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Venezuela - Bergabenteuer in die vergessene Welt mit Diamir 18 Tage ohne Flug 2017

Begleiten Sie uns auf eine außergewöhnliche Rundreise in die "Vergessene Welt" des Roraima-Tepuy sowie den undurchdringlichen Dschungel des Orinoco Deltas und erkunden Sie per Boot den herrlichen Mochima Nationalpark mit seiner Vielzahl karibischer Traumstrände.

Reise Nr. 11849

 

Venezuela - Bergabenteuer in die vergessene Welt

18 Tage Natur- und Trekkingreise

 

Eine reine Wander- und Trekkingreise für fokussierte Bergsportler: Es erwartet Sie eine anspruchsvolle Expedition entlang vielfältiger endemischer Flora und Fauna in die „Verlorene Welt“, wo Sie mit einem Ausblick über Venezuela, Brasilien und Guyana belohnt werden. Der Roraima (2810 m) ist, dank einer natürlichen Rampe, ein relativ leicht zugänglicher Tafelberg. Erreichen werden Sie das Felsplateau mit dem einzigartigen Panoramablick, indem Sie verschiedene Flüsse durchqueren, Nebelwälder durchstreifen, zu erfrischenden Wasserfällen gelangen und an Felsüberhängen Ihr Zelt für die Nacht aufschlagen. Außerdem erleben Sie die außergewöhnliche Schönheit der Anden: eindrucksvolle Berg- und Schneelandschaften, malerische Täler, kristallklare Flüsse, Seen und Wasserfälle und farbenprächtige Lagunen. Genießen Sie die atemberaubende Aussicht vom Gipfel des majestätischen Pico Humboldt (4942 m).

 

Höhepunkte:

- Gipfelbesteigung des Pico Humboldt
- Anspruchsvolles Trekking zum Roraima-Tepuy
- Endemische Welt erkunden auf der Tafelbergoberfläche
- Atemberaubende Aussichten auf Gran Sabana und Anden
- Stadtbesichtigung von Merida in den Anden
- Wanderung zum Wasserfall Chinak
- Quebrada de Jaspe: mit einem Flussbett aus Jaspis

 

Anforderungen Kategorie 4:
 Schwere Touren mit sportlichem Anspruch und mehrtägigen überdurchschnittlichen körperlichen Anstrengungen, denen Sie auch mental gewachsen sein müssen. Sie sollten unbedingt im Alltag regelmäßig Sport treiben.

Trittsicherheit, eine gute Kondition für mehrstündige, anspruchsvolle Wanderetappen, körperliche Fitness, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht sind wichtige Voraussetzungen für diese Tour. Diese Tour ist nicht geeignet für Personen mit Herz-/Lungen-Problemen. Die Höhe, die Luftfeuchtigkeit, der wechselnde Luftdruck, die Anstrengung sowie die Ermüdung können zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen, die auf Grund der Abgeschnittenheit der besuchten Höhepunkte nur äußerst schwer behandelt werden können. Außerdem ist die Reise eher ungeeignet für Diabetiker, da die Mahlzeiten nicht immer zeitlich-regelmäßig eingenommen werden können.

 

Tourenverlauf

 

1.Tag Ankunft in Venezuela

Individuelle Anreise nach Caracas. Nach der Landung im Tor zu Lateinamerika erwartet Sie bereits Ihre Tourenleitung am Flughafen. Auf dem Weg in das Hotel erhalten Sie von Ihrem Tourenleiter ein erstes Briefing. Übernachtung im Hotel.

2.Tag Caracas – Puerto Ordaz – Araimatepuy (F/M)

Sie fliegen nach Puerto Ordaz und fahren danach über die Transamazonika-Straße nach Süden. Das Mittagessen nehmen Sie unterwegs zu sich, bevor Sie in der Indianersiedlung Araimatepuy ankommen. Mit einem einheimischen Führer unternehmen Sie einen Fuβmarsch in den tropischen Urwald und erfahren dabei, wie die Pemonen die traditionelle Waldbrandwirtschaft betreiben, um hauptsächlich Maniok, in jahrtausendealter traditionellen Art und Weise, anzubauen. Übernachtung bei einer Indianerfamilie in einer Hängematte im Freien, aber mit Dach.

