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 470 m↑, 600 m↓).

13.Tag Saldang (ca. 4100 m) - Hochlager (4765 m) (F/M/A)

Heute überqueren Sie mehrere Höhenzüge und erreichen nach einem relativ steilen Zwischenaufstieg einen Pass (4560 m) und dann das Kloster von Namgung (4350 m), welches am Fuße eindrucksvoller Felsen liegt. Eine Besichtigung der Namgung Gompa lohnt sich! Aufstieg ins Hochlager (4765 m) mit wunderschöner Aussicht. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5h, 955 m↑, 290 m↓).

14.Tag Hochlager (4765 m) - Shey Gompa (4340 m) (F/M/A)

Auf dem Weg zur legendären Shey Gompa gilt es, einen weiteren 5000er-Pass, den Sela La (ca. 5100 m) zu erklimmen. Der Aufstieg dauert ca. 2h und wird mit einem Panoramablick auf das schneebedeckte Kanjiroba Himal belohnt. Nach dem Abstieg erreichen Sie das Zeltlager in der Nähe des Klosters Shey Gompa (4340 m) - dem religiösen Mittelpunkt des Dolpo und haben Gelegenheit zu einer Besichtigung. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4h, 475 m↑, 900 m↓).

15.Tag Shey Gompa (4340 m) - Kang La (5360 m) - Hochlager (4730 m) (F/M/A)

Am frühen Morgen wandern Sie stetig aufwärts durch ein schönes Hochtal in Richtung Nangdalo-Pass/Kang La, dem dritten und letzten 5000er-Pass dieser Tour. Hier erwartet Sie ein steiler Anstieg, der je nach Schneeverhältnissen 2-3h in Anspruch nimmt. Der Kang La (5360 m) bietet einen atemberaubenden Rundblick auf eine einmalige Berglandschaft. Ein steiler Abstieg führt bis zum Lager (ca. 4730 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 1180 m↑, 790 m↓).

16.Tag Hochlager (4730 m) - Phoksundo-See (3730 m) (F/M/A)

Der recht mühsame Abstieg vom Hochlager führt durch eine steile und enge Schlucht und erfordert Trittsicherheit sowie ausreichend Kondition. Sie queren den Phoksundo Khola und laufen durch das dicht bewaldete Tal. Ihr Zeltlager liegt auf ca. 3730 m direkt am nördlichen Ufer des eiskalten türkisblauen Phoksundo-Sees, welcher von rot- und gelbfarbenen kahlen Bergen umgeben ist. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 200 m↑, 1200 m↓).

17.Tag Phoksundo-See (3730 m) – Ringmogaon (3680 m) (F/M/A)

Auf dem stramm ansteigenden Weg entlang des nördlichen Ufers bieten einige Aussichtspunkte hoch über dem See atemberaubende Weit- und Tiefblicke. Nach einem Stück entlang eines Felsensteigs am Steilufer des Sees, erreichen Sie gegen Mittag Ihr Tagesziel im 3680 m hoch gelegenen Ringmogaon. Am Nachmittag ist Zeit für den Besuch eines Bön-Klosters. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 350 m↑, 400 m↓).

18.Tag Ringmogaon (3680 m) - Chepka (ca. 2700 m) (F/M/A)

Sie wandern vorbei an einem schönen Wasserfall und durch menschenleere und märchenhafte alte Zedernwälder. In einigen steilen Auf- und Abstiegen entlang des Phoksundo Khola gelangen Sie nach Chepka (ca. 2700 m). Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7h, 360 m↑, 1340 m↓).

19.Tag  Chepka (ca. 2700 m) - Juphal (2475 m) (F/M/A)

Entlang des Sulighad-Flusses geht es weiter durch die Schlucht bis nach Rupgad (2070 m). Sie überqueren auf einer Hängebrücke den Thuli Beri und steigen in ca. 2-3h bis nach Juphal (2475 m) auf. Abschied von der Trägermannschaft, ohne deren Hilfe und Unterstützung diese Trekkingtour so nicht möglich gewesen wäre. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 775 m↑, 1000 m↓).

20.Tag  Reservetag in Juphal (2475 m) (F/M/A)

Dieser Tag dient als Erholungs- und Reservetag, da für die beiden Rückflüge gutes Wetter erforderlich ist. Übernachtung im Zelt.

21.Tag Flug über Nepalgunj nach Kathmandu (F/A)

Mit den bekannten Kleinflugzeugen und bei hoffentlich guter Aussicht auf die Bergwelt Westnepals geht es über Nepalgunj nach Kathmandu zurück. Im Hotel können Sie erstmals wieder die Annehmlichkeiten einer wohltuenden Dusche genießen. Am Abend erwartet Sie ein gemeinsames Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel.

