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News 18.10.2016: Die beste Reisezeit für Nepal Reisen ist da.

Nepal - Lodgetrekking zum Mera Peak (6461 m) mit Diamir 22 Tage inkl. Flug 2017

Gipfelsturm im Himalaya - der Traum eines jeden Bergsteigers!Bei dieser Expeditionsreise, die eine landschaftlich großartige Trekkingtour mit einem der besten Aussichtsgipfel des nepalesischen Himalaya verbindet, geht dieser Traum auf besonders eindrucksvolle Art und Weise in Erfüllung!

Reise Nr. 11548

 

Nepal - Lodgetrekking zum Mera Peak (6461 m)

22 Tage Trekkingexpedition

 

Grandiose Berge hautnah erleben und selbst zum Gipfelstürmer werden – auf dieser Trekkingexpedition ist alles möglich! Im noch weniger bekannten Makalu-Barun-Nationalpark erwandern Sie die Rhododendronwälder und Gebirgsalmen des Hinku-Tales, durchqueren kleine Dörfer mit lebendigen Traditionen und erfahren die sprichwörtliche Gastfreundlichkeit der Tamang sowie Sherpa. Durch die Überquerung mehrerer Pässe sind Sie schließlich hervorragend akklimatisiert für das große Ziel dieser Tour: den 6461 m hohen Mera Peak, einen der höchsten Trekkinggipfel Nepals! Die Besteigung ist technisch unschwierig und führt Sie über sanfte, schneebedeckte Flanken auf den Mera Central Peak, die mittlere Erhebung des Gletscherdomes. Als Lohn winkt der sensationelle Ausblick auf die stolzen 8000er-Gipfel Cho Oyu, Lhotse, Makalu, Kanchenjunga und den höchsten Berg der Erde, den Mount Everest! Von Lukla fliegen Sie in einem phantastischen Panoramaflug zurück nach Kathmandu, wo Sie sich zum Abschluss der Tour noch einmal in den quirligen Trubel der Altstadt stürzen und die Zeugnisse buddhistischer sowie hinduistischer Kultur erleben können.

 

Höhepunkte

- Ideal für Expeditionsneulinge
- 15-tägiges Lodgetrekking im Makalu Barun NP
- Grandioser Panoramablick vom Gipfel auf fünf 8000er
- Weitgehend ursprüngliches Hinku-Tal
- Buddhistische Klöster in Trakshindo und Kharikhola
- Zwei Spektakuläre Panoramaflüge
- Betreuung durch erfahrenen Bergführer und Sherpas

 

Anforderungen Kategorie 5:
Extrem schwere Touren mit nahezu durchgängig überdurchschnittlichen Anforderungen und körperlichen Entbehrungen, bei denen Sie über eine hervorragende konditionelle Verfassung verfügen müssen. Sie sollten diese anstrengende Grenzerfahrung bewusst suchen und mental in der Lage sein, sie zu meistern.

Komfortverzicht, Teamfähigkeit, Kondition für bis zu 12-stündige Tagesetappen, Trittsicherheit in Geröll, Schnee und Eis bis zu 50° Steilheit, gute Kenntnisse im Umgang mit Eispickel und Steigeisen, gute Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechnik (Steigklemme), persönlicher Tourenbericht erforderlich.
Gut isolierte, steigeisenfeste und wasserfeste (Schalen-)Bergstiefel sind für die Gipfeletappe erforderlich


 
 

 

Tourenverlauf

 

1.Tag Anreise

Flug nach Kathmandu.

2.Tag Ankunft (A)

Am Nachmittag erreichen Sie Kathmandu, die Hauptstadt Nepals. Transfer ins Hotel im Stadtzentrum. Am Abend treffen Sie sich zum traditionellen Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3.Tag  Kathmandu – Phaplu (2410 m) (F/M/A)

Mit einem kleinen Propellerflugzeug geht es in ca. 30 Minuten von Kathmandu hinein in die mächtigen Berge des Himalaya bzw. zunächst in deren Vorland, nach Phaplu. Der Nachmittag steht für Erkundungen in der Umgebung oder eine kleine Akklimatisationswanderung zur freien Verfügung. Übernachtung in einfacher Lodge.