3.Tag  Araimatepuy – Paraitepuy (F/M/A)

Heute beginnt Ihr Abenteuer: Sie verlassen die Urwaldzone von Las Claritas und fahren bergauf in die Gran Sabana. Nach einer Stunde erreichen Sie bei Luepa das Plateau. Die Landschaft ist nun breit und offen – eine riesige Prärie, an deren Horizont Sie die ersten Tafelberge erkennen können. Anschließend setzen Sie Ihre Fahrt fort und erreichen gegen Mittag den Fluss Apongwao, von wo aus Sie nach einer Mittagspause am Flussufer, eine 3-stündige Wanderung zum Wasserfall Chinak unternehmen. Mit 90m Höhe bildet der Chinak ein überwältigendes Naturwunder. Sie setzen die Fahrt fort und bei Einbruch der Nacht erreichen Sie das kleine Dorf von Paraitepuy. Übernachtung in einer Lodge.

4.Tag Paraitepuy – Kukenan-Fluss (F/M/A)

Am frühen Morgen startet Ihre Wanderung Richtung Roraima. Vier bis fünf Stunden wandern Sie durch die Savanne bis Sie Ihr Tagesziel, den Kukenan-Fluss, erreichen. Die Durchquerung des Flusses kann, je nach Wasserstand, einige Schwierigkeiten bereiten. Der anschließende Anstieg ist nicht sehr steil, aber lang und besonders die Hitze und die Feuchtigkeit machen einem eventuell zu schaffen. Übernachtung im Zelt.

5.Tag Zum Fuß des Roraimas (F/M/A)

Nach dem Frühstück geht es weiter bis zum Fuß des Berges Roraima, von wo aus man einen atemberaubenden Blick hat. Mit etwas Glück kann man einen fantastischen Sonnenuntergang beobachten. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 8h, 500 m↑, 9 km)

6.Tag Aufstieg zum Roraima (2778 m) (F/M/A)

Es beginnt der schwierigste Teil der Wanderung. Zunächst noch durch urwaldartige Vegetation, die sich über Jahrtausende nicht verändert hat, geht es im Anschluss über eine mit Felsbrocken übersähte Rampe entlang der 600 m hohen Felswand bis zum Hochplateau. Durch den „Tränen-Pass“ erreichen Sie schließlich den Gipfel. Ihre Unterkunft sind höhlenartige Felsformationen, in denen Sie Ihre Zelte aufschlagen und die Sie vor Wind und Regen schützen. Diese Camps werden von den Tourenleitern auch liebevoll als „Hotels“ bezeichnet. Nach kurzer Rast unternehmen Sie noch eine Erkundung der Umgebung, bevor Sie das Abendessen einnehmen. Übernachtung wie am Vortag.

7.Tag Auf dem Hochplateau des Roraima (F/M/A)

Sehr früh am Morgen starten Sie Ihre Entdeckungsreise zu den „jacuzzi“-artigen, kleinen Seen und bewundern die Quarze am Südteil des Roraimas. Anschließend geht es weiter nach Nord-Ost. Sie überqueren den kleinen Fluss Arabopo, um zum Tal der Kristalle zu gelangen. Hier können Sie in den kristallklaren Gewässern ein kurzes Bad nehmen oder ins „Loch“, in eine Wasseransammlung im Untergrund, springen. Außerdem können Sie den Punkt, wo die Grenzen von Brasilien, Guyana und Venezuela zusammentreffen, besuchen. Während des ganzen Tages beobachten Sie die ganz besondere, teilweise endemische Pflanzen- und Tierwelt, z.B. einzigartige fleischfressende Pflanzen. All diese Flora und Fauna hat sich in den letzten Millionen Jahren praktisch nicht verändert. Sofern die Wolken es erlauben, erleben Sie den unglaublichen Ausblick auf die unter Ihnen gelegene Savanne. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 7h)

8.Tag Abstieg (F/M/A)

Nach dem Frühstück brechen Sie Ihre Zelte ab und treten den Rückweg zum Ufer des Tek-Flusses an, wo Sie wieder, wie an Tag 5, übernachten. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5h)

9.Tag Paraitepuy – Guasipati (F/M/A)

Nach dem Frühstück wandern Sie das letzte Stück bis nach Paraitepuy. Dort erwartet Sie bereits ein Transfer, um Sie wieder Richtung Norden zu bringen. Sie übernachten in Guasipati, einem Bergmannsdorf. Unterwegs machen Sie nochmal Halt bei dem Wasserfall Quebrada de Jaspe, mit seinem einzigartigen, mosaikähnlichen Flussbett aus Jaspis. Übernachtung im Hotel. (Fahrtzeit ca. 4h, Gehzeit ca. 4h)

10.Tag Guasipati – Puerto Ordaz – Caracas (F/M/A)

Sie fahren nach Puerto Ordaz, um weiter nach Caracas zu fliegen. Dort erwartet Sie ein Transfer zum Hotel in der Nähe des Flughafens. Übernachtung im Hotel.