22.Tag Freizeit und Abreise (F)

Je nach Flugplan steht ein ganzer oder halber Tag für einen letzten Einkaufsbummel oder individuelle Besichtigungen zur freien Verfügung. Am Nachmittag oder Abend Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

23.Tag Abreise

Rückflug nach Deutschland.

 

 

Leistungen:
- Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) mit Qatar Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
- Deutschsprachige Tourenleitung (Veranstalter-Tourenleitung ab 10 Teilnehmern)
- Inlandsflüge Kathmandu – Nepalgunj – Juphal und zurück inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
- Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
- Träger/Tragtiere während des Trekkings für max. 15 kg persönliches Gepäck
- Campingausrüstung (Zelte, Mannschaftszelt, Kochutensilien)
- Satellitentelefon
- Alle Eintrittsgelder laut Programm
- 3 Ü: Hotel im DZ
- 17 Ü: Zelt
-
Mahlzeiten: 20×F, 17×M, 20×A
- Reiseliteratur

 

nicht in den Leistungen enthalten:
- Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Visum (ca. 36 €)
- Dolpo-Permits (ca. 520 US$, vor Ort in bar zu zahlen, Permit oberes Dolpo (vor Ort zu zahlen) 500 USD, Permit unteres Dolpo (vor Ort zu zahlen) 20 USD)
- zusätzliche Unterwegsverpflegung (z. B. Energieriegel und Schokolade) während des Trekkings
- evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16
- Trinkgelder
- Persönliches
- EZ-/Einzelzeltzuschlag 230 EUR
- Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
- Versicherungen
- Termine 2018 Änderungen vorbehalten

 

Teilnehmerzahl:
- min. 6 Personen
- max. 12 Personen

 

Weitere Anforderungen: 

Die Touren sind so geplant, dass man sich langsam an die Höhe gewöhnen (=akklimatisieren) kann und auch ausreichend Ruhepausen zur Verfügung hat. Bei Menschen mit einer normalen Höhenverträglichkeit sollte es somit unter Beachtung allgemeiner Vorsichtsmaßnahmen (ausreichend Ruhe, nicht überanstrengen, viel trinken, leichte kohlenhydratreiche Kost) in aller Regel nicht zu Höhenproblemen kommen. Natürlich kann man dafür keine Garantie bekommen und in (sehr seltenen!) Ausnahmefällen kann bei Einzelpersonen auch eine generelle Höhenunverträglichkeit bestehen. Medizinisch gibt es jedoch bisher keine Möglichkeit, dies herauszufinden, außer es einfach auszuprobieren. 

Ab einer Höhe von 2500 bis 3000 m ist der Luftdruck wesentlich geringer als auf Meeresspiegelhöhe. Der Körper kann sich auf solche Umweltbedingungen einstellen, braucht jedoch seine Zeit dafür. Generell sollte man es die ersten Tage ruhig angehen lassen, dem Körper Zeit geben, Anstrengungen vermeiden und reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen. Man sollte permanent etwas zu trinken (keinen Alkohol!!) in Reichweite haben. Allgemein kann man sagen, dass man über den Tag verteilt, zusätzlich zum normalen Flüssigkeitskonsum, etwa drei Liter extra zu sich nehmen sollte. Von leichten Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit in den ersten Tagen sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Beschwerden sollten nach einigen Tagen von allein verschwinden. Sollte dies nicht der Fall sein, informieren Sie bitte umgehend Ihren Reiseleiter. An der Höhenkrankheit (Höhenlungenödem, Höhenhirnödem) „erkrankt“ man nicht, wenn man frühzeitig die Symptome beachtet und entsprechend reagiert. Im Einzelnen sind das: permanente sehr starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Appetitverlust, hoher Puls, Atemprobleme. Die Höhenkrankheit kündigt sich mit o.g. Symptomen an und kann somit vermieden werden. Im Ernstfall besteht auch immer die Möglichkeit, die Tour abzubrechen und sofort in tiefere Lagen abzusteigen. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt beraten. 

Diese Trekkingreise fordert Sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Geduld, psychische Ausdauer und eine gewisse Leidensfähigkeit gehören zum Trekkingalltag dazu. Beachten Sie bitte, dass Sie über zwei Wochen körperlichen Belastungen standhalten und im einfachen Zeltlager übernachten müssen. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass das Essen nicht so abwechslungsreich wie gewohnt ist, da die Route auch teilweise durch entlegene Gebiete führt und die meiste Verpflegung von der Küchenmannschaft vorher gekauft wird. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass bei einer solchen Tour Gesundheit, Durchhaltevermögen und eine entsprechende Motivation die wichtigsten Faktoren sind! 

