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News 18.10.2016: Die beste Reisezeit für Nepal Reisen ist da.

16 Tage Brasilien Rundreise mit deutscher Reiseleitung Geheimtipp Bahia - Aktiv & Fun Expedition - Salvador, Strand, Urwald, Kultur und viel Abenteuer

16 Tage mit sofortiger Abholung am Flughafen und mit viel Aktivprogramm, mit Flug ab Frankfurt - ideal für Einzelreisende, Einzelreisende teilen sich ein Doppelzimmer - ideal für Anfänger, alle Aktivitäten sind für Anfänger geeignet - gesicherte Durchführung ab 2 Personen - eigenes Büro vor Ort - sicher durch Brasilien mit einheimischen Profireiseleitern - über 15 Jahre Erfahrung vor Ort

mit FLUG ab € 2999.00

Reise Nr. 10561

16 Tage Brasilien Rundreise mit deutscher Reiseleitung
Brasilien: Geheimtipp Brasilien/Bahia -
Aktiv & Fun Expedition Salvador, Strand, Urwald, Kultur und viel Abenteuer...
 

mit Flug ab Frankfurt ab 2999 EUR

Garantie:
Die Reise wird bereits ab 2 Teilnehmern garantiert durchgeführt! 
Termine auf Wunsch täglich möglich!

Salvador, die Hauptstadt vom Staat Bahia, ist die viertgrösste Stadt Brasiliens mit einer Einwohnerzahl von über 2 Millionen, die am Eingang der riesigen Allerheiligenbucht mit den Hafenanlagen an der Buchtseite und kilometerlangen Stränden an der Atlantikküste liegt. Das administrative Zentrum ist in der Oberstadt, wo auch das bekannte Stadtviertel "Pelourinho" liegt. Das komerzielle Zentrum ist in der Unterstadt, wobei beide durch den berühmten Lacerda-Aufzug verbunden sind. Die Stadt wurde 1549 vom ersten Governeur gegründet und wurde 1763 die erste Hauptstadt Brasiliens. Nach Lissabon war Salvador die wichtigste Stadt des portugiesischen Imperiums. Salvador besitzt im Distrikt Pelourinho den grössten kolonialen Komplex von Amerika, welcher nach einer riesigen Renovierung wieder die Goldene Zeit des 18. Jahrhunderts wiederspiegelt, u.a. gibt es dort unzählige Kirchen (es sollen 365 sein), viele von ihnen im ornamentreichen Barockstil. Ausserdem ist Salvador bekannt als die afrikanischste Sadt der westlichen Hemisphäre mit haupsächlich schwarzer Bevölkerung. Die Nachkommen der Sklaven sind heute lebensfrohe und freundliche Menschen mit einer sehr reichen Kultur, die sich hauptsächlich in der Musik und den Tänzen wiederspiegelt.

Die Küste Bahias Bahia gilt mit als der schönste Reisestaat Brasiliens und besitzt einige der schönsten Strände des ganzen Landes. Unsere Reise beginnt in Salvador und endet 350 km weiter südlich in Itacaré. Auf diesem Küstenabschnitt werden wir einige der herrlichsten Landschaften besuchen - Buchten, Inseln, Strände, die Dendê- und Kakaukulturen im Hinterland und die Wälder des Atlantischen Regenwaldes. Wir werden viel Kontakt zur einheimischen Bevölkerung haben, die zum grossen Teil braune und schwarze Hautfarbe haben. Dieses lebensfrohe und freundliche Volk wird uns etwas von seiner Lebensart und den Bräuchen lehren und uns in seinen Bann ziehen. Der grösste Teil dieser Tour wird in touristisch noch fast unerschlossenen Gebieten, mit teilweise komplizierten Anfahrtswegen (Erdstrassen, Bootsfahren, Reiten) stattfinden. Viele Abenteuer und paradiesische Strände erwarten uns. Trotzdem braucht man für diese Tour keine überdurchschnittliche Kondition.