11.Tag Caracas – El Vigia – Merida (F/M/A)

Sie fliegen am Morgen nach El Vigia. Nach der Landung fahren Sie in Richtung Merida, die Hauptstadt der venezolanischen Anden. Im Mercado Principal werden Sie zu Mittag essen. In dieser Markthalle werden Handwerkswaren und typische Güter der Region gemeinsam mit gastronomischen Produkten angeboten. Der Nachmittag ist der Erkundung der Altstadt Meridas gewidmet, sowie dem Besuch des botanischen Gartens. Außerdem befindet sich in der Innenstadt die Heladeria Coromoto, eine Eisdiele, die aufgrund ihrer Angebotsvielfalt von mehr als 800 Eissorten (davon ca. 75 bis 100 permanent verfügbar) in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Übernachtung im Hotel.

12.Tag Laguna La Coromoto (F/M/A)

Mit einem Jeep fahren Sie zum Tor des Sierra-Nevada-Nationalparks. Mit dem lokalen Führer geht es durch den dicht bewachsenen Regenwald, mit vielen Farngewächsen und hohen Bäumen. Mit etwas Glück sehen Sie während des Anstiegs verschiedenste Vögel, Schmetterlinge sowie große Schnecken. Unterwegs kommen Sie an einer Reihe von kleinen Wasserfällen sowie Lagunen vorbei. Sie erreichen Ihr Ziel, die Lagune Coromoto, im ca. 3300 m hochgelegenen Paramo. Hier schlagen Sie Ihre Zelte zur Übernachtung auf. (Gehzeit ca. 5-7h)

13.Tag Laguna Verde (F/M/A)

Der Weg ist steiler und felsenreicher als der des Vortages. Die Landschaft wird immer offener je weiter Sie aufsteigen. An einigen Stellen kommt man nicht umhin, richtig zu klettern und mit Händen und Füßen Halt zu suchen. Ein enger Pass mit einem steilen Abhang an der linken Seite führt Sie zum Ziel, der Laguna Verde. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 5-7h)

14.Tag Pico Humboldt (4942 m) (F/M/A)

Nur mit dem Nötigsten ausgestattet, verlassen Sie das Camp spätestens um 4 Uhr morgens, um die Lagune El Suero zu erreichen. Der Aufstieg beginnt da, wo früher der Gletscher war. Der Weg ist steil und Steigstöcke sind nötig. Der Aufstieg ist aufgrund der Höhe langsam zu bewältigen, aber relativ einfach. In ca. 5-6 Stunden erreichen Sie den Gipfel in 4942 m Höhe. Sie genießen einen fantastischen Ausblick, mit dem Gletscher im Mittelpunkt. Der Abstieg ist wesentlich einfacher und gegen Einbruch der Dunkelheit erreichen Sie Ihr Ausgangscamp an der Laguna Verde. Übernachtung wie am Vortag. 

15.Tag Zurück nach Merida (F/M/A)

In etwa 4-5 Stunden geht es zum Teil durch tropischen Nebelwald bis zum Ort Mucunutan. Dort wartet ein Fahrzeug auf Sie, welches Sie zurück nach Merida ins Hotel bringt. Eine wohlverdiente Nacht in einem komfortablen Bett erwartet Sie. (Gehzeit ca. 5h)

16.Tag Merida (F/M/A)

Der Tag steht zur Ihrer freien Verfügung. Sollte der neue Teleferico geöffnet sein, bietet es sich an, mit der Seilbahn die verschiedenen Stationen abzufahren und kurze Wanderungen zu unternehmen. Übernachtung wie am Vortag.

17. Tag: Merida – El Vigia – Caracas (F)

Ein Wagen bringt Sie heute zurück nach El Vigia, damit Sie Ihren Flug nach Caracas antreten können. Der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.