4.Tag Phaplu (2410 m) – Taksindu (2960 m) (F/M/A)

Der Morgen beginnt gemütlich und auf einem nur mäßig ansteigenden Weg erreichen Sie Chiwang mit einem kleinen buddhistischen Kloster. Terrassenfelder und kleine Apfelhaine säumen den weiteren Weg durch zahlreiche Siedlungen. Der Taksindu La (3070 m) ist der Tageshöhepunkt vor Erreichen des gleichnamigen Ortes. Übernachtung in einfacher Lodge. (Gehzeit 5-6h, 800 m↑, 250 m↓).

5.Tag Taksindu (2960 m) – Kharikhola (2040 m) (F/M/A)

Mit schönen Ausblicken auf die umliegenden Berge geht es heute vor allem abwärts. Sie überschreiten den Dudh Koshi (Milchfluss) auf einer Hängebrücke und erreichen über das kleine Dorf Jubing das Tagesziel Kharikhola, eine Ortschaft inmitten schöner Terrassenfelder. Übernachtung in einfacher Lodge. (Gehzeit ca. 5-6h, 150 m↑, 1070 m↓).

6.Tag Kharikhola (2040 m) – Ningsow (2850 m) (F/M/A)

Mani-Mauern, Chörten, Gebetsfahnen und weitere Zeichen des lebendigen Buddhismus sind wiederholt am Weg zu sehen. Stetig ansteigend über Pangkongma durch subtropischen Wald mit vielen Rhododendren erreichen Sie die Passhöhe Pangkongma La (3170 m). Kurz danach ist bei klarem Wetter über dem Hinku-Tal erstmals der Mera Peak zu sehen. Zwei Täler durchquerend wird Ningsow auf einer Anhöhe erreicht. Übernachtung in einfacher Lodge. (Gehzeit ca. 7-8h, 1260 m↑, 450 m↓).

7.Tag Ningsow (2850 m) – Chhetra Khola (3130 m) (F/M/A)

Von Ningsow führt der Weg heute zunächst ca. 2h bergan zum Aussichtspunkt Ramailo Danda (3276 m). Von hier haben Sie einen schönen Blick zum Ziel Ihrer Reise, dem Mera Peak. Der Abstieg führt durch dschungelähnlichen Wald oberhalb vom Hinku Khola entlang. In leichtem Auf und Ab über kleine Pfade erreichen Sie Chhetra Khola. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 6h, 520 m↑, 250 m↓).

8.Tag Chhetra Khola (3130 m) – Kothe (3550 m) (F/M/A)

Weiter leicht ansteigend geht es heute durch lichtere Pinien- und Tannenwälder im Hinku-Tal aufwärts. Tagesziel ist der kleine Ort Kothe. Übernachtung in einfacher Lodge. (Gehzeit ca. 4h, 420 m↑).

9.Tag Kothe (3550 m) – Tangnag (4300 m) (F/M/A)

Am Oberlauf des Hinku-Flusses durchwandern Sie heute mehrere Almen und schöne Wiesen, bis Sie allmählich ansteigend den kleinen Ort Tangnag erreichen. In dem malerisch zwischen mehreren 6000er-Gipfeln gelegenen Dorf gibt es einige bewirtschaftete Berghütten und in der Umgebung zahlreiche Möglichkeiten für Wanderungen zur besseren Höhenanpassung. Übernachtung in einfacher Lodge. (Gehzeit ca. 5-6h, 750 m↑).

10.Tag Tangnag (4300 m) (F/M/A)

Akklimatisationstag in Tangnag. Viel Ruhe und kleine individuelle Wanderungen – beispielsweise hinauf auf einen direkt hinter dem Ort aufragenden Höhenrücken mit fantastischer Aussicht – sind die beste Taktik, um sich gut an die Höhe zu gewöhnen. Übernachtung wie am Vortag.

11.Tag Tangnag (4300 m) – Khare (4900 m) (F/M/A)

Sie nähern sich zunächst recht angenehm durch ein breites Tal und dann steil über einen Hang aufsteigend dem Mera Peak. Die Etappe ist eher kurz, aber das Tagesziel Khare liegt immerhin schon 4900 m hoch. Übernachtung in einfacher Lodge. (Gehzeit ca. 3-4h, 600 m↑).

12.Tag Khare (4900 m) – Mera La (5400 m) – Khare (4900 m) (F/M/A)

Von Khare geht es zunächst steil über Geröll und große Blöcke bis zur Gletscherzunge des Mera-Gletschers. Dann erreichen Sie mit fantastischem Blick auf die Aufstiegsroute über den spaltenarmen Gletscher den 5400 m hohen Pass Mera La. Dort wird nach Möglichkeit eine ausgiebige Mittagsrast zur besseren Höhenanpassung eingelegt und Sie können den Ausblick über die umliegenden Gipfel in Ruhe genießen. Danach geht es zurück nach Khare. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6h, 500 m↑↓).