Highlights:

- Die historische Altstadt Salvadors
- Ruinen im Urwald
- Kolonialstädtchen und Kloster
- Raftingexpedition durch Palmenwälder und Atlântischen Regenwald
- Abseilen am Wasserfall
- Trekking/Wanderungen im Atlantischen Regenwald
- Fahrradtour zum einsamen Strand
- Besuch von abgeschiedenen Fischerdörfern und Sklavensiedlungen
- Markttag im Hafenstädchen
- Bootsfahrt in der Camamubucht
- Relaxen an paradiesischen Stränden
- Einbaumfahrt durch den Mangrovenwald
- Kakaufazenda im Busch
- Flying Fox
- Wanderung zu einer der schönsten Strände Brasiliens

Der Reiseverlauf - Achtung es handelt sich um eine echte abenteuerteam.com-Abenteuerreise!

 

Tag 1: Flug Frankfurt - Salvador/ Ankunft in Salvador im Laufe des Tages, Besichtigung Altstadtviertel Pelourinho

Heute geht es endlich los! Je nach Fluggesellschaft starten wir einen Abend vorher oder am frühen Morgen/Vormittag von Frankfurt in Richtung Brasilien. Im Laufe des Tages kommst du in Salvador, der quirligen Hauptstadt Bahias an. Unser Treffpunkt in Salvador ist eine gemütliche Pousada mitten im Altstadtviertel Pelourinho. Wenn ihr möchtet holen wir euch gerne vom Flughafen ab. Ihr könnt euch am Flughafen aber auch problemlos ein Taxi nehmen, welches euch dorthin bringt. Danach kann es auch schon losgehen, eure Reise beginnt mit einer Stadtrundführung durch das Altstadtviertel. Der architektonische Komplex des Viertels «Pelourinho» aus dem XVIII Jahrhundert zieht alle Besucher in ihren Bann. Besonders in der Nacht lädt es zum Entdecken ein. Nach einer gelungenen Renovierung ist es heute das Künstlerviertel Salvadors mit einer Mischung aus Brasilianischer Lebensfreude und Afrikanischer Kultur. Mit etwas Glück können wir auch eine der Afro-Bands erleben, die mit über 30 Trommlern durch die Strassen ziehen. Übernachtung in einer gemütlichen Pousada in der Nähe des Altstadtviertels Pelourinho.

Tag 2: Salvador -  Valença -  Nilo Peçanha

Vormittags Transfer zum Ferryboat und Übersetzen zur Insel Itaparica. Während der einstündigen Überfahrt haben wir eine schöne Sicht auf die Ober- und Unterstadt Salvadors und auf einige der Inseln der riesigen Allerheiligenbucht. Von der Insel geht es mit dem Linienbus (eventuell ohne Begleitung) weiter nach Nilo Pecanha, einem kleinem Ort im Hinterland. Dort werdet ihr schon erwartet und es gibt zur Begrüssung eine lokale Spezialität aus Mandiokmehl. Anschliessend geht es noch weiter ins Hinterland zur Regenwaldloge. Mitten im Wald liegt diese kleine, exclusive Pousada, abseits von jeglicher Zivilisation. Es bleibt noch Zeit für ein Bad im Fluss, während schon das Abendessen zubereitet wird.

Tag 3: Schlauchbootexpedition, Abseilkurs und Flying Fox

Nach dem Früstück beginnt unser erstes grosses Abenteuer. Eine Expedition mit dem Schlauchboot auf dem Rio das Almas mit Wildwasserstrecken der Klasse II und III. Der Fluss fliesst durch eine wunderschöne Gegend mit Atlantischem Regenwald und Palmen-, Nelken- und Kakaoplantagen. Die ganze Region ist eine Schatzkammer von tropischen und exotischen Früchten und Gewürzen. Ausserdem wird noch Pfeffer angebaut, Urucum, woraus roter Farbstoff gewonnen wird, die Amazonasfrucht Guaraná, Kakao, Café, die Dendêpalmen, woraus das berühmt-berüchtige Speiseöl gewonnen wird und noch viele andere Früchte.