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind neben Erkältungskrankheiten in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen! 

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (Koch es, schäl es oder vergiss es!) gelten. Also auch wenn es schwer fällt: Salate oder nicht zu schälendes Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Die klimatischen Verhältnisse in Nepal erlangen selbstverständlich bei einem Zelttrekking größere Bedeutung als beim Lodgetrekking. Generell ist zu den Temperaturen zu sagen, dass es bei einer Trekkingreise nach Nepal in der Regel zu sehr großen Temperaturunterschieden kommt. Tagsüber kann es in den Tallagen sehr warm werden. Temperaturen von über +30°C sind keine Seltenheit. Weiter oben sind hingegen besonders nachts und in den frühen Morgenstunden Minusgrade angesagt: Auf Temperaturen von -5 bis -10°C, in Extremfällen auf ca. 5000 m auch schon mal -15 bis -20°C sollte man mit entsprechender Ausrüstung vorbereitet sein. Mit steigender Höhe fällt die Temperatur allmählich, kalt kann es schon spätnachmittags werden, wenn die Sonne hinter den Bergen untergeht. An den Pässen und in den Hochlagern müssen Sie mit winterlichen Temperaturen rechnen. Zu allen Jahreszeiten kann es in Höhen über 4500 m zu Kälteeinbrüchen mit Schneefall kommen, auf den Pässen und Gipfeln können kalte Winde das Gehen erschweren.

Leichte, luftige Sommerbekleidung gehört daher ebenso ins Reisegepäck wie Mütze, Schal und Handschuhe sowie warme Thermounterwäsche und wetterfeste Oberbekleidung. Dass der obligatorisch benötigte Schlafsack ebenfalls für entsprechende Temperaturen ausgelegt sein sollte, muss hoffentlich nicht extra erwähnt werden. Einfache Isoliermatten werden gestellt, wer auf der Länge dieser Tour etwas bequemer liegen möchte, sollte sich zusätzlich noch eine eigene (aufblasbare) Matte mitbringen.

Schließlich ist von allen Teilnehmern untereinander und dem nepalesischen Begleitteam Toleranz, Hilfsbereitschaft und Kameradschaft gefordert. Trotz des bestmöglichen Freiraums für jeden Einzelnen auf unseren Gruppenreisen sind auf solch einer Tour immer Kompromisse notwendig. D.h. individuelle Ausnahmen von der Gruppe nach Absprache mit dem Reiseleiter sind möglich, es darf aber nicht jeder seinen eigenen Willen durchsetzen.

Bei ungünstiger Witterung und Verhältnissen, welche die Sicherheit der Tour gefährden oder bei schlechter Konstitution der Teilnehmer bleibt dem Reiseleiter eine Routenänderung vorbehalten! Persönliche Interessen müssen in solch einem Fall zurückgestellt werden. Dem Reiseleiter bleibt es außerdem vorbehalten, Teilnehmer die physisch und technisch keine Aussicht auf eine eventuelle Gipfelbesteigung haben, von der Besteigung auszuschließen. 

Hinweis

Da alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. Wir übernehmen keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten.

 

Änderungen von Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten! 

Termine

Nepal - Inneres Dolpo - Nepals wilder Westen

22.07.2017Samstag, 22. Juli 2017 - Sonntag, 13. August 2017
23 Tage / 22 Nächte

4190 EUR

 

19.08.2017Samstag, 19. August 2017 - Sonntag, 10. September 2017
23 Tage / 22 Nächte

4190 EUR

 

Dashain-Fest

09.09.2017Samstag, 9. September 2017 - Sonntag, 1. Oktober 2017
23 Tage / 22 Nächte

4290 EUR

 

05.05.2018Samstag, 5. Mai 2018 - Sonntag, 27. Mai 2018
23 Tage / 22 Nächte

4190 EUR

 

21.07.2018Samstag, 21. Juli 2018 - Sonntag, 12. August 2018
23 Tage / 22 Nächte

4290 EUR

 

Nepal - Inneres Dolpo - Nepals wilder Westen

06.05.2017Samstag, 6. Mai 2017 - Sonntag, 28. Mai 2017
23 Tage / 22 Nächte

4090 EUR

 

Tihar-Fest

14.10.2017Samstag, 14. Oktober 2017 - Sonntag, 5. November 2017
23 Tage / 22 Nächte

4390 EUR