13.Tag Khare (4900 m) – Mera La (5400 m) – Hochlager (5800 m) (F/M/A)

Nach dem Frühstück gehen Sie den vom Vortag bekannten Weg bis zum Mera La. Vom Pass sind es nochmals ca. 2 Stunden bis hinauf ins Mera Peak-Hochlager. Am Nachmittag ist Zeit für letzte Vorbereitungen für den Gipfelaufstieg, bevor es zeitig in die Schlafsäcke geht. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6h, 900 m↑).

14.Tag Hochlager (5800 m) – Mera Peak (6461 m) – Hochlager (5800 m) – evtl. Abstieg nach Khare (4900 m) (F/M (LB)/A)

Am Gipfeltag starten Sie lange vor Sonnenaufgang. Mit Steigeisen geht es zunächst lange über den mäßig ansteigenden Gletscher. Unterhalb des Gipfels ist eine schneebedeckte Steilstufe zu überwinden, in welcher je nach Verhältnissen vom Bergführerteam ein Fixseil gelegt wird, um ggf. eine große Spalte und den letzten Aufschwung sicher zu überwinden. Vom Gipfel hat man ein atemberaubendes Panorama: Nicht weniger als fünf der berühmten 8000er – Cho Oyu, Everest, Lhotse, Makalu und Kanchenjunga – ragen neben unzähligen anderen Bergen ringsum in die Höhe. Nach ausgiebiger Gipfelrast geht es wieder zurück ins Hochlager, wo das Küchenteam schon eine Stärkung bereithält. Je nach Zeit und Fitness steigen Sie evtl. sogar noch weiter bis Khare ab. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit insgesamt ca. 8-12h, 660 m↑, 1560 m↓).

15.Tag Reservetag (F/M/A)

Reservetag für die Gipfelbesteigung. Sollte gestern bereits alles geklappt haben, treten Sie heute schon den weiteren Rückmarsch an. Übernachtung im Zelt (bei Reservetag) oder in einfacher Lodge.

16.Tag Khare (4900 m) – Tangnag (4300 m) – Kothe (3550 m) (F/M/A)

Zurück geht es von Khare am kleinen Sherpadorf Tangnag vorbei bis Kothe. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 5-6h, 1350 m↓).

17.Tag Kothe (3550 m) – Chhatarwa (4200 m) (F/M/A)

Der bereits vom Hinweg bekannte Weg führt Sie steil ansteigend zurück nach Chhatarwa. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 5-6h, 800 m↑, 150 m↓).

18.Tag Chhatarwa (4200 m) – Zatrwala-Pass (4600 m) – Lukla (2800 m) (F/M/A)

Heute steht noch einmal eine kleine Herausforderung auf dem Programm: die Überquerung des Passes Zatrwa La (4600 m). Steil geht es dann hinunter nach Lukla, dem Endpunkt Ihrer Trekkingtour. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 6-8h, 500 m↑, 1900 m↓).

19.Tag Lukla – Kathmandu (F)

Rückflug nach Kathmandu und Transfer zum Hotel. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Falls der Flug wetterbedingt ausfallen sollte, bleiben Sie eine weitere Nacht in Lukla und fliegen am nächsten Tag. Übernachtung im Hotel.

20.Tag Kathmandu (F/A)

Tag zur freien Verfügung, optional können Sie auf einer Stadtrundfahrt die buddhistischen Stupas von Boudhanath und Swayambhunath erleben. Sollte das Wetter einen Rückflug von Lukla aus erst heute ermöglichen, entfällt dieser freie Tag in Kathmandu. Am Abend (oder je nach Flugplan ggf. auch erst am nächsten Tag) gibt es das traditionelle gemeinsame Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel.

21.Tag Abreise (F)

Am Nachmittag oder je nach Flugplan spätestens am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

22.Tag Ankunft

Rückflug nach Deutschland.