Der erste Teil besteht aus grösseren Strecken ruhigen Wassers mit kurzen Wildwasserstücken dazwischen. Die sehr schöne Landschaft besteht aus Atlantischem Regenwald und Dendeplantagen. Die letzte Wildwasserstrecke des Tages wird der Höhepunkt, 400m Klasse III.

Dann erreichen wir die Raftbasis an der Kurve des Flusses. Dort wartet schon ein Picknick am Flussufer und wir werden uns erst einmal ordentlich stärken. Anschliessend geht es den Pfad am Flussufer zur Regenwaldlodge zurück. Dort können wir noch an einem 8 m hohen Felsen das Abseilen üben und an einem Stahlseil 100 m zu einer Insel schweben...

Tag 4: Regenwald, optional Weiterführung der Raftingtour

Mit grosser Wahrscheinlichkeit werden wir beim Frühstück auch den Kapuzineräffchen zuschauen können, welche direkt vor uns in den Baumwipfeln turnen. Danach dringen wir auf schmalen Pfaden in den Atlantischen Regenwald ein, besuchen einige der Riesenbäume und lernen einiges über dieses reichste Bioma der Welt und seine medizinischen Fähigkeiten.

Wieder zurück in der Lodge werden wir die Farm des Kleinbauern Juvenal kennenlernen. Unglaublich, wie viel verschiedene Früchte und Gewürze hier angebaut sind. Es gibt Nelken, Zimt, Pfeffer, Cadamon, Urucum, Piaçava, Dende, Guaraná und noch vieles andere. Dies ist eine Tour der Gerüche und Geschmäcker.

Optional kann auch an diesem Tag eine Fortführung der Raftingtour gemacht werden. Dieser zweite Teil hat im Unterlauf recht starke Wildwasserstrecken der Klasse III.

Am Nachmittag geht es zurück nach Nilo Peçanha und Unterkunft in sehr einfacher, aber netter Pousada, hübsch gelegen am Flussufer.

Tag 5: Altes Kloster, Sklavensiedlung und im Einbaum im Mangrovenwald

Heute geht unsere Fahrt zur Inselwelt des kleinen Städtchens Cairú. Es ist die einzige Inselgemeinde Brasiliens, wo das Gemeindegebiet auf 32 Inseln verteilt ist. Neben der Kirche befindet sich das Kloster Santo Antônio aus dem 17. Jahrhundert, wo sich eine ausgiebige Besichtigung lohnt. Mit etwas Glück ist auch der deutsche Pater Tobias anwesend, der uns viel über die Geschichte erzählen kann. Anschliessend machen wir noch einen Rundgang durch das kleine Städtchen mit einem der Jugendlichen, die das Städtchen den wenigen Touristen zeigen.

Danach besuchen wir den kleinen Ort Boitaraca, welcher an einem der vielen Meeresarme gelegen ist. Boitaraca ist eine Siedlung von ehemaligen Sklaven (Quilombo), welche von den Zuckerrohrfazendas geflohen sind. Lange Zeit von der Aussenwelt abgeschieden, wurden sie erst wieder in den letzten 50 Jahren in die Gemeinschaft integriert. Aber auch heut noch lebt diese Gemeinde ein abgeschiedenes Leben. Wir werden uns wie in eine andere Zeit versetzt fühlen. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich von der Piaçava-Palme, welche das Primärmaterial für Dächer, Besen und Seile hervorbringt. Einige Frauen werden uns zeigen, wie die Piaçavastränge gekämmt und gebündelt werden. Bei einer einheimischen Familie in Boitaraca oder dem Nachbarort Itiuca werden wir Mittag essen und anschließend mit den Einbäumen den nahegelegenen Mangrovenwald erkunden, eine eigenartige und skurrile Welt. Ein großer Teil dieser Küste besteht aus dem Mangrovenbiotop, die Kinderstube von vielen Fischen und Krustentieren. Am Spätnachmittag geht es wieder zurück nach Nilo Pecanha.