18.Tag Abflug

Entsprechend Ihrer Flugzeit werden Sie zum Flughafen gebracht und treten mit den eindrucksvollen Erinnerungen an die venezolanischen Berge Ihre individuelle Heimreise an.


 

Leistungen ab/an Caracas:
- Deutschsprachrige Tourenleitung
- Lokale Reiseleiter/Bergführer
-
Inlandsflüge Caracas – Puerto Ordaz – Caracas – El Vigia – Caracas in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (1.8.16)
- Alle Fahrten in privaten Kleinbussen oder Geländefahrzeugen
- Alle Eintrittsgelder laut Programm, außer Nationalparkgebühren
- 7 Ü: Hotel im DZ
- 8 Ü: Zelt
- 1 Ü: Hütte in Hängematte
- 1 Ü: Lodge im DZ
- Mahlzeiten: 16×F, 15×M, 14×A
- Reiseliteratur

 

nicht in den Leistungen enthalten:
- Flug ab/an Deutschland
- EZ-Zuschlag 290 EUR
- Aufpreis 2-3 Teilnehmer 500 EUR
- Eintritt in die Nationalparks (sofern verlangt – wird am Ort bar entrichtet)
- Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Trinkgelder
- Flughafengebühren im Reiseland (ca. 70 US$)
- optionale Ausflüge und Aktivitäten
- Persönliche Träger (ca. 200 USD pro Person und Trek)
- evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16
- Persönliches
- Versicherungen
-
Termine ab 2018 Änderungen vorbehalten

 

Teilnehmerzahl:
- min. 4 Personen
- max. 12 Personen

 

 

Hinweise

 

Um den Umweltschutz, die Sicherheit sowie einen standardgemäßen Service zu gewährleisten, wird die Anzahl der Teilnehmer zur Humboldt-Besteigung auf 6 Personen beschränkt. Die Klimaveränderungen haben viele Risse und Geröll verursacht. Äußerste Vorsicht ist daher angebracht, um nicht noch weiteren, unnötigen Schaden anzurichten. Sollten sich mehr als 6 Teilnehmer für diese Reise anmelden, besteigt eine Hälfte der Gruppe den Roraima, währen die andere Hälfte den Humboldt besteigt. Im zweiten Teil des Programms wird der jeweils andere Berg bestiegen.

 

Sollten die Bergführer die Besteigung des Roraimas bzw. des Humboldts aus Sicherheitsgründen (Wetter etc.) abbrechen, bestehen keine Regressansprüche.

 

Bis max. 14 kg können von Trägern auf beiden Trekkings übernommen werden (200 US$ p.P., zahlbar vor Ort).

Zusatzinformationen

Höhenkrankheit:

Damit bezeichnet man einen Komplex von Symptomen, der bei Menschen auftritt, die sich in große Höhen von über 2500 m begeben oder dort leben. Leitsymptom sind Kopfschmerzen, dazu kommen häufig Appetitverlust, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Schwäche, Atemnot, Schwindel, Benommenheit, Ohrensausen und Schlafstörungen. Es ist bei niemandem vorhersehbar, ob, wann oder wie diese Situation auftritt. Auf jeden Fall sollte man sich mindestens 24-36 Stunden in gewisser Höhe akklimatisieren, weshalb in diesem Trek ein Extratag in Merida (ca.1600m hoch) eingeplant ist. Es ist auf jeden Fall ratsam, sich vor Antritt der Reise von einem Arzt beraten zulassen, evtl. sich auch noch einer entsprechenden Untersuchung zu unterziehen. Es ist ferner ein Sicherheitsfaktor, entsprechende Medikamente mitzubringen.
Unsere Reiseleiter sind mit Telefon ausgerüstet und erfahrene Bergwacht-Mitglieder. Dennoch ist eine Rettungsaktion nicht einfach und es kann viele Stunden dauern bis Hilfe eintrifft.

Die beste Reisezeit ist von November bis April. In den restlichen Monaten sind Regen, Schnee und tiefliegende Wolken an der Tagesordnung.

 

Änderungen der Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten.

 

Termine

Venezuela - Bergabenteuer in die vergessene Welt

04.02.2017Samstag, 4. Februar 2017 - Dienstag, 21. Februar 2017
18 Tage / 17 Nächte

1890 EUR

 

08.04.2017Samstag, 8. April 2017 - Dienstag, 25. April 2017
18 Tage / 17 Nächte

1890 EUR