 

 

Leistungen:
- Linienflug ab/an Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.16)
- Deutschsprachige Tourenleitung
- Zusätzliche englischsprachige Bergführer (beim Gipfelaufstieg je ein Bergführer für 3 Bergsteiger)
- 2 Inlandsflüge Kathmandu – Phaplu und Lukla – Kathmandu (Stand 1.8.16)
- Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
- Träger während des Trekkings für max. 15 kg persönliches Gepäck
- Campingausrüstung für Hochlager (Zelte, Kochutensilien)
- Gipfelgebühren und Nationalparkeintritt
- 3 Ü: Hotel im DZ
- 14 Ü: Lodge im DZ
- 2 Ü: Zelt
- Alle Eintrittsgelder laut Programm
- Mahlzeiten: 19×F, 15×M, 1×M (LB), 18×A
- Trekkingsack

 

nicht in den Leistungen enthalten:
- Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
- Rail & Fly 40 EUR
- Visum (ca. 36 €)
- EZ-/Einzelzeltzuschlag 210 EUR
- Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
- Flughafen- und Ausreisegebühren in den Reiseländern
- Unterwegsverpflegung (z. B. Schokolade und Energieriegel) für Trekking und Gipfeltage
- persönliche Bergsteigerausrüstung
- optionale Ausflüge und Aktivitäten
- Trinkgelder
- evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.16
- Persönliches
-
Versicherungen
- Termine 2017 Änderungen vorbehalten

 

Teilnehmerzahl:
- min. 6 Personen
- max. 12 Personen

 

Die Tour ist so geplant, dass man sich langsam an die Höhe gewöhnen (=akklimatisieren) kann und auch ausreichend Ruhepausen zur Verfügung hat. Bei Menschen mit einer normalen Höhenverträglichkeit sollte es somit unter Beachtung allgemeiner Vorsichtsmaßnahmen (ausreichend Ruhe, nicht überanstrengen, viel trinken, leichte kohlenhydratreiche Kost) in aller Regel nicht zu Höhenproblemen kommen. Natürlich kann man dafür keine Garantie bekommen und in (sehr seltenen!) Ausnahmefällen kann bei Einzelpersonen auch eine generelle Höhenunverträglichkeit bestehen. Medizinisch gibt es jedoch bisher keine Möglichkeit, dies herauszufinden, außer es einfach auszuprobieren.

Ab einer Höhe von 2500 bis 3000 m ist der Luftdruck wesentlich geringer als auf Meeresspiegelhöhe. Der Körper kann sich auf solche Umweltbedingungen einstellen, braucht jedoch seine Zeit dafür. Generell sollte man es die ersten Tage ruhig angehen lassen, dem Körper Zeit geben, Anstrengungen vermeiden und reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen. Man sollte permanent etwas zu trinken (keinen Alkohol!!) in Reichweite haben. Allgemein kann man sagen, dass man über den Tag verteilt, zusätzlich zum normalen Flüssigkeitskonsum, etwa drei Liter extra zu sich nehmen sollte. Von leichten Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit in den ersten Tagen sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Beschwerden sollten nach einigen Tagen von allein verschwinden. Sollte dies nicht der Fall sein, informieren Sie bitte umgehend Ihren Reiseleiter. An der Höhenkrankheit (Höhenlungenödem, Höhenhirnödem) „erkrankt“ man nicht, wenn man frühzeitig die Symptome beachtet und entsprechend reagiert. Im Einzelnen sind das: permanente sehr starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Schwindelgefühl, Schlaflosigkeit, Appetitverlust, hoher Puls, Atemprobleme. Die Höhenkrankheit kündigt sich mit o.g. Symptomen an und kann somit vermieden werden. Im Ernstfall besteht auch immer die Möglichkeit, die Tour abzubrechen und sofort in tiefere Lagen abzusteigen. Bitte lassen Sie sich in gesundheitlichen Fragen von einem Facharzt beraten.

Diese Trekkingreise fordert Sie nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Geduld, psychische Ausdauer und eine gewisse Leidensfähigkeit gehören zum Trekkingalltag dazu. Beachten Sie bitte, dass Sie über zwei Wochen körperlichen Belastungen standhalten und im einfachen Zeltlager übernachten müssen. Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass das Essen nicht so abwechslungsreich wie gewohnt ist, da die Route auch teilweise durch entlegene Gebiete führt und die meiste Verpflegung von der Küchenmannschaft vorher gekauft wird. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass bei einer solchen Tour Gesundheit, Durchhaltevermögen und eine entsprechende Motivation die wichtigsten Faktoren sind!