 

Tag 6: Piacavapalmen, Biketour am einsamen Strand Pratigi und Fischerdorf

Nur mit dem nötigsten bepackt, starten wir nach dem Frühstück zu der zweiten Sklavensiedlung der Region, dem kleinen Ort Jatimani. Auch hier lebt die gesamte Bevölkerung von der Piaçavapalme. Hier besteigen wir unsere Bikes und beginnen unsere wunderschöne Fahrradtour entlang einem der schönsten Strände von Bahia. Nach ca. 8km erreichen wir den einsamen Strand Pratigi, welcher nur am Wochenende von den Einheimischen der Region besucht wird. Dort wo die Straße auf den Strand trifft, gibt es noch kleine Strandkneipen und je nach Wasserstand können wir hier noch ein ausgiebiges Bad im Meer geniessen oder eine kleine Mahlzeit einnehmen.

Heute ist der Strand menschenleer und vor uns liegen 20km paradiesische Einsamkeit. Bei Ebbe fahren wir auf dem harten Sand zum kleinen abgeschiedenen Fischerort Barra do Serinhaém. Rechts Kokospalmen und links das Meer. Vor uns der Strand, welcher in sanften Kurven bis zur Landzunge geht, welcher den Eingang in die Bucht signalisiert. So oft es uns gefällt, halten wir für ein erfrischendes Bad im Meer, ein Foto oder eine kleine Pause an. Am Eingang der Bucht erreichen wir den Fischerort Barra do Serinhaém, welcher noch weitgehend vom Tourismus verschont und nur über den Strand oder mit dem Schiff zu erreichen ist. Heute übernachten wir in einer kleinen, aber sehr netten, gemütlichen Pousada, welche direkt am Strand liegt. Den Tag können wir gemütlich am Dorfplatz mit einem Caipirinha oder einem kühlen Bier ausklingen lassen.

Tag 7: Schiffsfahrt durch die wunderschöne Bucht, Baden am Wasserfall, Kautschukplanzung, Puppenspiel

Vormittags können wir noch im ruhigen Meer der Bucht baden oder den Fischern beim Ausladen des nächtlichen Fanges zuschauen. Danach geht es mit dem Linienboot, welches auch unsere Fahrräder mitnimmt, zum kleinen Küstenstädtchen Ituberá. Während zwei gemütlichen Stunden tuckert das Schiff quer durch die Bucht mit ihren unzähligen Kanälen und Mangrovensümpfen.

In Ituberá erwartet uns bereits unser Transport und wir fahren noch einige Kilometer zum grössten Wasserfall der Küste Bahias. Nach einer kurzen Wanderung durch den Wald, erscheint der Wasserfall Pancada Grande, imposant mit seinen 61 m Höhe, inmitten eines schönen Gemeindeparkes gelegen. Auf einer Treppe mit 350 Stufen erreichen wir den oberen Teil des Falles mit herrlicher Aussicht. Die üppige Vegetation des Urwaldes zieht alle in seinen Bann. Hier können wir erst einmal ein erfrischendes Bad am Wasserfall nehmen.

Unweit des Falles ist eine große Fazenda mit Kautschukpflanzungen des Reifenkonzerns Michelin. An den Bäumen können wir die Becher mit dem Kautschuk erkennen und sehen wie der Gummi gewonnen wird. Zum Abschluß besuchen wir noch eine kulturelle Spezialität der Region (steht nicht immer zur Verfügung). Ein mechanisches Puppenspiel von 1954, welches eine Candomblé-Zeremonie vorspielt. Die etwa 15 Puppen bewegen sich von einer komplizierten Mechanik angetrieben zur Musik der Trommeln zu Ehren der Meeresgöttin Iemanjá. Am Spätnachmittag geht es zu einem kleinen Hotel in einem tropischen Park, etwa 8km ausserhalb der Stadt.

Tag 8: Markttag - Aussichtsberg - Abseilen am Wasserfall

Am frühen Morgen besuchen wir den Markt des Städtchens. Aus allen Teilen des Hinterlandes und der Bucht kommen die Kleinbauern, um ihre Produkte anzubieten und die Einkäufe für die kommende Woche zu tätigen. Es ist ein buntes Durcheinander am kleinen Hafen und wir bekommen einen Einblick in die exotische Welt der Dendêküste mit ihren vielen Produkten. Anschließend spazieren wir von der Hauptkirche steil bergauf auf den Hausberg des Ortes. Dort besichtigen wir die älteste Kirche der Stadt. Sie ist Santo André gewidmet, dem Schutzpatron der Fischer. Der Kirchplatz ist gleichzeitig auch der schönste Aussichtspunkt der Dendêküste. Von dort können wir die unzähligen Inseln und Meeresarme der Camamubucht beobachten und am Horizont den Pratigistrand, welchen wir vor zwei Tagen mit dem Bike erforscht haben.

Dann geht der Weg weiter auf der Höhe bis zu einem schönen Wasserfall mitten im Wald gelegen. Dort hat ein Guide bereits die Seile angebracht und wir werden das geübte von der Regenwaldlodge nun in die Praxis umsetzen. Es geht in zwei Stufen 20m am Wasserfall in die Tiefe. Übernachten werden wir wieder im Hotel Paraíso das Águas.

Tag 9: Fahrt in die Kakaoprovinz, Baden unterm Wasserfall

Heute verlassen wir die Dendeküste und fahren mit dem öffentlichen Bus in die südlicher gelegene Kakauprovinz. Wir können unzählige Fazendas aller Grössenordnungen beobachten, viele von ihnen heruntergekommen, aber viele auch wieder hergerichtet und voller Hoffnung der Rückkehr des Kakaubooms. Vor über 20 Jahren wurde eine Pilzkrankheit eingeschleppt, die Öassoura de Bruxa (Hexenbesen), welche den Kakauplantagen den Garaus machte. Die Ernte fiel auf 10% des ursprünglichen Ertrages, wodurch die Faziendas und die Landstädtchen in eine grosse Armut fielen. Durch die Hoffnung, die Krankheit eines Tages zu bewältigen, hat kaum jemand an Alternativen gedacht und die ganze Gegend fiel in eine ohnmächtige Dekadenz. Vor einigen Jahren begannen die Techniker, gesunden Kakau zu clonen und auf die kranken Bäume aufzupfropfen. Dies hat nun mittlerweile einen kleinen Erfolg gebracht und auch die Vassoura de Bruxa scheint sich ganz langsam zurückzuentwickeln. Dies bringt nun wieder grosse Hoffnung und die Bevölkerung glaubt wieder an eine bessere Zukunft. Unser Ziel ist das kleine Städchen Taboquinhas, abseits aller Touristenrouten und nur auf Erdstrassen zu erreichen. Die einheimische Bevölkerung besteht aus Mischlingen und Nachkommen der Sklaven und trotz ihrer Armut sind sie aufgeschlossen, freundlich und lebensfroh. Taboquinhas ist wohl das beste Beispiel der Dekadenz, welche durch die Vassoura de Bruxa ausgelöst wurde. Das hübsche Städtchen am Ufer des Rio de Contas lebte ausschliesslich vom Kakau. Heute fällt der Putz von den Häuserfassaden und die meissten Bewohner verbringen den Tag vor der Haustüre sitzend. Es gibt kaum Arbeit im Städtchen, aber auch hier besteht eine grosse Hoffnung auf bessere Zeiten, welche auf einigen Fazendas schon begonnen hat. Hier werden wir bei Einheimischen wohnen (es kann etwas laut werden). Nachdem wir unser Gepäck untergebracht haben, werden wir eine kleine Wanderung zum Wasserfall der Usina, welcher auch der Sonntagstreff der Jugend von Taboquinhas ist, machen, wo wir noch ein erfrischendes Bad nehmen können. Heute werden wir bei Einheimischen zu Abend essen und danach ein kühles Bier oder eine Caipirinha am Dorfplatz trinken.