Die größten gesundheitlichen Probleme für Touristen sind neben Erkältungskrankheiten in aller Regel Magen-Darm-Infektionen, zugezogen durch verschmutztes Wasser und/oder ungewohntes Essen. Vor allem der Genuss von rohen oder nicht richtig durchgegarten Nahrungsmitteln, von ungewaschenem Obst und Gemüse, das Trinken von offener Milch, von frischen Fruchtsäften und vor allem das Essen von Eis sind die größten Risikofaktoren. Bitte trinken Sie niemals Leitungswasser, sondern nur Mineralwasser aus geschlossenen Flaschen. Dasselbe gilt auch für das Zähneputzen!

Als kleine Eselsbrücke sollte Ihnen außerdem die alte Globetrotter-Regel „Cook it, peel it or forget it“ (Koch es, schäl es oder vergiss es!) gelten. Also auch wenn es schwer fällt: Salate oder nicht zu schälendes Obst sollten während der Reise nicht auf dem Speiseplan stehen.

Die klimatischen Verhältnisse in Nepal erlangen selbstverständlich bei einem Zelttrekking größere Bedeutung als beim Lodgetrekking. Generell ist zu den Temperaturen zu sagen, dass es bei einer Trekkingreise nach Nepal in der Regel zu sehr großen Temperaturunterschieden kommt. Tagsüber kann es in den Tallagen sehr warm werden. Temperaturen von über +30°C sind keine Seltenheit. Weiter oben sind hingegen besonders nachts und in den frühen Morgenstunden Minusgrade angesagt: auf Temperaturen von -5 bis -10°C, in Extremfällen auf ca. 5000 m auch schon mal -15 bis -20°C sollte man mit entsprechender Ausrüstung vorbereitet sein. Mit steigender Höhe fällt die Temperatur allmählich, kalt kann es schon spätnachmittags werden, wenn die Sonne hinter den Bergen untergeht. An den Pässen und in den Hochlagern müssen Sie mit winterlichen Temperaturen rechnen. Zu allen Jahreszeiten kann es in Höhen über 4500 m zu Kälteeinbrüchen mit Schneefall kommen, auf den Pässen und Gipfeln können kalte Winde das Gehen erschweren.

Leichte, luftige Sommerbekleidung gehört daher ebenso ins Reisegepäck wie Mütze, Schal und Handschuhe sowie warme Thermounterwäsche und wetterfeste Oberbekleidung. Dass der obligatorisch benötigte Schlafsack ebenfalls für entsprechende Temperaturen ausgelegt sein sollte, muss hoffentlich nicht extra erwähnt werden. Einfache Isoliermatten werden gestellt, wer auf der Länge dieser Tour etwas bequemer liegen möchte, sollte sich zusätzlich noch eine eigene (aufblasbare) Matte mitbringen.

Schließlich ist von allen Teilnehmern untereinander und dem nepalesischen Begleitteam Toleranz, Hilfsbereitschaft und Kameradschaft gefordert. Trotz des bestmöglichen Freiraums für jeden einzelnen auf unseren Gruppenreisen sind auf solch einer Tour immer Kompromisse notwendig. D.h. individuelle Ausnahmen von der Gruppe nach Absprache mit dem Reiseleiter sind möglich, es darf aber nicht jeder seinen eigenen Willen durchsetzen.

Bei ungünstiger Witterung und Verhältnissen, welche die Sicherheit der Tour gefährden oder bei schlechter Konstitution der Teilnehmer bleibt dem Reiseleiter eine Routenänderung vorbehalten! Persönliche Interessen müssen in solch einem Fall zurückgestellt werden. Dem Reiseleiter bleibt es außerdem vorbehalten, Teilnehmer die physisch und technisch keine Aussicht auf eine eventuelle Gipfelbesteigung haben, von der Besteigung auszuschließen. 

Hinweis

Da alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. Wir übernehmen keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten.

Das Erreichen der Gipfel kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

 

Änderungen von Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten

Termine

Nepal - Lodgetrekking zum Mera Peak

deutschsprachige Reiseleitung

14.04.2017Freitag, 14. April 2017 - Freitag, 5. Mai 2017
22 Tage / 21 Nächte

3290 EUR

 

14.10.2017Samstag, 14. Oktober 2017 - Samstag, 4. November 2017
22 Tage / 21 Nächte

3390 EUR

 

21.04.2018Samstag, 21. April 2018 - Samstag, 12. Mai 2018
22 Tage / 21 Nächte

3340 EUR