Tag 10: Kakaoplantage im Urwald

Nach dem Frühstück mit herrlicher Sicht zum Fluss unternehmen wir eine Wanderung zu einer der Kakaufazendas, wo wir beim Ernten helfen (in den Erntemonaten Mai -  Dezember). Die Frucht wird in Körben mit dem Maulesel transportiert und auf einer Holzfläche getrocknet. Die Kakaufrucht kann in seinem Naturzustand gegessen werden und schmeckt sehr lecker. Dadurch wird von der Ernte kaum noch etwas übrigbleiben. Wir lernen auch selbst Schokolade und andere Kakauprodukte mit den einfachsten Mitteln zu produzieren. Eine Besonderheit ist der Kakauhonig, welcher aus der gebrochenen Frucht über Bananenblätter in einen Behälter läuft und die Basis für das Kakaugelee ist. Wir werden Kakaulikör herstellen und aus dem Fruchtfleisch einen herrlichen Saft zubereiten. Zerstossene Kakaubohnen, vermischt mit Zucker und Kokosraspeln (wird direkt von der Kokosnuss geraspelt) ergibt nach dem Erhitzen eine leckere Süssigkeit und wir können unseren eigene Schokolade herstellen.

Tag 11: Rafting auf dem Rio de Contas oder Fischen im Einbaum

Vom Frühstücksplatz am Flussufer können wir das letzte Wildwasserstück des Rio de Contas Flusses sichten. Es ist ein grosser Fluss mit imposanten Wildwasserstrecken und einem sehr schönen Canyon. Ein Fahrzeug bringt uns zum Einstieg und die folgenden 2 Stunden werden wir eine der besten Raftingstrecken Brasiliens kennenlernen. Einige Viererklassen und der Sprung vom Felsen sowie das Surfen dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Wer kein Rafting machen möchte, kann mit den Einheimischen mit dem Einbaum auf dem Fluss zum Fischen gehen und lernen, wie man das Netz von dem wackligen Kanu auswirft und auch wieder einholt.

Anschließend verabschieden wir uns von Taboquinhas und seinen lebensfrohen Menschen. Wir fahren ca. 30km bis in das Küstenstädtchen Itacaré. Der Ort ist schon ein bisschen touristischer, hat aber noch den Flair eines Kolonialstädtchens und ist sehr hübsch an der Mündung des Rio de Contas Flusses gelegen. Es gibt unzählige Restaurants, Bars und kleine Geschäfte zum Bummeln. Ausserdem hat der Ort einige der schönsten Strände Brasiliens, die meistens versteckt in kleinen Buchten liegen und bevorzugt von Surfern besucht werden. Noch am Nachmittag bleibt Zeit, einen dieser Strände zu erkunden, der nur 500m von der Pousada entfernt ist.

Tag 12: Herrliche Strände unter Kokospalmen, Sonnenuntergang am Leuchtturm

Freier Tag mit Zeit zum Sonnen, Baden, Träumen, Ausruhen und Erkunden oder auch Surfen lernen. Wer das noch nie gemacht hat, sollte hier die Gelegenheit nutzen. Itacaré ist auch als eines der Surferparadiese bekannt und es gibt unzählige Surfschulen, die Schnupperkurse für Anfänger anbieten. Ein echter Spass für Wassersportfans. Die fünf nahen Strände sind alle zu Fuss erreichbar und jeder hat seine Besonderheit. Bei einigen gibt es Bars und kleine Restaurants und andere sind total einsam. Alle Strände sind von Palmen gesäumt und von einer kleinen Felsenküste eingerahmt. Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten, den Tag zu gestalten. Ein Hochseilgarten im Wald, ein Ausflug zu den weiter entfernten herrlichen Stränden, eine Jeepfahrt zu den Naturschwimmbecken...an Möglichkeiten fehlt es nicht.

Am Abend gehen wir gemeinsam zum Leuchtturm, um von dort den wunderschönen Sonnenuntergang zu beobachten..

Tag 13: Wanderung zum Strand Prainha, Capoeira

Heute werden wir zu Fuß einer der schönsten Strände Brasiliens erkunden. Diesmal beginnt die Wanderung schon an der Pousada. In etwas über einer Stunde geht es über einen Bergrücken mit wunderschöner Aussicht zum Strand und zur Felsenküste. Unterwegs können wir uns an einem kleinen Gebirgsbach erfrischen und bald erreichen wir den Strand Prainha. Palmen, weißer Sand, die Brandung und das Meer. Der Strand ist von einer Kokosplantage umgeben und an beiden Seiten von einer Felsenküste eingerahmt. Ein wahrhaftes Paradies. Dieser Strand wurde von einer Reisezeitschrift als einer der 10 schönsten Strände Brasiliens ausgewählt. Am Nachmittag zurück nach Itacaré. Am Abend werden die ersten Schritte des Capoeiratanzes erlernen. Die Capoeira ist ein Kampftanz, welcher von den Sklaven eingeführt wurde. Es ist der Nationalsport in Bahia und besonders in den Orten des Hinterlandes wird er noch unverfälscht aufgeführt.

Tag 14: Strandtag zur freien Verfügung

Heute habt ihr noch einmal einen Tag zur freien Verfügung.

Vielleicht ist eine Kanutour angebracht oder der Besuch eines Wasserfalls. Oder auch eine kleine Wanderung durch den Mangrovenwald oder der Besuch von drei weiteren herrlichen Stränden. Da Itacare viel von Surfern besucht wird, gibt es auch einige Surfschulen und wer will, kann optional einen Schnupperkurs buchen. Am Abend gibt es sicherlich in einer Strandbar Livemusik mit Forro oder Axe, wo wir noch das Tanzbein schwingen können.

Tag 15: Fahrt nach Salvador und Abschied in Pelourinho

Heute müssen wir ganz früh raus und Abschied nehmen von den wunderschönen Stränden der Kakauküste. Mit dem öffentlichen Bus oder einem Van geht es heute zurück nach Salvador. Dort beziehen wir wieder unsere Pousada in Pelourinho. Bei einem gemeinsamen Abendessen können wir die Erlebnisse der letzten Tag noch einmal besprechen. Danach gibt es sicher noch in einem der Hinterhöfe Livemusik, wo wir zum Ausklang unserer Bahiareise noch einmal unser Tanzbein schwingen können.

Tag 16: Transfer zum Flughafen/ Flug Salvador - Frankfurt

Heute heisst es leider auch schon Abschied nehmen. Bis zum Rückflug habt ihr noch ein bisschen Zeit, um noch einmal in der Altstadt zu stöbern oder im Mercado Modelo, um ein Andenken zu feilschen. Nachmittags passend zu euren Rückflügen Transfer zum Flughafen und Abschied von einer der schönsten Regionen Brasiliens. Hinweis: Der Rücktransfer zum Flughafen ist nur an diesem Tag möglich, bei Verlängerungen müsst ihr euren Rücktransfer zum Flughafen selbst organisieren. Flug von Salvador nach Frankfurt. Sicher werdet ihr noch lange an diese tollen Tage voller Abenteuer und herrlicher Landschaften zurückdenken.

 

 Unsere Leistungen:
- Zuganreise zum Flughafen
- kostenlose Reiseversicherung
- Flug ab Deutschland mit Lufthansa oder Condor nach Salvador de Bahia
- erfahrene, deutsch- oder englischsprachige Reiseleitung während der gesamten Reise
- zusätzliche, erfahrene, einheimische Spezialguides für die Aktivitäten
- täglich Frühstück
- alle Ausflüge laut Reiseverlauf
- alle Fahrten in lokalen Bussen, Geländewagen etc. laut Reiseverlauf
- alle Aktivitäten, Wanderungen und Exkursionen laut Reiseverlauf
- alle Nationalparkgebühren
- alle Unterkünfte: landestypische Gästehäuser, gemütliche
Pousadas oder bei Gastfamilien
- Rückflug nach Deutschland

Teilnehmerzahl/ Gruppengröße:
Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 2, die Höchstteilnehmerzahl beträgt 12 Personen.
Reiseveranstalter: Abenteuerteam.de
Deine Reiseberaterin für Brasilien Reisen: Nicole Heppert, Tel.: (+49) 02041/20002 Email: nicole (at) abenteuerteam.de
Einzelzimmer/ Doppelzimmer:
Auf Anfrage könnt ihr bei dieser Reise ein halbes Doppelzimmer buchen. Wenn es keine Person gibt, die sich ein Doppelzimmer teilen möchte, fällt ein Einzelzimmerzuschlag in Höhe von 340 EUR an.

Anforderungen an die Teilnehmer: Komfortverzicht muss in Kauf genommen werden, Toleranz und Aufgeschlossenheit gegenüber den Ureinwohnern und Mitreisenden sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein und über Schwimmkenntnisse verfügen. Alle Aktivitäten sind für Anfänger ausgelegt und erfordern eine mittlere und durchschnittliche Kondition und körperliche Gesundheit. Ausrüstung: Es ist keine besondere Ausrüstung notwendig. Eine kleine Ausrüstungsempfehlung wird mit der Buchungsbestätigung mitgeschickt. Achtung: Infrastruktur, Transport und allg. Serviceleistungen sind während dieser Reise absolut nicht mit europäischem Standard vergleichbar. Unterkünfte sind i.d.R. einfach und es handelt sich nicht um Komfortunterkünfte.

Nicht im Preis enthalten:
- Mittagessen + Abendessen ca. 100 EUR pro Woche (Vollverpflegung zum Festpreis auf Wunsch buchbar 200 EUR)
- Getränke
- Einzelzimmerzuschlag sofern gewünscht (bei 12 Übernachtungen möglich): 300 bis 400 EUR je nach Saiison

WICHTIGE HINWEISE:

Termingarantie: 95% der genannten Termine finden mit ausreichender Teilnehmerzahl statt. In der Regel beträgt die Gruppengröße 10 Personen.

Die Reihenfolge und Abläufe der einzelnen Aktivitäten werden kurzfristig fast immer geändert. Auch der Reiseverlauf wird oft erheblich abgeändert. Das kann Vorteile oder Nachteile haben. In jedem Fall steckt eine gute Portion Abenteuer und Erlebnis in dieser Reise. Abenteuerreisen können nicht perfekt geplant werden. Lassen Sie sich von unseren Profi-Guides überraschen, es ist eine wirklich wunderschöne Reise!

Wir suchen auf dieser Tour Kontakt mit der Bevölkerung. So werden bewusst Fahrten mit dem öffentlichen Bus unternommen und die Mahlzeiten in den Städten werden nicht in den Hotels, sondern in typischen Restaurants & Cafés eingenommen.

Feedback unserer Kunden:

Manuela Herzog, 06.10.2008: Liebe Nicole und alle Abenteuerteammitglieder, Andre (Engels) und ich (Manuela Herzog) möchten ein großes Lob an Euch richten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass der Reiseverlauf ( wie im Internet vorgestellt ) mit den angegebenen sportlichen Aktivitäten zu 98 % statt fand. Uns hat es super toll gefallen. Wir schwärmen seid dem wir wieder in Deutschland sind unserer Familie und allen Bekannten etwas vor. Wir hatten so viele neue Erfahrungen gemacht und der Bundesbezirk Bahia hat so eine super Vegetation, es war einfach Klasse. Die Brasilianer waren alle super nett, gaben sich die größte Mühe, es uns recht zu machen. Organisiert weiter so schöne Reisen. Wir werden Euch und das Team in Brasilen, Felipe, Bodo, Wolfgang und Menja in super schöner Erinnerung behalten und vielleicht bald wieder bei Euch eine Abenteuereise buchen. Es war super super schön. Liebe Grüsse, Manuela

Andreas Laschke, 22.09.2008: Liebes Abenteuerteam, möchte Euch noch ein kurzes Feedback zur der Brasilienreise mit euch geben, die ich im August gemacht habe. Die Reise war absolut genial und hat vile Spass gemacht. Super Mischung zwischen Natur, Sport, Kultur, Kontakt mit Einheimischen etc. Das alles extrem gut organisiert und betreut durch Otto und seine lokalen Guides. Habe die Reise nun schon mehrfach weiterempfohlen und evtl. schon ein paar Interessenten begeistert. Viele Grüsse, Andresas